SOZIALES SCHAUFENSTER

Regensburg und Sinzing planen gemeinsam neue Verbindung für Fußgänger und Radfahrer

PM der Stadt Regensburg

 

Die Stadt Regensburg und die Gemeinde Sinzing arbeiten gemeinsam daran, die Geh- und Radwegeverbindung über die Sinzinger Eisenbahnbrücke zu verbessern. „Unser gemeinsames Konzept sieht vor, den schmalen Fußgängersteg, der jetzt entlang der Nordseite der Brücke verläuft, durch einen rund vier Meter breiten Geh- und Radweg auf der Südseite zu ersetzen“, erklärt der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Dieser Geh- und Radweg wird als eigene Brücke geplant, die auf die bestehenden Pfeiler der Eisenbahnbrücke auflagert. Die Auf- und Abfahrtsrampen beiderseits der Brücke sollen mit moderater Neigung ausgeführt werden, bevor sie an das bestehende Straßen- und Wegenetz anschließen. Wann die Brücke gebaut werden kann, ist noch offen. „Momentan befinden wir uns in der Planungsphase“, betont der Sinzinger Bürgermeister Patrick Grossmann.

 

Im Januar 2015 hat eine gemeinschaftlich abgeschlossene Verwaltungsvereinbarung die Planungen offiziell auf den Weg gebracht. Vorausgegangen war ein klares Bekenntnis der beiden Kommunen zu dem Vorhaben in Form von jeweils einstimmigen Beschlüssen im Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Wohnungsfragen der Stadt Regensburg und im Sinzinger Gemeinderat. Demnach ist die Gemeinde Sinzing der Vorhabensträger der Maßnahme und die Stadt Regensburg wickelt federführend Planung und Bau ab. Die Kosten der Maßnahme teilen sich die beiden Kommunen. Anfang 2015 wurde das Gelände mittels 3-D-Laserscanning und Photogrammetrie nach den modernsten Verfahren vermessen. Wegen des erheblichen Projektumfangs musste ein Planungs- und Ingenieurbüro im europaweiten Wettbewerb gefunden werden. Das Verfahren, das federführend die Stadt Regensburg durchgeführt hat, wurde Mitte Mai erfolgreich abgeschlossen.

Die nächsten Planungsschritte werden der Entwurf von Varianten für Brücke und Rampen sein, um eine genehmigungsfähige, umweltverträgliche und wirtschaftliche Lösung zu finden.

 

„Ich freue mich, dass wir an einem Strang ziehen, um diese Verbesserung für unsere beiden Kommunen umsetzen zu können“, erklärt Patrick Grossmann. Die Bedeutung einer neuen Geh- und Radwegbrücke bei Sinzing gehe im Übrigen weit über die Gebiete der Stadt Regensburg und der Gemeinde Sinzing hinaus. Die Donauquerung verbinde den westlichen Landkreis Regensburg mit der Stadt Regensburg. „Damit schafft sie eine Verbindung zwischen Wohnstandorten und Arbeitsplätzen, aber auch zwischen Wohnstandorten und Naherholung“, so Joachim Wolbergs.

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Kommentare (1)

  • da_Moartl

    |

    Eine super Idee, die längst überfällig ist! Aber macht bitte einen riesigen Pfosten mittig an den Anfang und das Ende der Brücke, dass nicht irgendwelche „Vollpfosten“ anfangen mit ihren PKW da drüber fahren zu wollen; und alle 30 m eine ordentliche Bodenwelle gegen die frisierten 2-Takt und 4-Takt Rennsemmeln wildgewordener Jungmänner …

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