Sozialdemokraten besuchen Bischof-Manfred-Müller-Schule

Die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild besuchte mit ihrem Fraktionskollegen Güll, Vorsitzender des Bildungsausschusses, und Bürgermeister Wolbergs die Bischof-Manfred-Müller-Schule. Die Schule ist eine staatlich anerkannten Grund- und Mittelschule. Die Grundschule wird als offene, die Mittelschule als geschlossene Ganztagsschule geführt. Seit dem Schuljahr 2010/11 gibt es auch eine Ganztags-M10-Klasse. Die SPD-Politiker waren besonders vom pädagogischen Konzept der Schule angetan: Dem Erziehungs- und Bildungsplan – „Marchtaler Plan“. Im Zentrum steht dabei ein werteorientiertes, eigenverantwortliches Lernen. Der Plan sieht einen Morgenkreis, stille Freiarbeit nach den Prinzipien der Montessori-Pädagogik und einen vernetzten Unterricht vor, der die Gliederung der Unterrichtsinhalte nach Fächern aufhebt. „Das pädagogische Konzept der Bischof-Manfred-Müller-Schule ist ein gutes Beispiel dafür, wie man individuelle Förderung im Schulalltag umsetzen kann“, so Margit Wild. Ohne fachliche Einbußen werde ein Bildungsumfeld geschaffen, dass den einzelnen Schüler im Blick hat und ihn zu verantwortungsvollen, eigenverantwortlichen Denken und Handeln erzieht. „Der Marchtaler Plan setzt wichtige pädagogische Akzente, die auch für die Unterrichtsgestaltung an Regelschulen interessant sind“, so die Abgeordnete weiter. Die Politiker wollen die Eindrücke von der Bischof-Manfred-Müller-Schule in ihre Arbeit an einem neuen pädagogischen Konzept für das bayerische Bildungswesen einbringen.

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Kommentare (1)

  • Veronika

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    Wie sich eine zu früheren Zeiten sog. „Bekenntnisschule“ doch ändern kann, wenn der Zeitgeist es – zumindest eine Weile lang- erfordert, weil der säkulare Staat genauer hinzuschauen pflegt.

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