Morgen, Regensburg! Joachim Wolbergs gehört in keinen Aufsichtsrat
Die Entscheidung der neuen Rathaus-Koalition, Joachim Wolbergs in vier Aufsichtsräte städtischer Tochtergesellschaften zu entsenden, ist ein politischer Fehler. Nicht nur, weil es eine Steilvorlage für die AfD war.
Zwei Wochen nach der Verurteilung ihres Gründers und Vorsitzenden Joachim Wolbergs zu einer Haftstrafe hat sich der Wahlverein Brücke geäußert. Der Tenor:
Man ist „weiterhin von der Integrität des Rechtsstaats überzeugt“, aber…
Das Urteil sei sehr hart. Andere seien bei ähnlichen Fällen besser weggekommen – zum Beispiel der frühere Oberbürgermeister von Ingolstadt.
Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig, deshalb gelte die Unschuldsvermutung.
Anlass zu Konsequenzen in Fraktion oder Verein sehe man nicht.
Vorneweg: Ich wünsche Joachim Wolbergs nicht, dass er ins Gefängnis kommt. Man sieht ihm an, wie sehr die letzten zehn Jahre ihn mitgenommen haben. Insofern kann man ihm nur alles Gute wünschen – vor allem, dass er irgendwann mit alledem abschließen und seinen Frieden machen kann. Das ist die persönliche Ebene.
Es gibt aber auch noch die rechtsstaatliche und politische Ebene. Vor diesem Hintergrund muss man ein paar Dinge zur Erklärung der Brücke klarstellen.
Wolbergs ist bereits vorbestraft
Auch wenn zu dem Urteil von München – neun Fälle der Vorteilsannahme, zwei Jahre und sechs Monate Haft – noch die Revision läuft: Joachim Wolbergs ist abseits dessen bereits rechtskräftig verurteilt – wegen zweier Fälle der Vorteilsannahme (2019) und wegen Bestechlichkeit (2021).
Vor diesem Hintergrund kann man sich nicht auf die Unschuldsvermutung berufen.
Es gibt keine Gleichheit im Unrecht
Dass andere bei ähnlichen Fällen ein (tatsächlich oder vermeintlich) milderes Urteil erhielten, ist kein Argument. Es gibt keine Gleichheit im Unrecht.
Der erwähnte frühere Oberbürgermeister von Ingolstadt wurde 2019 wegen Bestechlichkeit und Vorteilsannahme zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 380.000 Euro verurteilt. Im Gegensatz zu Wolbergs zeigte er Einsicht und legte ein Geständnis ab – wenn auch erst im Laufe des Prozesses.
Die Haftstrafe gegen Joachim Wolbergs mag hart erscheinen, ist aber angesichts seines Verhaltens nicht überraschend.
Wer keinerlei Einsicht zeigt und Staatsanwälten und Richtern vorwirft, sie hätten keine Ahnung, macht es einem Gericht schwer, die Strafe zur Bewährung auszusetzen.
Zumindest ein bisschen Einsicht wäre gefragt
Bereits eine gewisse Einsicht, dass man etwas falsch gemacht haben könnte, kann ein wesentlicher Faktor bei der Strafzumessung und der Frage der Bewährung sein.
War es wirklich korrekt, sich von großen Bauträgern mit sechsstelligen Summen den Wahlkampf und ein Büro finanzieren zu lassen und dafür mehrfach persönlich vorstellig zu werden?
Es ist unstrittig, dass Wolbergs wusste, dass Volker Tretzel über mehrere Jahre verteilt für hohe Spenden sorgen würde.
Könnte da nicht der Eindruck entstehen, dass ein Oberbürgermeister durch diese Zahlungen bei seinen Entscheidungen beeinflusst wurde?
Als Angeklagter könnte man in einem Prozess diesen Gedanken zumindest erwägen, anstatt die Justiz zu attackieren. Das wäre noch kein Geständnis, aber zumindest ein Signal, dass man das eigene Verhalten kritisch hinterfragt. Doch so etwas war von Joachim Wolbergs nicht zu vernehmen.
Verteidigungsstrategie war mitverantwortlich für harte Strafe
Um es überspitzt zu formulieren: Mit seiner Verteidigungsstrategie hat Joachim Wolbergs eine harte Strafe zumindest billigend in Kauf genommen. Und wenn sein Verteidiger Peter Witting nach dem Strafzweck fragt, kann man antworten: Generalprävention.
Der Rechtsstaat signalisiert: Ein bereits wegen Korruption vorbestrafter Amtsträger, der keinerlei Einsicht zeigt, muss mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen.
Die Brücke kann machen wass sie will, die Koalition nicht
Dass die Brücke aus alledem keine Konsequenzen zieht, ist ihr gutes Recht. Es handelt sich um einen privaten Wahlverein, der eigenständig über sein Führungspersonal entscheidet. Wählerinnen und Wähler können ebenso entscheiden, ob sie diesem Verein ihre Stimme geben.
Fatal aus politischer Sicht ist es, wenn die Brücke als Teil der Koalition die Möglichkeit schafft, Joachim Wolbergs in die Aufsichtsräte mehrerer städtischer Tochtergesellschaften zu entsenden, insbesondere in den der Stadtbau.
Die AfD hat recht mit ihrer Kritik
Für die AfD ist diese Besetzung eine Steilvorlage.
„Dem rechtschaffenden Bürger ist es schlicht nicht mehr vermittelbar, dass eine einschlägig wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme im Amt verurteilte Person nun erneut mit Aufsichtsfunktionen über kommunale Unternehmen betraut wird, dann ausgerechnet noch bei der Stadtbau“, schreibt die Fraktion der Rechtsaußenpartei.
Und sie hat mit ihrer Kritik inhaltlich recht.
Wer im kommunalpolitischen Kontext wegen Korruption in Zusammenhang mit Immobilien und Bauen vorbestraft ist, ist als Aufsichtsrat der Stadtbau nicht tragbar, im Grunde auch nicht bei anderen Tochtergesellschaften.
Zumal dann, wenn er bekundet, nicht mehr an Staat und Rechtsstaat zu glauben.
Korruptionsskandal – war da was?
Das Signal an Justiz und Öffentlichkeit ist: Die Mehrheit im Stadtrat nimmt die Gerichtsentscheidungen nicht ernst. So wie man den gesamten Korruptionsskandal nicht ernst nimmt, in dessen Zuge ja längst nicht nur Wolbergs verurteilt wurde. Das untergräbt das Vertrauen in den Rechtsstaat.
Annähernd 30 Personen wirkten im kriminellen Regensburger Spendensumpf als Verantwortliche und willfährige oder unbedarfte Gehilfen mit.
In dem Gesamtkomplex der Korruptionsaffäre gab es mindestens neun rechtskräftige Verurteilungen mit Freiheitsstrafen und teils erheblichen Geldstrafen von bis zu 500.000 Euro. Daneben gab es mindestens 13 Verfahrenseinstellungen nach § 153a StGB gegen teilweise hohe Geldauflagen bis zu 80.000 Euro.
Wer einen Beteiligten in diesem Komplex, dem womöglich sogar eine Haftstrafe droht, in einen Aufsichtsrat entsendet, kann sich Compliance-Regeln auch gleich sparen.
Eine Belastung für die Koalition
Es ist ein denkbar schlechter Start für die neue Koalition unter Oberbürgermeister Thomas Burger.
Der nächste große Auftritt der AfD kommt spätestens dann, wenn Joachim Wolbergs tatsächlich in Haft kommen sollte und die Aufsichtsräte wieder verlassen muss.
Wie schon eingangs erwähnt: Auf einer persönlichen Ebene kann man dem Gründer der Brücke nur alles Gute wünschen.
Auf einer politischen Ebene aber sind er und auch eine Brücke mit dieser Personalentscheidung eine Belastung, die die gesamte Koalition betrifft.



Solitär
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Der Autor hat recht, in dem was er da schreibt. Allerdings wäre es, denke ich, den anderen Fraktionen gar nicht möglich gewesen, ein Bündnis mit der Brücke zu schmieden und zugleich Wolbergs so absägen zu wollen (auch zu recht absägen zu wollen, aus den oben genannten Gründen). Gerade die Gründungsmitglieder sind “Wolli-Jünger” und der Verein existiert wegen ihm. Da hätte es wohl gehießen, wenn er geht, geht die Brücke. Ob das jetzt moralisch integer oder klug ist etc. pp. ist sicher zu diskutieren. Aber das gehört zur Einordnung vielleicht auch dazu.
(Und bezogen auf den Punkt “Dass die Brücke aus alledem keine Konsequenzen zieht…” musste ich an eine Textstelle von Hanna Arendt denken, wo sie schreibt:
“Doch die Verwandlung von Tatsachen in Meinungen ist nicht allein auf die Kriegsfrage beschränkt; auf allen Gebieten gibt es unter dem Vorwand, daß jeder das Recht auf eine eigene Meinung habe, eine Art Gentlemen’s Agreement, dem zufolge jeder das Recht auf Unwissenheit besitzt und dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme, daß es auf Meinungen nun wirklich nicht ankomme. Dies ist in der Tat ein ernstes Problem, nicht allein, weil Auseinandersetzungen dadurch oftmals so hoffnungslos werden (man schleppt ja normalerweise nicht immer Nachschlagewerke mit sich herum), sondern vor allem, weil der Durchschnittsdeutsche ganz ernsthaft glaubt, dieser allgemeine Wettstreit, dieser nihilistische Relativismus gegenüber Tatsachen sei das Wesen der Demokratie. Tatsächlich handelt es sich dabei natürlich um eine Hinterlassenschaft des Naziregimes.”
Edi Tor
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Die verbleibenden 75 Prozent der demokratisch wählenden Bürger könnten den Eindruck gewinnen, dass Korruption in Regensburg politisch folgenlos bleibt. Selbst fehlende Unrechtseinsicht scheint dann kein Hindernis mehr für Aufsichtsfunktionen zu sein.
Samson
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Ist alles richtig und bei einem Freispruch hätte er alles so bleiben können, wie es war.
Da stand aber nicht im Raum!
Die Brücke kann jetzt sagen, sie hätte auf einen Freispruch gesetzt.
Joachim Wolbergs kann jetzt sagen, er steht selbstverständlich für das Amt nicht mehr zur Verführung.
Ende der Diskussion.
Der eine kriegt neben seinem Prozesskosten auch noch, die vor gerichtlichen Aufwendungen erstattet.
Der andere geht in den Knast und verliert alles.
irgendwie ist das Ganze schon komplett irrsinnig.
Ein Bauträger, gesteht alles und hängt alles einem OB an.
Eineinhalb Millionen Strafe. Das Verfahren wird gegen Auflage abgekürzt. Er fühlt sich aber so auf den Schlips getreten, dass er noch mal 8 Millionen in die Hand nimmt, um Anwälte zu bezahlen.
Er ist immer noch vielfacher Millionär.
Wolbergs ist ruiniert und wahrscheinlich 1,5 Millionen von der ersten Million entfernt.
Fair? Nein
Was bleibt:
Vor der Haft kann er natürlich kein Amt antreten.
Da hat die AfD recht.
Dominik Müller_alt
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@Samson Meinen Sie das ernst? Der Bauträger erhielt auch eine Freiheitsstrafe in nicht unerheblichem Umfang. Anders als der Ex-OB hat er aber wenigstens etwas Einsicht gezeigt, und er bekam nicht über 24 Monate Freiheitsstrafe, sodass diese zur Bewähring ausgesetzt werden konnte.
Fänden Sie es denn richtig, wenn Gerichte weder strafmildernde oder -verschärfende Umstände berücksichtigen würden? In der Konsequenz auch ein Rettungs- oder Polizeiauto im Einsatz nicht die Geschwindigkeit überschreiten dürfte?
Settembrini
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Wenn ich meinen Leserbrief vom 21. Mai (Wolbergs wird zum Angriffspunkt…) noch mal lese, so freue ich mich, dass ich mit meiner Ansicht anscheinend nicht allzu sehr daneben liege, wenn ich ihn mit obigen Artikel vergleiche.
Herr Burger, als neuer Oberbürgermeister, wäre vielleicht gut beraten mit Freunden oder Familie, Menschen, die ihm ehrlich die Meinung sagen, zu diskutieren, ob er sich diesen Mühlenstein wirklich um den Hals hängen möchte und den Start seiner Amtszeit so belasten möchte.
Der sich den Wolf schreibt
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BRÜCKENPROBLEME
Regensburg hat schon immer kein Glück mit Brücken. Langzeitausfälle wegen Beschädigungen der Protzenweiherbrücke (Schiffsunfall 2008), Generalsanierung der Oberpfalzbrücke, langandauernde Sanierung des Fuß- und Radwegsteg über den Main-Donau-Kanal, usw.)
Dazu kommen die (abgelehnten und noch nicht) realisierten Regensburger-Brückenprojekte, zur Verkehrsentzerrung und Verbesserung der Mobilität, in und um Regensburg, im Blick auf die notwendige Generalsanierung des Pfaffensteiner-Tunnels (A93)
Sinnvolle Projekte zur Verhinderung eines drohenden Verkehrsinfarkt, die da wären: Kneitinger Brücke (abgelehnt), Sinzinger Nahverkehrsbrücke (abgelehnt), der Dauerbrenner Sallerner Regenbrücke (immer noch strittig) und die anstehende Erneuerung des Grieser Steg. (in der Schwebe), sind und waren immer schon Thema in Regensburg.
Jetzt kommt auch noch die Regensburger politische „Brücke“, die Joachim Wolbergs im Jahr 2019 zu seiner Unterstützung, kurz vor seinem Ausscheiden aus der SPD, gegründet hat, bedrohlich ins Wanken, wie die „Brücke am Kwai“.
Hoffentlich wird ihm nach der Revision nicht der „Marsch geblasen“.😊
maslos
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Sehr guter Artikel – Danke!
PS: Was Herr Wolbergs leider auch nie verstanden hat, ist, dass er aufgrund des „falschen” Parteibuchs einfach nicht bei den „Großen” mitspielt.
Siehe OB Ingolstadt, Herr Schaidinger etc. pp.
Manfred van Hovem
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Der Dreck schwimmt immer oben, sagt ein Sprichwort. Wolli sei ins Stammbuch geschrieben: quid quid agis, prudenter agas, et respice finem
Daniela
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Danke Herr Aigner, hervorragende Kolumne/ / Meinung, die einige Fakten präzise zusammenführt.
Hoffentlich lesen es auch die Mitglieder der Brücke und der Koalition unter/ mit OB Burger, um die Möglichkeit zu erhalten, ihr Tun kritisch zu reflektieren. Es wäre dringend anzuraten, darüber ernsthaft nachzudenken.
Vielleicht dachte OB Burger auch nur den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, um die notwendige Koalition nicht zu gefährden, in der Hoffnung, dass das Urteil des Gerichts Bestand hat und sich damit der Widerspruch gegen Wolbergs Aufsichtsratsposten von selbst erübrigt. Obwohl, ich das gar nicht unterstellen mag, da auch OB Burger langjähriger Politiker ist und es eigentlich absehbar war, dass die öffentliche Meinung der Entsendung von J.Wollbergs in Aufsichtsratsposten sehr kritisch ggü. stehen könnte.
Das damit noch eine berechtigte Kritik der AfD einhergehen kann, war eigentlich auch absehbar.
Nein, so naiv kann weder eine Brücke noch ein OB Burger sein, zu glauben, dass es keine Kritik hagelt.
Fluid Emancipation
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Ich mag das Programm der Brücke. Hab sie auch (das erste mal) gewählt, weil gute Ideen und nette Menschen für die Entwicklung der Stadt am Start sind.
Der Post bzgl der Unterstützung Wolbergs kann ich nicht nachvollziehen. Für mich übelste Schwurbelei auf AFD Niveau. Wolbergs hat in der Regensburger Politik nichts mehr zu suchen. Sein Verhalten und seine Uneinsichtigkeit sind Wasser auf die Mühlen der Rechten . Problematisch auch Herr Mayr , der durch seine verschwörerischen Kommentare schon lange nicht mehr tragbar ist.
Novalis
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@van Hovem (sic!)
Quidquid schreibt man zusammen.
Solaris
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Die Baumafia hört in dieser Stadt einfach nicht auf, egal ob vorbestraft oder nicht. “A bisserl wos geht imma” sagte schon der Monaco Franze und auch heute ist es noch so: “Einer der Bauträger, der zwar seine Taten eingeräumt hat und deswegen “nur” vorbestraft ist, baut weiter Regensburg mit den immer gleichen Kisten zu und lässt sich als Retter einer Bestandsimmobilie feiern. Da werden nach wie vor massiv öffentliche Fördergelder ausgeschüttet und u.a. auch manchmal das Baurecht so lange verbogen, bis es passt. Und ich möchte gar nicht wissen, wieviele sich bewundernd die Augen reiben: “A Hund is a scho!” Diese Vetternwirtschaft wird sich hier nicht ändern, nicht in der Politik und nicht in der Wirtschaft. Dass nun auch noch ein (vor-) bestrafter Ex-OB in einigen Aufsichtsräten sitzt, passt super ins Bild.
Johann
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Wolbergs hatte vor seinem ersten Prozess vollmundig angekündigt, im Falle einer Verurteilung aus der Politik auszutreten und Regensburg zu verlassen. Gelogen!
Statt einsichtig zu sein, sucht er die Fehler bei Staatsanwaltschaft, Richtern und unserem Rechtssystem aber nicht in seinem Fehlverhalten.
Seine verbalen Rundschläge und sein arrogantes Auftreten in den letzten Jahren, wenn es um die Korruptionsaffäre ging, sind noch gut in Erinnerung.
Wolbergs hat Regensburg, der Verwaltung und der politischen Landschaft einen erheblichen Imageschaden zugefügt.
Dieser Mann ist unglaubwürdig, unseriös und hat eine seltsame Auffassung von unserem Rechtsstaat. So eine Person in einen Aufsichtsrat zu berufen, ist unverständlich und wird die Unternehmen sicher noch viel beschäftigen. Das hat ein großes Gschmäckle. Und in der Stadtbau macht man den Bock zum Gärtner!
Hätte Wolbergs nur ein wenig Anstand und Courage, würde er auf die Ämter verzichten.
Aber der Wolli … der hat halt seine eigene Vorstellung von Recht, Gesetz und Anstand.
Charlotte
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Genauso ist es Herr Aigner. Ich bin uneingeschränkt ihrer Meinung und kommentiere das hier so seid Beginn der Bestechungsvorwürfe gegen Herrn Wolbergs. Bitte sehen Sie es mir nach, ich schätze Regensburg Digital und sein gesamtes Team sehr.
Und trotzdem hatte ich gerade im jetzigen Wahlkampf zur Wahl 2026 das Gefühl, dass auch Regensburg digital nachlässig wurde in der Kritik zur Brücke und seinen Stadträten. Das war in den ersten Jahren klarer, in letzter Zeit fehlte mir diese.
Der Verein Brücke wurde von Herrn Wolbergs und seinen Gründungsmitgliedern ausschließlich auf der Basis und Kommunikation gegründet, dass Korruption und Bestechlichkeit verharmlost wird. Auch die Infragestellung der Justiz ist seit Anbeginn der Gründung der Brücke, Basis der Überzeugung und auch der Kommunikation. Herr Wolbergs hat das Talent, Menschen für sich zu gewinnen und auch arbeiten zu lassen und ich bin erstaunt, dass Mitglieder und Wähler bis heute darauf hereinfallen. Das alles erinnert mich sehr an Trump, Ich mache mir die Welt so, wie sie mir gefällt und beschimpfe alle Menschen, die anderer Meinung sind bzw. Werte und Recht und Ordnung einfordern. Herr Wolbergs und Herr Mayr sind hier wirklich ein desaströses Beispiel.
Das auch die Parteien der jetzigen Koalition darauf reinfallen und diese immer klare Kommunikation und Überzeugung der Brücke ignoriert und die Brücke zum Koalitionspartner gemacht sowie Herrn Thurow zum Bürgermeister und Verwaltungsbeamten gewählt haben, ist demokratieschädlich. Die Benennung von Herrn Wolbergs, ich gehe sogar soweit, aller Brücke-Stadträte in Aufsichtsratspositionen ist fahrlässig in heutigen Zeiten. Sie alle kommunizieren bis heute nicht, dass sie Bestechung und Korruption verurteilen bzw.drängen Herrn Wolbergs nicht zum Rückzug.
So manchen Mitgliedern der Brücke kann man nur empfehlen, wieder auszutreten. Wer sich politisch engagieren möchte und gute Ideen einbringen will, kann das jederzeit in demokratischen Parteien tun, die Recht und Gesetz nicht permanent infrage stellen und nicht die Gesellschaft spalten.
Thilo B.
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Wie sehen eigentlich die anderen Stadträte die Besetzung dieser Posten mit dem vorbestraften Wolbergs? Jakob Friedl? Benedikt Suttner? und und und…
Matthias Podszus
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Das ist ein überaus guter Artikel und Sie haben völlig recht, wenn Sie sagen, dass Herr Joachim Wolbergs in keinen Aufsichtsrat gehört. Das ist nicht nur eine Steilvorlage für die AfD, das ist nahezu fast schon ein Geschenk an die AfD. Und zwar serviert auf dem Silbertablett, dass man der AfD, ausgerechnet der AfD, inhaltlich zustimmen muss, macht einen sprachlos. Man kann nur hoffen, dass der Stadtrat und der Oberbürgermeister zur Vernunft kommen und das Ganze rückgängig machen. Natürlich wird sich dann auch die AfD weiter feiern, denn sie haben es dann aus ihrer Perspektive indirekt ausgelöst. Das ist wirklich ein Trauerspiel und in der Tat der schlechteste Beginn einer neuen Regierung in Regensburg.
Udo Haber
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Für mich ist eher dieser Artikel eine “Steilvorlage für die AfD” als die Aufsichtsrat-Posten von JW. Ich frage mich ja mal wieder, wieso man bei vermeintlich so viel Kenntnis dieser Prozesse wieder die „Selber-schuld-Keule“ rausholen muss. Ich meine… Keine Einordnung des Münchener Prozesses? Kein Wort darüber, wie das gelaufen ist?…dass der BGH München als Prozessstandort vorgegeben hat, um ein „regionales G´schmäckle“ zu vermeiden, der dortige Staatsanwalt aber dann der damalig verantwortliche Regensburger Oberstaatsanwalt war und ein Befangenheitsantrag abgelehnt wurde, …dass Entlastungszeugen einfach nicht mehr zugelassen wurden? Da darf man sich nicht ungerecht behandelt fühlen, weil „es im Unrecht keine Gleichheit gibt“? Dafür, dass du das so lange begleitet hast, hätte ich eine etwas belastbarere Einordnung erwartet. Aber, was solls? Wir sind ja keine Juristen, nicht wahr? Dass du allerdings der AfD in ihrer Kritik an den Aufsichtsratswahlen recht gibst, finde ich den Hammer. Man muss ja gar nicht darüber diskutieren, dass die AfD ein Haufen rechtsradikaler Landesverräter ist, aber ihr inhaltlich in ihrer Kritik an einer völlig legitimen und demokratischen Wahl recht zu geben, weil du der Meinung bist, dass es sich für Wolbergs und die Brücke nicht schickt, ist doch ein Witz. Das ist aus meiner Sicht eine sehr fragwürdige Würdigung des AfD Stadtrats, der, wie immer, bei solchen innerparlamentarischen Wahlen mit 0 Posten leer ausgeht, neidisch und beleidigt ist, in deinem Artikel aber auch noch belobigt wird und ein bisschen Trost findet. Herzlichen Glückwunsch! Für die AfD und Regensburg Digital gilt: Wolbergs ist ein gewählter Stadtrat und solange er das ist, hat er jedes Recht, auch entsprechende AR-Posten zu besetzen, noch dazu, wenn eine Mehrheitskoalition das so entscheidet. Wo ist denn da die „Belastung für die Koalition“? Diese Mischung aus juristischer Einordnung und persönlicher Meinung in diesem Artikel funktioniert aus meiner Sicht überhaupt nicht und endet mit den langweiligen „Schwerer Koalitionsstart-Unkenrufen“, die nicht nur von rd kommen und offensichtlich zum journalistischen Säbelrasseln am Anfang einer Legislaturperiode gehören – gähn.
Alles wird gut
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Und was sagt unser neuer OB zu der Belastung für die Koalition.
Arno Nym
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@ Udo Haber
Sie haben den Artikel anscheinend nicht verstanden. Im Artikel ist sehr gut beschrieben warum Herr Wolbergs nicht mehr tragbar ist.
Herr Wolbergs ist bereits rechtskräftig verurteilt und allein aus diesem Grund nicht mehr als Aufsichtsrat tragbar. Das ist im Artikel mehr als deutlich beschrieben. Da helfen keine “das letzte Verfahren war unfair”-Rufe.
Ich finde es äussertst bedauerlich dass die Engagierten Mitglieder der Brücke hier keine Konsequenzen ziehen. Unwählbar für mich. und leider bedaure ich auch schon Herrn Dr. Burger gewählt zu haben, wenn auch er hier die Fakten ignoriert.
Der Vertrauen in den Rechtsstaat und das Vertrauen in die staatlichen Institutionen werden hier untergraben. Wer das nicht sieht oder ignoriert ist verblendet. meine Meinung. Der Artikel fasst hervorragend genau meine Gedanken dazu zusammen. UNd das einzige was hier zum Gähnen ist, sind Kommentare wie ihre die es immer noch nicht wahrhaben wollen, es herunterspielen und von Verschwörung faseln.
Sample
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@Udo Haber:
Was mich an Ihrem Kommentar wirklich irritiert: Sie werfen dem Autor fehlende juristische Einordnung vor, argumentierst dann aber selbst mit einer Reihe von Punkten, die eher nach nachträglicher Delegitimierung eines unliebsamen Urteils klingen als nach nüchterner Analyse.
Ja, der Prozess wurde nach München verlegt, um gerade den Vorwurf regionaler Verflechtungen zu vermeiden. Daraus nun im selben Atemzug wieder ein „G’schmäckle“ zu konstruieren, weil ein beteiligter Staatsanwalt schon vorher in Regensburg aufgetreten ist, wirkt etwas widersprüchlich. Noch dazu, wo Befangenheitsanträge eben nicht deshalb durchgehen, weil eine Seite sie stellt, sondern weil Gerichte dafür tatsächliche Anhaltspunkte sehen müssen. Dass ein Antrag abgelehnt wird, ist kein Beweis für Befangenheit. Ganz einfach!
Ähnlich bei den angeblich „nicht zugelassenen Entlastungszeugen“: Auch darüber entscheidet ein Gericht nach prozessualen Regeln und nicht nach Sympathiefragen. Man kann einzelne Entscheidungen kritisieren, selbstverständlich. Aber aus jeder abgelehnten Prozesshandlung gleich eine Art strukturelle Ungerechtigkeit abzuleiten, führt am Ende zu einem merkwürdigen Verständnis von Rechtsstaat. Fair ist das Verfahren offenbar nur dann, wenn das gewünschte Ergebnis herauskommt.
Am Ende bleibt aber ein einfacher, oft ausgeblendeter Punkt: Es gibt ein rechtskräftiges Urteil!! Und genau daran knüpft die politische Bewertung an…nicht an die Frage, ob jedes einzelne prozessuale Detail aus heutiger Sicht optimal gelaufen ist.
Und genau deshalb ist der Hinweis auf die politische Dimension völlig legitim. Wolbergs ist rechtskräftig verurteilt worden, unabhängig davon, wie man einzelne Aspekte des Verfahrens bewertet. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine politische Debatte darüber, ob jemand unmittelbar wieder mehrere Aufsichtsratsmandate übernehmen sollte. Das ist weder „AfD-Narrativ“ noch demokratiefeindlich, sondern schlicht eine politische Bewertung.
Was in der Diskussion zudem auffällt: Mit Argumenten kommt man bei den Wolbergjüngern offenbar nur noch begrenzt weiter, weil immer wieder neue, teils abenteuerliche Deutungen des Verfahrens nachgeschoben werden, um am Ende doch wieder bei einem „eigentlich nicht schuldig“ zu landen. Das mag man alles versuchen zu begründen. In der Summe wirkt es aber zunehmend konstruiert.
Das abschließende „gähn“ passt dabei leider ins Bild: Weniger Auseinandersetzung mit den Argumenten, mehr Abwehr durch Abwertung. Wirklich überzeugend ist das nicht!
Udo Haber
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@Sample, wenn sie sich schon solche Mühe machen, mir zu widersprechen, sollten sie auch vermeiden, mich absichtlich zu missinterpretieren. Ich habe keineswegs behauptet, dass ein “abgelehnter Antrag ein Beweis für Befangenheit” sei. Außerdem versuche ich nicht, das Urteil zu delegitimieren. Mir ging es um die unkritische Haltung in dem Artikel und darum, dass in Kenntnis aller Umstände dieses Verfahrens hier eine ziemlich einseitige und oberflächliche Ableitung herausgearbeitet wurde. Sie argumentieren mit “prozessualen Regeln” – meinetwegen, aber erklären tut das Nichts! Wenn sie behaupten, “bei W´s Jüngern käme man mit Argumenten nur noch begrenzt weiter”, dann liegt das vermutlich daran, dass Gerichtsurteile und “Prozessuale Regeln” Totschlagargumente sind. Ich möchte schon noch das Recht haben, auch über Urteile und die Art und Weise, wie es zu ihnen gekommen ist, meine Meinung zu äußern bzw. Fragen zu stellen. Übrigens täuscht sie ihre gefühlte Wahrheit hinsichtlich “immer neuer, teils abenteuerlicher Deutungen”. Die sind nicht neu und abenteuerlich sind sie vielleicht aus ihrer Sicht. Aber ich sage ihnen was: Kritik am Rechtsstaat ist nicht nur legitim, sondern manchmal ist es ganz schön wichtig, sie auszusprechen. Und da sind wir wieder bei diesem Artikel. Das fehlt hier. Die Debatte, ob Wolbergs wieder AR-Posten übernehmen sollte oder nicht, kann ja gerne geführt werden. Aus meiner Sicht impliziert diese Berichterstattung, dass diese Diskussion ohne die “berechtigte” Kritik der AfD gar nicht zustande gekommen wäre. Wiegesagt, ich halte genau das für die AfD-Steilvorlage. Was bei ihnen wiederum gut ins Bild und zu ihrer Totschlagargumentation passt, ist ihre abschließende Kritik an meinem “gähn”, als hätte ich meine Kritik davor nicht ausführlich begründet und sie könnten meinen Beitrag auf einen Wortsmiley reduzieren.
Daniela
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@ Udo Haber
28. Mai 2026 um 11:10 | #
Sie vergessen, die hier anwesenden Kommentatoren geben Ihre Meinung wieder.
Die wenigsten ordnen es juristisch ein, oder neigen dazu die rechtsstaatlichen Verfahren, sowie die beteiligten Juristen zu diskreditieren. Diese Qualität legten bislang nur J.Wollbergs, seine Verteidigung und Mitglieder der Brücke an den Tag.
Dieses Vorgehen wird von vielen BürgerInnen jedoch skeptisch beobachtet, eben weil Wolbergs schon rechtskräftig verurteilt wurde.
Es ist eigentlich nur erschreckend, wie lapidar Sie über diese Tatsache hinwegsehen.
Wir BürgerInnen sollen unkommentiert hinnehmen, dass ein bereits wegen Vorteilsnahme und Bestechlichkeit vorbestrafter Politiker wieder in Aufsichtsratsposten sitzt. Sie negieren die öffentliche Meinung und halten offenbar die BürgerInnen für so naiv, an das ‘Justitzopfer J. Wollbergs ‘ zu glauben, nur weil Sie es predigen, oder selbst unkritisch an J.W. Lippenbekenntnissen hängen?
Zudem der Fingerzeig auf andere Prozesse und Urteile greift nicht, diese Verfahren gg. Wolbergs sind einzigartig, so wie die anderen Prozesse gg.andere es auch waren. Und in anderen Verfahren waren die Beklagten geständig und zeigten Reue. Bei Wolbergs kam bestenfalls ein ‘ ich wusste von nichts ‘.
Da kann man allenfalls drauf antworten, Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
Conny
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Herr Wolberg gehört nicht in einen Aufsichtsrat, egal wie das Verfahten noch ausgehen mag. Ich finde diese ganze Diskussion um diesen Herrn sehr unangebracht. Mit normalen Bürgern würde man solchen Aufwand nicht betreiben, die wären schon weg vom Amt und Würden.
Mr. B.
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Zu Udo Haber
28. Mai 2026 um 13:30 | #
Auch nicht AfD-Wähler -wie ich- machen sich Sorgen um die Bestellung und können solche Entscheidungen nicht nachvollziehen.
Herr Aigner, so glaube ich, hat hier im Sinne vieler Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt geschrieben.
Taxifahrer
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Wolbergs sollte das Kapitel Politik von sich aus beenden. Es hat keinen Sinn mehr. Problem: Er hat nichts anderes im Leben.
Günther
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Schlimm find ich auch die Sprachlosigkeit der anderen Stadträte in dieser Sache.
Udo Haber
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@Daniela,
ich diskreditiere niemanden, auch keine Juristen. Von wie vielen JW kritisch gesehen wird, spielt überhaupt keine Rolle. Mir ging es lediglich darum, deutlich zu machen, dass die Bayerische Justiz auch gemäß dieses Artikels über jeden Zweifel erhaben zu sein scheint. Diese Kritik üben im Übrigen auch Menschen, die keine “Wolbergs-Jünger” sind und sich deutlich besser mit den entsprechenden Verfahren auskennen, als sie und ich. Ich habe bewusst in meinem Kommentar Wolbergs nicht in Mittelpunkt gestellt, da es mir hier nicht um Schuld oder Unschuld geht, sondern um Kritik an dieser Berichterstattung. Ihre und anderer Kommentatoren reflexartige “Das kann man doch nicht machen, der ist doch verurteilt”- Reaktion zeugt für mich nur davon, dass man sich halt nicht kritisch mit solchen Fällen auseinandersetzt, sondern einem Verurteilten am liebsten jegliche öffentlichen Rechte abspricht. Die Bayerische Justiz ist ja schließlich unfehlbar, nicht wahr? Ich vergesse überhaupt nicht, dass von anwesenden Kommentatoren nur ihre Meinung widergegeben wird, denn tatsächlich ist es nicht so. Vielmehr werden mir Worte und Interpretationen in den Mund gelegt (auch von Ihnen), die ich weder geschrieben habe, noch jemals sagen würde. Ich habe zu mehr kritischer Berichterstattung aufgefordert und zu einer kritischeren Haltung gegenüber der AfD. Ich habe ganz bewusst nicht für JW Partei ergriffen. Wenn sie das nicht (so) verstanden haben, lesen sie einfach nochmal meinen Ursprungskommentar.
Udo Haber
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@Mr. B.,
Danke für diesen Kommentar. Ich stimme ihnen gerne zu. Es ist ihr gutes Recht, sich Sorgen zu machen und entsprechend hätte es das Lob für die AfD gar nicht gebraucht. Es mag sein, dass Herr Aigner im Sinne vieler Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt geschrieben hat (Andere bezeichnen sowas als Populismus), ich sehe das aber nicht als seine journalistische Kernaufgabe.
Dominik Müller_alt
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@Haber Der Text steht unter Kolumne Meinung, die juristische Einordnung finden Sie in einem Gastbeitrsg. Aigner Populismus vorzuwerfen ist grotesk.
Bei Ihren Kommentaren zweifle ich an der Ernsthaftigkeit. Warum stört es Sie, dass ein (Ober-) Staatsanwalt aus Regensburg auch in München zuständig war?
Wolbergs Anwalt war mindestens so befangen wie der Staatsanwalt, bei beiden kommt es aber gar nicht darauf an.
Johann
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@UdoHaber
Wolbergs ist bereits rechtskräftig verurteilt! So jemand gehört in keinen Aufsichtsrat. Es gibt genug qualifizierte oder sogar besser qualifizierte Personen die nicht vorbestraft sind. Und dann auch noch bei der Stadtbau. Äußert unsensibel und geschmacklos.
Udo Haber
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@Johann Ja, Ja, das ist ihre Meinung und wenn sie der Ansicht sind, dass es Geeignetere für AR Jobs gibt – geschenkt. Aber worum es eigentlich geht, haben sie ja offensichtlich gar nicht verstanden.
Udo Haber
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@Dominik Müller_alt,
ok, die Kritik hinsichtlich der Kolumne/Meinung verstehe ich und nehme ich an. Ändert aber nichts am Inhalt, den ich gänzlich nicht teile. Was mich “stört” will ich ihnen gerne sagen: Z.B., dass die meisten hier sich auf die Urteile beziehen, obrigkeitshörig die Bayerische Justiz als unfehlbar annehmen, sich aber, so wie sie auch, bestenfalls oberflächlich mit den Prozessen beschäftigt haben – im Sinne von “…wird schon alles seine Richtigkeit haben, ist ja ein Politiker”. Wenn dann jemand kommt, ein bisschen tiefer eintaucht und auch nur Fragen aufwirft, wird sofort der “Der ist doch eh schon verurteilt”-Deckel draufgehauen und man wird als Wolbergs Jünger abgestempelt, weil die Argumente fehlen. Woher sollten sie sie auch haben. Warum ich das mit dem Staatsanwalt mindestens komisch finde, habe ich bereits eingangs geschrieben und ich kann eigentlich nicht nachvollziehen, was daran nicht zu verstehen ist. Das ganze ist eine Kritik an Aigners Artikel und demnach auch an seiner Meinung, für sie und einige Andere hier sollte ein Ausrufezeichen, ein Aufruf sein, auch mal eine andere Perspektive einzunehmen als die des “Deutschen Michels”, der sich mit allem zufrieden gibt, was ihm von der Obrigkeit aufgetischt wird.
Sample
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@Udo Haber:
Genau diese Art von Überheblichkeit und Uneinsichtigkeit ist es, die Sie (und auch die Brücke) so anmaßend und unsymphatisch machen.
Wer die Urteile gegen Wolbergs akzeptiert, ist bei Ihnen offenbar „obrigkeitshörig“, der „Deutsche Michel“ oder jemand, der sich angeblich nicht tief genug mit den Prozessen beschäftigt hat. Sie erklären damit pauschal alle Andersdenkenden zu uninformierten Mitläufern und sich selbst zumjenigen, der die Dinge als Einziger wirklich verstanden hat.
Dabei übersehen Sie einen simplen Punkt:
Man muss weder die Bayerische Justiz für „unfehlbar“ halten (was sie defintiv nicht ist), noch jedes Detail der Verfahren studiert haben, um zu dem Schluss zu kommen, dass ein rechtskräftig verurteilter Politiker (über mehrere Instanzen!) keine Aufsichtsratsmandate erhalten sollte. Punkt!
Das ist keine blinde Obrigkeitshörigkeit, sondern ein völlig nachvollziehbarer Maßstab an politischer Glaubwürdigkeit und Verantwortung.
Sie sprechen ständig davon, „andere Perspektiven“ einzunehmen. Gleichzeitig werten Sie jede andere Meinung als oberflächlich, uninformiert oder angepasst ab. Genau das ist keine offene Debatte, sondern belehrende Selbstinszenierung.
Und ehrlich gesagt wirkt dieses ständige Andeuten geheimer tieferer Erkenntnisse („wenn man sich intensiver damit beschäftigt hätte…“) mittlerweile eher wie ein rhetorischer Trick, um die eigene Position unangreifbar erscheinen zu lassen. Ich benutze mal ihre Wortwahl: Gähn!
Am Ende bleibt die Sache trotzdem einfach:
Wolbergs wurde verurteilt. Deshalb halten viele Menschen ihn für ungeeignet für solche Ämter. Das ist weder irrational noch obrigkeitshörig, sondern eine legitime und vernünftige Haltung.
Dominik Müller_alt
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@Haber Ich glaube, dass die wenigsten hier die bayrische Justiz unfehlbar halten, Ihre anderen Unterstellungen oder Vorurteile werden Sie nicht ablegen, egal was ich dazu schreibe.
Allerdings hat Wolbergs seinen Verteidiger selbst gewählt, und von diesem hätte ich mich nicht verteidigen lassen: einer seiner bekannten Fälle war der “Parkhaus-Mord”, wo er den Gerichtssaal verließ, noch bevor die Urteilsbegründung verlesen wurde. Ich würde vom Anwalt erwarten, dass er mir das Urteil erklärt, mehr Aufsehen für den Fall erreicht der Anwalt freilich mit solchen symbolischen Handlungen.
Von Wolbergs aus der Zeit vor der Suspendierung als OB bleibt mir in Erinnerung
„Darf ein Oberbürgermeister in dieser Stadt keine Freunde haben?“, was im Nachhinein die Alarmglocken schrillen lässt.
Alles gesagt
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@sample
Ich stimme vollumfäglich zu. Wunderbar!
In Sachen RD: Es hat mich die letzte Zeit richtig ernüchtert, dass von RD nichts mehr berichtet wurde von den Münchner Prozessen. Wo RD tatsächlich damals das einzige Medium war, das sehr genau und neutral Bericht erstattete zu den Korruptionsprozessen. Das war wichtig für die hiesige Demokratie, wir haben sonst in Regensburg leider keine ernstzunehmenden Medien mehr, das ist eins der Probleme hier vor Ort. Wir erfahren einiges gar nicht mehr, es gibt keine mediale Plattform mehr, an der viele Bürger gemeinsam teilnehmen.
Und in Sachen Wolbergs: Ich glaube gottseidank auch noch an den Rechtsstaat. Gesetze sind nicht immer das, was man persönlich als gerecht empfindet, aber ich bin wirklich froh über das Urteil und hoffe, bald ist Schluss mit den Revisionen. Ich will keinen Korruptionsschmiergeldstaat und ich will auch keine städtischen Vertreter, die ich ja mit meinen harterarbeiteten Steuern (selbständig, damit wirklich immer am sich Neu-Erfinden-Müssen und ohne so Aufsichtsrats-Schnäppchen :-))) mitfinanziere seit Wolis letzten 10 Jahren im Widerstand.
Ich hab keine Lust mehr auf die Woli-Brücken-Geschichte und bin zutiefst beunruhigt, was diese neue Stadtregierung betrifft, wie sie grad hier aufschlägt und sich dazu niemand äußert. Sapperlot.
Justizia
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Er war jung und brauchte das Geld.
Die Pension war ihm entzogen worden und er brauchte die Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen.
Wenns ums Geld für einen der ihren geht.
@ Stefan Aigner
UPDATE:?
Wegen nicht korrekter Rechenschaftsberichte drohen der Partei hohe Strafzahlungen. Rund 700.000 Euro wurden bereits vorsorglich an die Bundestagsverwaltung überwiesen.
https://www.regensburg-digital.de/staatsanwaltschaft-fordert-bewaehrungsstrafen-fuer-wolbergs-und-schmack/12052020/
Mr. B.
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Zu Udo Haber
28. Mai 2026 um 16:16 | #
Zu Ihrer Aussage: “Es mag sein, dass Herr Aigner im Sinne vieler Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt geschrieben hat (Andere bezeichnen sowas als Populismus), ich sehe das aber nicht als seine journalistische Kernaufgabe.”
Ich lehne die AfD ab und genauso “Linke”, welche jede andere und fast immer richtige Antwort grundsätzlich als populistisch darstellen, um ihr Denken und Handeln zu rechtfertigen.
Wolfgang Theine
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Ja, es ist einerseits instinktlos Herrn Wolbergs mit Aufsichtsratposten zu betrauen. Andererseits hatte OB Burger wohl keine andere Wahl, wenn er die Brücke für seine Koalition gewinnen wollte. Um Volt und ÖDP ebenfalls in die Koalition zu locken, wurde flugs die Stadtratsanzahl für eine Fraktion von drei auf zwei reduziert, wobei die alte Koalition damals das Gegenteil gemacht hatte, um die AFD von den Fleischtöpfen der Macht abzuhalten. Das findet meine uneingeschränkte Zustimmung – Nazis und Verfassungsfeinde sollten nicht mit Steuergeldern aufgepäppelt werden. Dass man allerdings jetzt diese Erhöhung rückgängig macht, nachdem man der AFD den Fraktionsstatus nicht mehr verweigern kann, finde ich nahezu ebenso instinktlos und fragwürdig, wie Wolbergs Versorgung mit Aufsichtsratposten. Miniparteien mit zwei Mandaten mit den finanziellen Segnungen des Fraktionsstatus zu beglücken, nur um mit deren Hilfe eine wackelige Koalition auf die Beine zu stellen, zeigt nicht gerade besonders seriöses und kluges politisches Handeln. Es ist schon verwunderlich, dass darüber auf RD kaum ein Wort verloren wurde, stattdessen wird über Schuld oder nicht Schuld von Wolbergs z.T. aggressiv mit persönlichen gegenseitigen Angriffen rauf und runter debattiert. Aber natürlich ist es hier im Forum Konsens, dass es auf Teufel komm raus eine linke Koalition geben muss – es gibt natürlich auch keine wirkliche Alternative, denn die CSU ist mit Recht raus.
Allerdings bange ich deshalb sehr um die zukünftige politische Stabilität in Regensburg und da wird die Causa Wolbergs zunehmend unwichtig. Man könnte natürlich auch grundsätzlich in Frage stellen, dass Mandatsträger zusätzlich in Aufsichtsräten sitzen müssen, mit all den Verflechtungen und Abhängigkeiten die das nun einmal mit sich bringt.
Mr. B.
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Zu Justizia
28. Mai 2026 um 23:36 | #
Ich glaube, daß der Fall damals damit ins Rollen gebracht wurde?
Karl Straube
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Ich bitte um Reduzierung meiner Unwissenheit:
Wenn man vermeiden wollte, dass Frau F. hier einen Wartestandsposten bekam, war doch wohl eine Lösung ohne Brücke nicht möglich?
Um wieviel € Aufsichtsratsentschädigung reden wir eige tlich?
peter sturm
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eine koalition mit der brücke war der schlechteste start mit dem die neuen verantwortlichen einsteigen konnten!
wenn das urteil gegen “alt-ob” wolbergs bestand hat, sollte dr. thomas burger noch einmal scharf überlegen. gründe dafür gäbe es jetzt schon.
dass das harmonieren mit der brücke unumgänglich ist stimmt keineswegs. die anderen möglichkeiten stechen regelrecht ins auge.
peter sturm
Einsam
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@justizia
Vielen Dank für den Link
Ich habe die Vorgänge im Zusammenhang mit dem 2. Prozess nachgelesen und ich bin komplett fassungslos.
DIe Spenden für den Wahlkampf 2014 reichten nicht aus um die Kosten zu decken. das Ehepaar Wolbergs nahm ein Privatdarlehen in Höhe von 200.000€ auf um das Minus im Ortsverein auszugleichen. Herr Dietlmeier spendete 50.000€ an den Verein und 25.000€ wurden bei Herrn Wolbergs getilgt. Auf der Platte wurde wunderweise…….
Ich wollte es vorher wohl nicht so genau wissen, sonst hätte JW meine Stimme nicht mehr bekommen.
Shame on me.
Karl Straube
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@sturm, 20.24: jetzt salbaderns nicht mit Augenverletzungen herum sondern nennens eine OB-Mehrheit ohne CSU (= ohne Freudenstein) und ohne AfD und ohne Brücke.
Susi
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Andreas Scheuer legte 2024 sein Stadtratsmandat nieder, nachdem zwei Mitglieder des Stadtrats sich gegen seine Berufung in den Rechnungsprüfungsausschuss aussprachen. Sie nannten es eine “Bankrotterklärung”…
Herr Scheuer sprach von einem “abgekarteten Spiel” zwischen den Stadträten und bestimmten Medien…
brenner
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@Herrn Straube:
“Um wieviel € Aufsichtsratsentschädigung reden wir eige tlich?”
Die Höhe der Aufsichtsratsvergütungen für Stadtbau und Stadtwerk der letzten Jahre kann man dankenswerterweise auf der Seite der ÖDP nachlesen: https://www.oedp-fraktion-regensburg.de/fraktion/transparenz
Angesichts der Höhe der Sitzungsgelder scheint es da nicht so viele Sitzungen gegeben zu haben. Weiß ich aber nicht.
Für jemand ohne Einkommen sind das durchaus relevante Beträge.
Ely
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Die Zusamenstellung und Analyse sind sehr informativ. In der Privatwirtschaft ist es nicht vorstellbar, dass eine vorbestrafte Person in ein Aufsichtsgremium berufen würde. Die Reputation des Unternehmens wäre perdu und Geschäfte ließen sich kaum mehr machen. Bei öffentlichen Unternehmen spielt das keine Rolle, weil sie keine Geschäfte im herkömmlichen Sinne tätigen. Es handelt sich vielmehr um ausgelagerte Tätigkeiten, für die Stadtrat und Verwaltung keine Verantwortung übernehmen wollen und außerdem für das Personal nicht die Restriktionen des TVÖD und Beamtenrechts gelten.
Die Berufung JWs ist m.E eine Angelegenheit für die Rechtsaufsicht und die Rechnungsprüfung im Rahmen der Betätigungsprüfeung. Mal sehen, wie es weitergeht.
Ela
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Erinnere mich immer noch mit Unbehagen daran, dass Herr Wolbergs unseren damaligen Chef vor versammelter Belegschaft bloßgestellt hat, indem er ihm vor Allen vorgeworfen hat, mit ihm wäre er niemals als Geschäftsführer eingestellt worden. Das hat mich damals schon sehr befremdet, so etwas macht man nicht. Man kann das unter vier Augen sagen, aber nicht vor der gesamten Belegschaft. Es war bei der Belegschaftsversammlung, welche Herr Wolbergs einberufen hatte, um seinen Favoriten für den technischen Leiter durchzusetzen bzw. zu erklären, warum der Tretzel-Mann für diese Position geeignet ist. Mein Problem ist mein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und deshalb hatte ich von da an große Vorbehalte gegenüber Herrn Wolbergs.
Nur ein Beispiel über den Charakter dieses Herrn.
Mr. B.
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Zu Ela
30. Mai 2026 um 19:02 | #
Danke für Ihre ehrlichen und glaubhaft Angaben.
Wuzzi
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War im Urlaub, daher die Frage:
Welche Stadträte sind jetzt in welchen Aufsichtsräte gewählt worden und was verdienen die da jeweils?
Der sich den Wolf schreibt
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@ Ela 30. Mai 2026 um 19:02
Ja, ja: “Arroganz ist eine Mangelkrankheit der Seele.”