Sprecher*innenrat fordert Aufklärung im Fall Al-Khatib und rügt Praxis der “Umlaufbahn”

Pressemitteilung des studentischen Sprecher*innenrats der Universität Regensburg: Regensburg, den 06.08.2013 Der Fall Al-Kathib sorgt derzeit für Verunsicherung und Gerüchte. Es steht der Verdacht einer politisch motivierten Strafversetzung im Raum. Da keine Information von Seiten der Unileitung erteilt wird, schadet der Vorgang vor allem dem Ruf der Uni. Der Sprecher*innenrat mahnt daher: Die Universitätsleitung muss diesen Verdacht durch eine inhaltliche Stellungnahme ausräumen, soweit ihr dies in Personalangelegenheiten möglich ist. Desweiteren muss die Hochschulleitung versuchen, die Angelegenheit im Konsens mit dem Betroffen zu klären. Abgesehen von dem Ansehensverlust, der der Uni durch die unwiderlegten Verdachtsmomente droht, ist auch die Vorgehensweise, Mitarbeiter*innen auf einem Abstellgleis zu parken, abzulehnen. Matthias Zunhammer, studentischer Sprecher, sagt hierzu: “Die Praxis hochstehende Beamte an der Uni auf eigens dafür geschaffenen Posten bei gleicher Bezahlung aber ohne Daseinsberechtigung “kaltzustellen”, ist nicht hinnehmbar. Die Hochschulen sind trotz Kompensation der Studiengebühren nach wie vor unterfinanziert. Es ist den Steuerzahlenden schwer zu vermitteln, dass sich die Universität so einen Luxus leisten kann.” Falls dienstliche Verfehlungen vorliegen, sollten die zur Verfügung stehenden regelrechten Verfahren genutzt werden, anstatt auf eine Praxis des Ausweichens und Totschweigens zurückzugreifen. Liegen keine Verfehlungen vor, so handelt es sich nicht nur um eine abzulehnende Verschwendung von Geld und Arbeitskraft, sondern auch um Mobbing. “Wir hoffen möglichst bald auf eine Aufklärung durch die Universitätsleitung.”, fasst Franziska Hilbrandt, studentische Sprecherin die Lage zusammen und sagt weiter: “Die jetzige Unsicherheiten und Vermutungen verursachende Situation schadet der Universität – das kann ihn niemandes Interesse liegen.”

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