Auf der Jahninsel steht ein Schild

Stilblüten des Verbotswahns

Liebhaber der deutschen Sprache mag es stellenweise erheitern, Besucher der Jahninsel nicht unbedingt: ein städtisches Hinweisschild. Das sieht zwar brandneu aus, ist aber schon viele Jahre alt…
Wollen Sie Gitarre spielen? Auf einen Baum klettern? Oder hegen Sie gar die Absicht, sich in einen rauschähnlichen Zustand zu versetzen? Dann haben Sie auf der Jahninsel nichts verloren. Foto: Danzl

Wollen Sie Gitarre spielen? Auf einen Baum klettern? Oder hegen Sie gar die Absicht, sich in einen rauschähnlichen Zustand zu versetzen? Dann haben Sie auf der Jahninsel nichts verloren. Foto: Danzl

„Es wird ersucht, wegen der Heiligkeit des Ortes und im Interesse der Reinlichkeit desselben, sich des Ausspuckens auf den Kirchenboden zu enthalten.“ Es ist ein gut 200 Jahre alter Text, der so oder so ähnlich in manchen Gotteshäusern zu lesen war – damals, als Kautabak noch groß in Mode, Knigge nicht so weit verbreitet und diese Redewendungen noch gebräuchlich waren. Heute findet man solche Schilder manchmal noch als nostalgische Skurrilität an den Wänden von Wirtshäusern, Kramerläden oder Kreativen und erheitert sich einerseits über die überkommenen, weil nicht mehr notwendigen Verbote – wer spuckt schon in den Dom – andererseits über den altertümlichen Sprachduktus.

Das Schild : sehr alt und doch ganz neu

Manchmal gibt es aber auch brandneue Schilder, die einen der „guten alten Zeit“ gemahnen, sowohl was den Stil als auch die Verbotsvorstellungen betrifft. Ungeachtet dessen aber sind diese Schilder durchaus aktuell und – das ist nicht unbedingt zum Lachen – ernst gemeint. So zum Beispiel auf der Jahninsel, wo die Verwaltung – besorgt um die Ruhe und den Frieden der Anwohner in Stadtamhof – ein Schild aufgestellt hat. „Es ist schwierig, einen juristischen Text so umzusetzen, dass ihn auch jeder versteht“, erklärt ein Sprecher der Stadt Regensburg, als wir ihn auf das brandneu aussehende Täfelchen ansprechen, das dort steht und vermittels dessen die Stadt auf eine ganze Latte von Verboten hinweist, die – würden sie ernsthaft umgesetzt – nur knapp am „Betreten verboten!“ oder einem schlichten „Ruhe!“ vorbeischrammen. Andererseits offenbart der unbekannte Verfasser des Textes durchaus einen gewissen Sprachwitz. Vermutlich unfreiwillig. Denn ansonsten strotzt der Verbotssermon nicht gerade von Humor. „Viele Jahre“ stehe das schon da, so der Stadtsprecher. Also nicht gerade dieses Schild. Das sei wohl tatsächlich noch nicht so alt  – wie man auch an den blitzenden Schrauben und dem lustigen neuen Stadtwappen im Micky Maus-Stil erkennen kann. Aber so ein Schild generell. Das sei schon lange da gewesen. Das werde einfach erneuert, wenn es verwittert oder sonst wie zu Schaden gekommen ist. Wann genau dies nun passiert ist, diese Erneuerung, ließ sich am Freitag nicht mehr genau feststellen. Was aber „während der vielen Jahre“ nie verändert worden sei, ist der Text.

Keine Gitarre, kein Fahrrad und keine Ähnlichkeiten mit ähnlichen Absichten…

Dass es nicht eben nett ist, auf der Jahninsel sturzbetrunken Feuer zu legen, Bäume umzusägen und dazu in dröhnender Lautstärke Death Metal zu hören, mag jedem einleuchten. Entsprechendes ist – in schönstem Verwaltungsdeutsch – auch in der städtischen Satzung zur Nutzung von Grünanlagen festgelegt. Ab und an – wenn es wärmer wird – sieht man auch Vertreter des städtischen Ordnungsdienstes zwischen badenden, grillenden (teilweise verboten!) und Gitarre spielenden (verboten!), auf Bäume kletternden (verboten!), Fahrräder mit sich führenden (verboten!), Musik hörenden (verboten!) oder auf sonstige Art die Ruhe störenden Menschen (verboten!) über die Jahninsel patrouillieren. Wie die Ordnungshüter allerdings feststellen wollen, ob manche von diesen Menschen – zwar ruhig, fahrrad- und musiklos, nicht kletternd oder grillend – dennoch „die Absicht hegen, sich (…) in Zustand zu versetzen“, der dem „berauschten oder rauschähnlichem“ „ähnlich“ ist, ab wann von so einem Zustand zu sprechen ist und bei wem dieses Verbot dann tatsächlich durchgesetzt wird und bei wem nicht, bleibt das Geheimnis des städtischen Ordnungsamtes. Zumindest darf man noch auf den Boden spucken. Schließlich ist die Jahninsel ja keine Kirche…

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Kommentare (22)

  • Gideon von Syrakus

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    Köstlich, vielen Dank Herr Aigner!

  • Bernhard Segerer

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    Oh mei, was täten wir nur ohne unsere ordnungsliebende Obrigkeit. Ehrlich ich wusste nicht, das ich da schon so viele Vergehen auf mich geladen habe – muss das Schild wohl übersehen haben. Radio hatte ich noch keins dabei und meinen Dreck nehme ich auch immer mit aber sonst… schuldig im Sinne der Anlage! (Wenn auch sicher nicht im Sinne der Anlage).

  • Twix Raider

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    Am besten gefällt mir die Null-Promille-Grenze. Frei nach panta rhei könnte man argumentieren, dass die Donau durch die Masseträgheit eigentlich stillsteht und die Insel durch die Erdrotation zum Fahrzeug wird. Wenn man da im Suff auf die falsche Spur gerät und ein Boot versenkt, zahlt natürlich keine Versicherung. Darum auch kein Betreten, wenn man gerade von der Wurzelbehandlung kommt oder meditieren will, alles rauschähnliche Zustände. Der gefühlten Sicherheit nach sollte man die Insel in „Abrahams Schoß“ umbenennen.

  • Jakob Tiefenthaler

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    Das ist unser Obrigkeitsstaat wie er leibt und lebt.

  • dugout

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    Verboten ist also die Absicht zu hegen sich in einen rauschähnlichen Zustand zu versetzen !

    Was für ein Schwachsinn !

    Was soll eigendlich ein rauschähnlicher Zustand sein?

  • UlrichBeer

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    Mein Gott,

    alles wird in diesem Kaff dermaßen spießig, dass man geneigt ist auszuwandern. Die Kontrolletis – sie waren nett – haben im letztjährigen Sommer ein paar Jugendliche „belehrt“, wie man mit einem Kohlengrill umgeht. Jetzt müssten sie das Gerät wohl konfiszieren. Vor vielen Jahren war die Jahninsel noch das Land der Seligen. Wir haben Gitarren mitgenommen, ein paar Flaschen vom Feinsten, haben uns unterhalten und manche Sommernacht miteinander verbracht. Gestört hat es niemanden. Und unseren Abfall haben wir hernach mitgenommen. Jetzt hingegen sieht es danach aus, als wollte man auch auf der Jahninsel ein generelles Rauchverbot verhängen. Ich finde es zum Kotzen. Aber das Sich-Übergeben ist auf der Jahninsel fürderhin wohl auch strafbewehrt verboten. Macht nur weiter so – bald sind alle Personen unter 50 verboten wg. Radaus und ungebührlichen Auftretens nebst Zigarettenqual und Kneitinger-Hell. Liberalitas bavariae – es war einmal. Blaujacken, Weißkappen und Landesuniformierte haben das Regiment übernommen.

  • mf

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    [zitat]„Viele Jahre“ stehe das schon da, so der Stadtsprecher. Also nicht gerade dieses Schild. Das sei wohl tatsächlich noch nicht so alt – wie man auch an den blitzenden Schrauben und dem lustigen neuen Stadtwappen im Micky Maus-Stil erkennen kann. Aber so ein Schild generell. Das sei schon lange da gewesen. Das werde einfach erneuert, wenn es verwittert oder sonst wie zu Schaden gekommen ist. Wann genau dies nun passiert ist, diese Erneuerung, ließ sich am Freitag nicht mehr genau feststellen. Was aber „während der vielen Jahre“ nie verändert worden sei, ist der Text.[/zitatende]

    Da ich in meinen Teenagerzeiten die Jahninsel im Sommer nahezu täglich frequentiert habe, kann ich sogar mit ziemlicher Gewissheit sagen wie lange genau das Schild mit diesem Text schon steht. Im Sommer 2004 war es noch nicht da, im Frühjahr 2005 ist es mir erstmalig aufgefallen. So 100%ig durchgesetzt worden ist es wohl bislang noch nicht, ich gehe aber auch schon einige Jahre nicht mehr auf die Jahninsel…

    Nebenbei bekenne ich mich aber nachträglich, in mindestens 7 der auf dem Schild genannten Punkte, schuldig.

  • Betrachter

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    Wer möchte,kann sich an den Schildern belustigen.

    Ich finde es eher das Verhalten der Bürger traurig, welches es notwendig macht, Verbote auszusprechen und derartige Schilder aufzustellen.

  • dugout

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    Aha !
    Und welches Verhalten zwingt hier z.b. jemanden mir zu verbieten mein Fahrrad hinter mir abzustellen ?
    Geht ja nicht mehr laut Tafel :)

    Oder welches Verhalten ist es denn das mir verbietet zusammen zu sitzen und ein bisschen Gitarre zu zupfen ?
    Wer sagt denn was da “ ruhestörend“ ist.

    Und bizarr wirds wenn ich mir folgenden Wortwechsel mit den Ordnungshütern vorstell : “ Hegen sie die Absicht sich in einen rauschähnlichen Zustand zu versetzen?“
    „Ja, ich noch zum Kneitinger nachher“ :)
    “ Dann muß ich sie bitten den Platz zu verlassen“

    Ich lach mich tot.

    Also Betrachter, warum keiner mehr seinen müll wegschaffen kann versteh ich auch nicht! Das nervt mich auch.
    Aber „zu laut“ waren doch wir auch, das war doch immer so !
    Was micht stört ist das immer mehr übers Ziel hinaus geschossen wird. So ein Schild ist doch lächerlich. So lächerlich wie ein Fahrradverbot im Alleengürtel und eine Fussgängerampel die über die Brückstraße hilft !

  • Manix

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    Wieder mal ganz toll!
    Da wo man schon immer gefeiert hat, darf man bald keine Zigarrette mehr rauchen, während man in anderen Stadtvierteln bis 6 Uhr morgens knietief in Erbrochenem, Urin und besoffenem Gegröhle steht.
    Aber da wohnen ja auch keine Stadträte und Bio-Neubürger.

    Wiederlich!!

  • Hallo

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    -Hallo wohne selbst neben einen Park das war auch ein wichtiger Grund für den Bezug der Wohnung. Allerdings
    hat sich die Freude über das Grün vor dem Fenster in
    den letzten Jahren zum teilweisen Fluch entwickelt.
    Seitdem sich der Park als Partymeile entwickelt hat.Dort stept
    bei guten Wetter jeden abend der Bär.An schlaffen vor drei Uhr ist selten zu denken.Mit offenen Fenster (im Sommer)
    gar nicht.Das kann es nicht sein,bin auch keine Spaßbremse.
    Die Abfalleimer werden dabei großzügig übersehen und
    die Hunde müssen groß und zahlreich sein. Aufräumen
    tun dann die „Trottel“ von Stadtreinigungsdienst. Sieht so Freiheit aus? Wahrscheinlich nur für die Rücksichtlosen.

  • Eleonore

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    Hmmm . Da wird wohl mal wieder heftig überreagiert seitens der Ordnungshüter___Das angedachte, bayernweite Verbot von Alkohol auf bestimmten Plätzen, schlägt in dieselbe Bresche___Nur, wie dem beikommen?___Als ich vor zwei, drei Jahren öfter mal an der Donau beim Baden war, war es auch nicht grad erfreulich, auf dem Weg zum Badeplatz über tonnenweise Grillreste zu steigen___Ich bin nach wie vor der Meinung, daß da regelmäßige Rundgänge mit regelmäßigen Ordnungsstrafen sein müßten, um dem beizukommen. Wir haben früher auch gefeiert und auch im Freien. Jedoch waren wir in der Lage unseren Müll wieder mitzunehmen zB.___

  • Könenkamp

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    Ich vermute, dass der Schreiber des Artikels und einige der Kommentatoren eben nicht in Stadtamhof wohnen, also frei nach der Devise argumentieren: Was geht mich der Schlaf anderer Leute an und meinen Müll lasse ich seit eh und je, wo ich will – ich bin nämlich ein freier Bürger. (Außerdem macht ja morgen früh die Stadtreinigung meinen Dreck weg und dafür zahlen alle anderen mit – ein Paradie für Säue und Krachbolzen. Danke für den verständnisvollen Blog.

  • Oje...

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    Ich wohne weit weg von der Jahninsel und habe dennoch sehr viel Verständnis für die Ansichten der offenbar dort wohnenden „Hallo“ und „Könenkamp“. Spätestens seit ich neulich mal wieder, nach vielen Jahren, auf der Jahninsel picknicken wollte, dann aber mit Schnittwunden und versauter Kleidung das Weite suchte…

    Denjenigen, die sich über den „Kontrollwahn“ der „Spießer“ echauffieren, sollte man vielleicht mal eine typische 24-Stunden-Ladung Müll von der Jahninsel in den Vorgarten kippen (und falls ein solcher nicht vorhanden ist, ins Wohnzimmer). Ob sie dann immer noch Freigeistigkeit und „Leben-und_Leben-lassen“ mit bescheuerter Rücksichtslosigkeit verwechseln würden?

  • Onkel Otto

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    Der Sprachgebrauch entspricht der Würde der anliegenden Steinernen Brücke. Aber wir hier in Deutschland lächeln über so eine Oberpfälzer Humorkroteske. Das der Nabel der Welt von den Einheimischen für sich beansprucht wird, durfte ich in meinem einjährigen Gastspiel als „Saupreiß“ ebendort erfahren. Somit wundert mich auch dieses Schild nicht und bestätigt nur mein andauerndes Kopfschütteln seit jener Zeit über diese skurile oberpfälzer Parallelgesellschaft.

  • Seppl

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    Nun es ist ein ein weiter Weg bis zum richtigen Journalisten, Herr Aigner. Aber schon mal ein Tip vorab: Recherche und nochmals Recherche und dann einen objektiven Artikel unter Einbeziehung aller Fakten schreiben. In diesem Fall wäre die Recherche nicht einmal so schwierig gewesen: einfach mal auf der Homepage der Stadt unter Stadtrecht die entspr. Satzung für die Grünanlagen in Regensburg lesen. Dieses Schild enthält nur Auszüge aus dieser Satzung. Und nein, diese Satzung wurde nicht von der Verwaltung frei erfunden, sie wurde vom Stadtrat beschlossen. Für den „berauschten Zustand“ gibt es eine sehr einleuchtende Erklärung: der Konsum von Alkohol ist eben nicht gänzlich verboten, sondern nur der Mißbrauch. Andere Städte sind hier rigoroserer: in Straubing etwa ist der Akoholkonsum in Grünanlagen komplett verboten (auch das hätte sich durch ein paar Klicks Internetrecherche ermitteln lassen). Insofern ist der Genuß des Feierabendbierchens in Regensburg Grünanlagen durchaus gestattet. Zuständig für Grünanlagen wäre bei der Stadt Regensburg auch nicht unbedingt das Ordnungsamt sondern – oh Wunder – das Gartenamt. Und eine anständige aktuelle Vor Ort Recherche wäre natürlich auch sinnvoll gewesen. Tja, aber im Februar ists halt ziemlich ruhig auf der Jahninsel – könnte vielleicht am Wetter liegen. Ich empfehle Ihnen einmal eine laue Sommernacht ( Mai bis Oktober) auf der Jahninsel zu verbringen – und dann nochmal über Ihren Artikel nachzudenken.

  • Schützt die Atmosphäre!

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    Worum es hier geht ist die tendenzielle Zerstörung eines Erholungsgebiets. Gestört werden nicht nur die Anwohner, sondern alle anderen, die hier einen schönen Abend auf einer schönen Insel verbringen wollten. Wer besoffen und aus Leibeskräften brüllt „Fick Dich Alte!!“ und laut Heavy Metal hört, stört nicht nur eine „spießige Ruhe“, sondern er zerstört die Atmosphäre einer zauberhaften Flußlandschaft. Herr Aigner, Ihre Engagement für die vermeintlich Armen und Entrechteten in allen Ehren. Hier fehlt die Differenzierung. Der Text der Stadt mag im Stil verstaubt sein. Aber man verfehlt das Thema wenn man sich hier lediglich in Hippiemanier über Verbote lustig macht. Alle sind willkommen, die Schönheit dieses Stücks Natur zu genießen. Und alle sind aufgefordert, der Zerstörung dieser Atmosphäre entgegenzuwirken.

  • Bert

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    @seppl

    Sie scheinen die städtische Satzung nicht zu kennen. Dort hat man es nämlich trotz Verwaltungssprech geschafft, sich nicht so lächerlich zu machen wie mit diesem Schild. Der Text ist nicht derselbe, Sie Recherchekönig. Das sollten Sie beim Surfen (in der Amtsstube des Ordnungsamts?) noch hinbekommen. Wie man so etwas noch verteidigen kann, erschließt sich mir nicht. Ich lieg im Sommer oft genug da unten an der Donau. Diese dauernde Übertreibung der angeblich so schlimmen Zustände auf der Jahninsel ist – bei allen tatsächlichen Problemchen – aber so richtig typisch für den spaßbefreiten und intoleranten Regensburger Spießbürger. Traurig.

  • Oje...

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    @Bert („Diese dauernde Übertreibung der angeblich so schlimmen Zustände auf der Jahninsel ist – bei allen tatsächlichen Problemchen – aber so richtig typisch für den spaßbefreiten und intoleranten Regensburger Spießbürger.“)

    Sehe ich nicht so – siehe mein Beitrag vom 17. März. Kann es vielleicht sein, dass Sie immer erst dann auf die Jahninsel kommen, wenn der städtische Reinigungstrupp schon da war?

    Ich habe da so einen Traum („I have a dream“): Dass man gegenseitig Rücksicht und seinen Dreck wieder mit nimmt. Das würde vollkommen reichen; mit Spießbürgertum oder Humorlosigkeit (bei Ihnen: „Spaß“befreiung) hat das gar nichts zu tun. Auf gut deutsch: Wer nur „Spaß“ haben kann auf Kosten anderer, ist ein intoleranter Depp, sonst nix.

  • Skurriles Verbotsschild entfernt | Regensburg Digital

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    […] Von unserer Redaktion mit dem unfreiwillig komischen Schild konfrontiert, kam selbst ein städtischer Sprecher ins Schmunzeln. Man habe sich an der sich an der städtischen Grünanlagensatzung orientiert. Und ja, es sei schon „sehr schwierig, einen juristischen Text so umzusetzen, dass ihn auch jeder versteht“. Kurz darauf scheint das städtische Gartenamt denn auch reagiert zu haben: Das Schild wurde bereits vor einigen Wochen entfernt, heißt es auf Nachfrage bei der Stadt. […]

  • „Eine Konsumeinheit Marihuana“ | Regensburg Digital

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    […] im Altstadtbereich“, heißt es in einer Pressemeldung. Eine „Vielzahl von Verstößen u. a. nach dem Stadtrecht“ seien geahndet worden. Konkret ginge es dabei meist um „übermäßigen Alkoholkonsum“, sagt […]

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