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Dubiose GBW-Entscheidung

Weitere Spätfolgen des Immo-OB

Erhob die Verflechtung zwischen Bauträger-Branche, Politik und Verwaltung zur Normalität im Regensburger Rathaus: Hans Schaidinger. Foto: Archiv/ Schaidinger

In Immobilienportalen im Internet kann man die Spätfolgen des Verkaufs der ehemals halbstaatlichen GBW-Wohnungen durch den Freistaat beobachten. Die unrühmliche Rolle von Hans Schaidinger, unter dessen Verantwortung ein Nichtkauf der nun sündteuer gewordenen einstigen Schnäppchen durch den Stadtrat gedrückt wurde, sollte noch einmal aufgerollt werden.

Erinnern Sie sich noch? Im Jahr 2013 verkaufte die Bayerische Landesbank ihre Wohnungsbaugesellschaft GBW und damit rund 32.000 Wohnungen an ein privates Konsortium unter Führung des Augsburger Immobilienkonzerns Patrizia. Eine Spätfolge der Milliardenpleite der BayernLB, mitverantwortet vom vormaligen Stadtoberhaupt Hans Schaidinger, dem ein Untersuchungsbericht damals bescheinigte, fahrlässig gehandelt und seine Sorgfaltspflicht verletzt zu haben. Das ist zwar – leider – alles nicht strafbar, aber doch ein Lehrstück darüber, wie der Alt-OB seine Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in diesem Gremium wahrgenommen hat: überhaupt nicht.

Altlast aus der Ära Schaidinger

Zulasten der Mieter, zugunsten eines Investors: Stadt schlug Wohnungsschnäppchen aus

128 GBW-Wohnungen hätte die Stadt Regensburg Ende 2013 kaufen können. Doch mit der Begründung „nicht wirtschaftlich“ wurde auf das Vorkaufsrecht verzichtet. Der Käufer hat nun binnen zwei Jahren fette Gewinne gemacht und die Mieten wurden deutlich erhöht. Am Mittwoch bringen die Linken das Thema in den Stadtrat. Protokoll einer dubiosen Entscheidung.

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