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Beiträge mit Tag ‘Hollerweg’

Nach dem millionenschweren Fehlkauf am Hollerweg und der Überarbeitung des Bebauungsplans stellt sich der Bund Naturschutz Regensburg gegen die Pläne. „Die Realisierung der geplanten Bebauung wird das wertvolle und einzigartige Biotop dauerhaft zerstören“, heißt es in einer Stellungnahme. 

Die BN-Vorstände Raimund Schoberer und der Biologe Dr. Albrecht Muscholl-Silberhorn bei einem Vor-Ort-Termin auf der Biotopfläche, die von der Stadt Regensburg ursprünglich als Baugebiet angekauft wurde. Foto: as

Es war ein Grundstücksgeschäft, das Unglauben, Kopfschütteln und Verärgerung auslöste – in sozialen Medien teils als „Fail des Jahres“ verspottet. Wie regensburg-digital im Juli 2025 publik machte, hatte die Stadt am Hollerweg in Keilberg 2,3 Hektar vermeintliches Bauland gekauft, das sich am Ende als wertvolles, nicht bebaubares Biotop entpuppte – streng geschützter Sandmagerrasen, für dessen Entstehung es Jahrzehnte braucht, wenn nicht mehr als ein Jahrhundert.

Kolportierter Kaufpreis: rund sechs Millionen Euro. Fachleute prüften die Fläche vor dem Ankauf nicht. Es dauerte, bis die Stadt den Fehlkauf eingestand und verhalten Abbitte leistete. Den finanziellen Schaden redet sie bis heute klein – oder beziffert ihn gar nicht.

Abläufe werden geändert

Millionenteurer Biotop-Kauf am Regensburger Hollerweg: Abbitte mit Augenmaß

Als Baugebiet gekauft, ein Biotop bekommen: Am Dienstag legten Vertreter der Stadtverwaltung die Abläufe beim Grundstückskauf am Hollerweg in Keilberg offen. Die Prüfprozesse im Liegenschaftsamt sollen künftig geändert werden. Dafür gab es Lob, aber weiter Kritik von den Stadträten. Als ein Wermutstropfen bleibt der Versuch, den Millionenschaden kleinzureden.

Stellungnahme

Fataler Millionendeal am Hollerweg: Stadt Regensburg hält Kritik für „unfair“

Ein Baugebiet gekauft und ein Biotop erhalten. Womöglich acht Millionen Euro in den Sand gesetzt. Hinweise ignoriert und eine nachlässige Prüfung. Wir haben die Stadt Regensburg zu mehreren Kritikpunkten in Zusammenhang mit dem fragwürdigen Grundstückskauf am Hollerweg konfrontiert und stellen hier die Fragen und Antworten (sprachlich leicht geglättet und zum besseren Verständnis gestrafft und ergänzt) zur Diskussion.

Millionendeal ohne Prüfung

„Ein totaler Schmarrn.“ Wie nachlässig war die Stadt Regensburg beim Grundstückskauf am Hollerweg – und wie hoch ist der Schaden?

Als Baugebiet gekauft, ein Biotop erhalten. Die Stadt Regensburg hat ein Riesenproblem am Hollerweg und womöglich einen Schaden in Millionenhöhe verursacht. Eines scheint bereits jetzt klar: Fundierte Hinweise im Vorfeld wurden ignoriert und eine fachliche Prüfung der Fläche unterlassen. Ein Fachmann sagt: „Die Hinweise, dass es sich um Sandmagerrasen handeln könnte, erkennt ein halbwegs bewanderter Botaniker.“

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