SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Krankenkasse’

Bodyguard, Hilfsmittel, Weg zur Freiheit – das alles ist für Matthias Krieger sein Spezialrollstuhl. Doch nun droht er diese Freiheit zu verlieren – und sowohl die Agentur für Arbeit wie auch die Techniker Krankenkasse weigern sich, die Kosten für einen neue Rollstuhl zu übernehmen.

Für Matthias Krieger ist sein Spezialrollstuhl essentielles Mittel zu Freiheit und Selbstbestimmung. Jetzt hat er Angst, all das zu verlieren.

Noch kommt Matthias Krieger zur Arbeit und noch kann er nach draußen, um dort seine Freizeit verbringen. Aber er hat mittlerweile jeden Tag Angst, dass es damit vorbei sein könnte. Seit seiner Jugend ist Krieger auf einen Spezialrollstuhl angewiesen. Ein Modell, das auf seine speziellen Bedürfnisse angepasst ist. Der 35jährige ist kleinwüchsig und seit seinem zweiten Lebensjahr halbseitig gelähmt. Doch seinen Nachnamen hat sich der gelernte Bürokaufmann zum Programm gemacht – er erkämpfte sich ein selbständiges Leben, engagiert sich politisch in der CSU und arbeitet seit mittlerweile elf Jahren als Schreibkraft bei der Regensburger Verkehrspolizei. Sein Rollstuhl ist essentieller Bestandteil dieser Freiheit und Selbständigkeit.

Versichertenfeindlicher geht es kaum - ein Kommentar

AOK Regensburg – die kranke Kasse

Nach einem rechtswidrigen Bescheid der AOK erhielt der 29jährige Emanuel Berlinger über Monate kein Krankengeld, verlor seine Wohnung und ist mittlerweile obdachlos. Dabei war stets klar: Er hat eine gebrochene Hand und kann nicht arbeiten. Das Sozialgericht Regensburg hat diesen Bescheid als rechtswidrig eingestuft. Die AOK hat das nach einem zähen Rückzugsgefecht schließlich anerkannt – und nun erneut Argumente gefunden, um Berlinger einen Großteil des Geldes zu verweigern.

Risiken und Nebenwirkungen einer Krankenkasse

Dauer-Camper dank AOK

„Immer für Sie da“, lautet ein Werbeslogan der AOK. Emanuel Berlinger ließ sie allerdings komplett allein. Die AOK Regensburg warf den 29jährigen aus der Kasse und verweigert die Zahlung von Krankengeld. Die Folgen des dreisten Verhaltens ohne jede Kulanz und mit zweifelhafter rechtlicher Grundlage: Berlingers gebrochene Hand konnte monatelang nicht operiert werden und weil keinerlei Geld floss, sind er und seine Frau mittlerweile obdachlos und leben auf dem Campingplatz.

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