Dr. Erpel und die Prinzessin Schreckenstein – Wahlwerbespott, made in Regensburg
Kasperl und die Wahl der Qual, oder: der Wahlspott vor der Wahlschlappe. Christoph Maltz packt alle zwölf OB-Kandidaten in einen Sack und haut ordentlich drauf.

Scharwenzelt um Prinzessin Schreckenstein herum: die Zeitungsente Dr. Erpel. Fotos: pcm
Eine dringende Triggerwarnung vorweg: In dieser als Kasperltheater so harmlos daherkommenden Aufführung fallen mehrfach, um nicht zu sagen: fast durchgehend diskriminierende Äußerungen über Geflügel. Und diese herabwürdigenden Aussagen werden an keiner Stelle relativiert oder etwa durch eine positive Gegendarstellung richtiggestellt.
Die Verunglimpfung einer ganzen Nutzvogelart, eben des Geflügels, ist also vorsätzlich zu nennen und durch nichts zu entschuldigen. Der Autor dieser Theaterkritik distanziert sich hiermit vorab und ausdrücklich von den verabscheuungswürdigen Entgleisungen, zu denen sich Christoph Maltz leider hinreißen hat lassen, und betont, dass er hier nur etwas wiedergibt, was er von ganzem Herzen verabscheut.


