SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Totschlag’

Urteil am Landgericht Regensburg

Zehn Jahre Haft für Totschläger

Ein 54-jähriger Nittendorfer wurde am Mittwoch vom Landgericht Regensburg wegen Totschlags und Nötigung zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt. Außerdem wurde der Vorbehalt der Sicherungsverwahrung für den notorischen Stalker angeordnet sowie eine Hinterbliebenenzahlung von 15.000 Euro festgelegt. Das Gericht gelangte zu der Überzeugung, dass der Heizungsbauer im Dezember 2019 seine damals schon Ex-Partnerin in deren Wohnung erwürgte. Ein Mord konnte dabei nicht nachgewiesen werden.

Vom Stalker zum Totschläger: Dieter E. Links Verteidiger Ronny Raith. Foto: om

„Einsicht ist nicht zu erkennen.“ In der knapp anderthalb Stunden dauernden Urteilsbegründung verwendet der Vorsitzende Richter Dr. Michael Hammer viel Zeit darauf, die Vorgeschichte des gerade verurteilten Totschlägers Dieter E. nachzuzeichnen. Zwar hat diese mit der Tötung seiner Ex-Partnerin Nataliya L. nicht unmittelbar zu tun, mittelbar aber sehr wohl. Für das Schwurgericht ist das Vorleben das argumentative Fundament für die angeordnete vorbehaltliche Sicherungsverwahrung (nach § 66a Strafgesetzbuch).

Prozess am Landgericht

Totschlag aufgrund gekränkter Männlichkeit?

Seit Anfang dieser Woche muss sich ein Nittendorfer Installateur vor dem Landgericht Regensburg wegen Nötigung und Totschlags verantworten. Er soll Anfang Dezember 2019 seine (damals bereits) Ex-Partnerin in ihrer Wohnung in Regensburg erwürgt haben. Der Fall sorgte damals für Aufsehen, auch weil der mutmaßliche Täter kurze Zeit darauf mit selbstzugefügten Schnittwunden in einem Gebüsch gefunden wurde. Wie Zeuginnen und Zeugen am Dienstag vor Gericht schildern, sei der Mann „krankhaft eifersüchtig“ und habe der Getöteten bereits längere Zeit nachgestellt.

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