OLG Nürnberg verurteilt MZ zu Gegendarstellung

Weicheier statt Gotteskrieger? Eine Ehrenrettung für die Piusbrüder

„Einen weltanschaulich neutralen Staat, wie er heute allenthalben propagiert wird, kann es nicht geben. Nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gemeinschaften und den Staat gilt mit Bezug auf unseren Herrn Jesus Christus: ‚Wer nicht für mich ist, ist gegen mich‘.“ Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft Deutschland, Januar 2010

morgen1„Deo gratias“. Just am Heiligabend hatte die Pius-Bruderschaft zu Zaitzkofen (Landkreis Regensburg) Grund, zu jubilieren. In einem Rechtsstreit mit der Mittelbayerischen Zeitung hatten die Piusbrüder gegen einen deutlichen Kommentar von Fritz Winter („Die bösen Brüder“) geklagt, den man eigentlich nur unterschreiben kann. Doch während das Landgericht Regensburg die erzkatholischen Gotteskrieger noch abblitzen ließ, fällte das Oberlandesgericht Nürnberg ein recht bemerkenswertes Urteil. Es verdonnerte die MZ zu einer Gegendarstellung, in der die Piusbrüder behaupten durften, dass sie:

  • nicht verfassungsfeindlich seien
  • keinen katholischen Gottesstaat anstreben würden
  • weder die Frauen noch deren Rechte unterdrücken würden
  • sich von jeder Form des Antisemitismus distanziert hätten

Freilich sagt eine erfolgreich erwirkte Gegendarstellung nichts über den Wahrheitsgehalt der darin enthaltenen Aussagen aus. Aspekte wie „Wahrheit“, „Unwahrheit“ oder „Rechtswidrigkeit“ des Textes, gegen den sich eine Gegendarstellung wendet, spielen bei Gerichtsentscheidungen keine Rolle. Der unbedarfte Leser, auf der Suche nach Halt im rechten Glauben, könnte nun aber tatsächlich meinen, dass die sonst als Speerspitzen des fundamentalistischen Katholizismus geltenden Piusbrüder plötzlich auch nichts anderes mehr sind als die von ihnen sonst gern kritisierten Weichei-Katholiken – liberal, für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, frei von antisemitischen Tendenzen, tolerant und weltoffen gegenüber anderen Religionen und Lebensformen. Derlei Befürchtungen sind indessen unbegründet. Denn auch wenn die Piusbrüder nach dem Eklat um ihren (über 20 Jahre nach seinen ersten Ausfällen ausgeschlossenen) Holocaustleugner-Bischof Williamson gezwungen waren, Kreide zu fressen, darf der begeisterte Anhänger sich sicher sein, dass allen Gegendarstellungen zum Trotz gewisse Grundsätze und Ansichten in der Piusbruderschaft ihren Platz haben. Wahlrecht für jedermann? Religions- und Meinungsfreiheit? Gleichberechtigung? Homosexualität? Das Recht auf körperliche Unversehrtheit? Kein Antisemitismus? Alles im Sinne der Bruderschaft? Doch lassen wir die Piusbrüder selbst ihre Ehre retten:

Über Frauen:

„Wir brauchen heute Männer, die Männer sein wollen, Frauen, die Frauen sind und Frau sein wollen, das heißt Gehilfin des Mannes und Mutter der Kinder.“ Franz Schmidberger Deutschland-Chef der Piusbrüder, Dezember 2008.  
„Es gibt nämlich in Deutschland ein grundsätzliches Problem. Es heißt ‚Individualismus‘ und ist eine Männerkrankheit. Darum können alle Frauen sich bei der Lektüre dieses Beitrages zurücklehnen und sagen: Das betrifft mich nicht.“ Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft Deutschland, Juli 2009.

Über Religions- und Meinungsfreiheit:

„Da es nur eine wahre, von Gott gestiftete Religion gibt, verbietet sie (die christliche Gesellschaftsordnung, Anm. d. Red.) falsche Religionen und Kulte oder duldet diese allenfalls nach den Grundsätzen der Klugheit, ohne ihnen jemals ein Naturrecht auf Existenz zuzugestehen.“ Franz Schmidberger, „Grundsätze einer christlichen Gesellschaftsordnung“ 2007  
„Nur die Wahrheit hat ein (Natur-)Recht, der Irrtum nie und nirgends. So ist die Ablehnung der Religionsfreiheit im oben angegebenen Sinn ein machtvoller Schutz für die Seelen (…). Hand in Hand mit der Religionsfreiheit geht die Verkündigung einer grenzenlosen Gewissens- und schrankenlosen Meinungsfreiheit (…). Wir fordern, dass Pornographie, Abtreibung, ja jedes öffentliche Laster gesetzlich verboten und die Übertretung dieser Gesetze entsprechend geahndet wird. Denn der von der Erbsünde gekennzeichnete Mensch bedarf der Schranken der Strafgesetze.“ Schmidberger, Zeitbomben des II. Vatikanischen Konzils, überarbeitete Version 2008.

Über das Wahlrecht:

„Die Gewalt in Staat und Gesellschaft geht nicht vom Volk (…) aus, sondern von Gott.“ Franz Schmidberger, „Grundsätze einer christlichen Gesellschaftsordnung“ 2007.  
„Entspricht der heutige Grundsatz ‚jeder Wahlberechtigte hat ein und dieselbe Stimme‘ (one man one vote) wirklich der Naturordnung? Ein Familienvater hat mehr Verantwortung und normalerweise auch eine tiefere Einsicht in das Wohl der Gesellschaft als sein eben volljährig gewordener Sohn; ein Unternehmer mit tausend Angestellten trägt mehr Verantwortung als sein jüngster Lehrling. Würde nicht ein wesentlich auf die Familienoberhäupter abgestütztes Wahlrecht der Familie als Zelle der Gesellschaft eine ganz andere Stellung verleihen?“ Franz Schmidberger, „Grundsätze einer christlichen Gesellschaftsordnung“ 2007.

Über Menschenrechte:

„Wegen des Abfalls vom Glauben, der in Rom herrscht, müssen wir mit ansehen, wie die Seelen in Massen der Hölle zustreben? Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte. Die Staaten, die sich seither zu diesem offiziellen Atheismus bekennen, befinden sich in Todsünde.“ Erzbischof Marcel Lefebvre, 1990.  
„Die Todesstrafe für Schwerverbrecher (Mord, Drogenhandel) trägt diesen rächenden Charakter in sich und führt viele Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern zur Bekehrung. Sie ist darüber hinaus ein wichtiges Mittel der Abschreckung.“ Schmidberger, „Grundsätze einer christlichen Gesellschaftsordnung“, 2007.

Über Homosexualität:

„Es gibt ein Sprichwort, das man den Pazifisten entgegenhielt, die riefen: ‚Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin‘. Die Antwort darauf war einfach: ‚Dann kommt der Krieg zu dir!‘ Liebe Väter und Männer, ihr könnt schon zu Hause bleiben und sagen: Herr Pater, diese perverse Veranstaltung (der Christopher Street Day, Anm. d. Red.) tu ich mir nicht an. Als frommer Mensch muss ich so etwas nicht erleben. Aber dann musst du auch wissen, lieber Vater, dass die Homosexualität zu Dir kommen wird. Zu deinen Kindern. In deine Schule. (…) Weil Du nicht gekämpft hast, als man noch kämpfen konnte.“ Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft, Juli 2009.  
Eine christliche Gesellschaftsordnung „verbannt (…) Gotteslästerung, Homosexualität und Pornographie aus dem öffentlichen Leben; sie bestraft die Abtreibung und verwirft die Euthanasie wie die Drogen. Auch schließt sie Freimaurerlogen und verbietet Geheimgesellschaften.“ Schmidberger, „Grundsätze einer christlichen Gesellschaftsordnung“, 2007.

Über Juden:

„Der Antichrist wird jüdisch sein. Weil die Juden Jesus Christus abgelehnt haben, warten sie weiter auf den Messias. Der Teufel wird nicht versäumen, von ihrer Blindheit Gebrauch zu machen, um sie dem Antichristen unter ihnen unterzuschieben. Christus, den sie zurückwiesen, ist die Wahrheit. Somit wird sich der Fluch des heiligen Paulus den Juden zuwenden.“ Piusbruder Emmanuel Herkel, September 2003  
„Damit sind aber die Juden unserer Tage nicht nur unsere älteren Brüder im Glauben, wie der Papst bei seinem Synagogenbesuch in Rom 1986 behauptete; sie sind viel mehr des Gottesmordes mitschuldig, so lange sie sich nicht durch das Bekenntnis der Gottheit Christi und die Taufe von der Schuld ihrer Vorväter distanzieren. (…) Wir sehen mit Trauer Papst Johannes Paul II. und nun auch Papst Benedikt XVI. In eine jüdische Synagoge gehen. Wir sehen mit Trauer Johannes Paul II. Die verschiedenen Weltreligionen zum gemeinsamen Gebet um den Frieden rufen.“ Franz Schmidberger, „Zeitbomben des II. Vatikanischen Konzils“, überarbeitete Version 2008.   „Einmal wird die Barmherzigkeit Gottes auch über den Starrsinn und die Blindheit des jüdischen Volkes triumphieren.“ Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft, Februar 2009.

Gottes Soldaten:

„Wo der Krieg gegen Gott und seine Kinder tobt, dürfen seine Soldaten nicht schlafen! Nach dem berühmten Wort Pius‘ X. ist die ganze Macht der Bösen in der Schwäche der Guten begründet. Darum ist es die Aufgabe der aufrichtigen Katholiken, mit ganzem Einsatz ihre Kirche zu verteidigen, die freimaurerische Ideologie zu brandmarken und insbesondere einen heiligen Lebenswandel anzustreben, da dieser Kampf zwischen Himmel und Hölle vor allem mit übernatürlichen Waffen ausgefochten werden muss.“ Piusbruder Stefan Frey, September 2012  

P.S.: Bundesregierung und Verfassungsschutz halten eine Überwachung der Piusbruderschaft übrigens für unnötig.

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Kommentare (18)

  • NannyOgg07

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    Letztere haben ja auch keine Zeit die Piusbrüder zu überwachen, sie sind ja vollauf damit beschäftigt, die Linke im Blick zu behalten, denn die sind viel gefährlicher, wollen sie doch Nazidemos blockieren und Bahngleise schottern! Frevel ist das!!

  • schorsch

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    @ RD : chapeau

    @ alle:

    wenn man nun auch noch weiss das der langzeitige regensburger der npd (willi wiener) der dumme bruder des mannes ist, der in koeln pro deutschland massgeblich implementiert hat, und eben jener willi nun kein npd mitglied mehr ist, sondern piusbruder, dann bleiben meiner meinug nach doch eigentlich keine fragen mehr offen

    allen „normalen“ menschen ein glueckliches und frohes 2013
    (oder wie immer das jahr gerade heisst)

  • Schröck Hans

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    Hi Stefan,
    nachdem du uns jetzt das ganze Jahr unermüdlich mit Informationen und Einsichten versorgt hast, die eines Sparkassendirektorsgehaltes (ohne Apostroph) wert wären, muß ich dich nun doch in deinem eigenen Interesse dazu ermahnen, die Welt sich mal eine Woche ohne dich drehen zu lassen, also: ab in den wohlverdienten Urlaub!!!
    Damit du auch 2013 noch kraftvoll zubeißen kannst. . .
    Gruß Hans

  • Mathilde Vietze

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    Ich war und bin keine „Freundin“ von GLM, aber was er
    über die Pius-Brüder gesagt hat und sagt, kann ich voll
    und ganz unterschreiben.

  • Veronika

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    Erst mal ein frohes, friedliches Neues Jahr 2013!

    Dann: Die Piusbrüder haben vollkommen Recht, denn dieser Ansicht ist die Ansicht, welche die Röm.-Kath. Kirche VOR dem Vaticanum II. vertreten hat. Das V.II (bewusst abgekürzt ;-) ) war dann notwendig, um die Röm.-Kath. Kirche in demokratische Staatswesen wie die Bundesrepublik Deutschland eingliedern zu können. Erst mit dem V.II wurde die Religionsfreiheit anerkannt, die jetzt so nach und nach wieder zurückgenommen werden soll. Dies nicht nur von den Piusbrüdern!!!
    —————————————–
    Der aktuelle Papst „steht voll“ auf die Piusbrüder, er steht ja auch voll und ganz zum Mittelalter, wie die Ausführungen in seinen drei Jesusbüchern zu erkennen geben. Also haben wir fortan – GLM wird wohl auch bald auf diese Linie einschwenken, er kann sich ja gut verstellen – ein Problem, das zu Denken geben sollte.

  • Veronika

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    Übrigens: Ich bin mir mittlerweile sicher, dass sowohl Islamisten, wie auch Opus Dei, aber auch Piusbrüder von staats- und verfassungsschützenden Stellen nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland „beäugt“ werden. Ist ja sehr deutlich erkennbar, was sich da aktuell alles abspielt. Man muss nur die Radikalisierung unter kath.net (leider nicht nur die Kommentierungen) betrachten.

  • FJS

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    Veronika,

    das ist ja super, dass du dir sicher bist…
    die Rente ist ja auch mal sicher gewesen…

  • hanbav

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    Fürchterlich gut, diese Zusammenstellung. Danke, und weiter so. Obwohl ich sagen muss: Viel davon kann man an einem Tag nicht verkraften.

  • seppl

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    Dieser Artikel mag wohl größtenteils zutreffend sein, aber wie groß ist denn die Zahl der Anhänger dieser Bruderschaft ? Eher verschwindend gering, dies dürfte wohl auch der Grund für die fehlende Überwachung durch den Verfassungsschutz sein. Aber diese Einrichtung wollten wir doch sowieso abschaffen, Herr Aigner, oder ? Also warum jetzt der plötzliche Ruf nach so einer Art Behörde ? Im Übrigen gibt sogar hier sehr viel mehr Anhänger einer Religion, welche weitaus homophober antisemitischer und Frauenfeindlicher ist, als die paar Anhänger dieser Piusbruderschaft. Aber über diese zu berichten, dazu braucht es wohl ein bißchen mehr „Mumm“ als über ein paar wenige Rückwärtsgerichtete, die aber immerhin keine Leute an Baukränen aufhängen.

  • Dugout

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    Wer will denn da schon V-Mann sein !

  • Roland Hornung

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    Von diesen fürchterlichen „Gotteskriegern“ bin ich ja schon öfters angebaggert und/oder verleumdet und/oder beleidigt worden.
    Leider werden ja Beleidigungen und7oder Verleumdungen in Deutschland kaum bestraft, oft gar nicht belangt. Schade.

  • Veronika

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    @seppl: „aber wie groß ist denn die Zahl der Anhänger dieser Bruderschaft ?“

    Man unterscheide hier reale Mitglieder und geistige Mitglieder. Letztere gibt es vor allem in den bayerischen Diözesen mehr als genug. Ich habe bislang noch keine deutliche Erklärung gegen Antisemitismus,Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gehört. Auf Allgemeinplätze aber kann ich verzichten!

  • W.Müller

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    Aus den vorliegenden Statements ist eindeutig zu erkennen, dass diese radikale rückwärtsgewandte fortschritts- und demokratieiefeindliche Sekte in der Art der Taliban fungiert. Sie wollen zurück in die Zeit als die katholische Kirche noch unermessliche Macht hatte, einen deutschen Kaiser nach Canossa zu beordern und barfüssig im Regen beim Papst um Gnade flehen zu lassen, um seine Exkommunizierung aufzuheben.
    Heute exkommunizieren sich laufend Millionen Gläubige selbst, indem sie freiwillig aus der Kirche austreten. Bischof Müller hatte das damit schön geredet, dass der verbliebene Rest elitär sei und die Kirche damit gut leben könne. Was er aber nicht beachtet hat ist der mangelnde priesterliche Nachwuchs von ca 85 Priestern pro Jahr, der diese Sekte künftig massiv dezimieren wird.

    Zu den talibankonformen Aussprüchen dieser an Gotteswahn erkrankten und von Reliogotie heimgesuchten undemokratischen Pius-Bruderschaft einige diesbezügliche Anmerkungen:
    „Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit.
    Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.“

    „Einmal wird die Barmherzigkeit Gottes auch über den Starrsinn und die Blindheit des jüdischen Volkes triumphieren.“

    Bekanntlich führten die Juden genau so wie unsere germanischen Vorfahren Krieg gegen die römischen Unterdrücker, die ihre Feinde zur Abschreckung in Palästina, wo fast 90% aller Aufstände erfolgten ans Kreuz nagelten.
    Hier war Jesus mit seinen Jüngern beonders aktiv und dafür bereits bekannt.
    Ein Wort zu seinen Jüngern: Die vielgerühmten zwölf Apostel haben teilweise sehr aufschlussreiche Beinamen (Mt 16,17). Grundsätzlich galt die Region von Galiläa als Brutstätte für antirömische Revolutionäre. Die Aufständischen agierten unter verschiedenen Bezeichnungen. Überliefert sind u.a. die Ausdrücke Zeloten (griech. Eiferer) oder Sikarier (Dolchleute, von lat. Sica = Dolch). Am offensichtlichsten ist der Beiname des Simon, der als Zelot bezeichnet wird. Bei Judas ist die wahrscheinlichste Etymologie seines Beinamens ‘Iskariot’, dass er von ‘Sikarier’ abstammt. Auch Petrus scheint, bevor ihn die Christen zum Wächter des Himmelstores machten, eine bewegte Jugend gehabt zu haben. Sein Beiname ‘Bar Jona’ heißt aramäisch so viel wie ‘Vogelfreier’ und ist eine übliche Bezeichnung für Zeloten. Die Brüder Jakobus und Johannes werden ‘Boanerges’ (Donnersöhne) genannt, eine Bezeichnung, die in diesem Rahmen nicht für eine besonders friedfertige Einstellung spricht.
    Nur als Jesus gekreuzigt wurde, war keiner mehr zu sehen. Nur die Frauen (Magdalena seine Frau) waren noch da. Petrus nach Jesus befragt: „ich kenne diesen Menschen nicht“. Ohne Paulus wäre diese Sekte wie hunderte Andere in der Geschichte völlig untergetaucht.

    „Aber dann musst du auch wissen, lieber Vater, dass die Homosexualität zu Dir kommen wird. Zu deinen Kindern. In deine Schule. (…) Weil Du nicht gekämpft hast, als man noch kämpfen konnte“

    „Der Antichrist wird jüdisch sein. Weil die Juden Jesus Christus abgelehnt haben, warten sie weiter auf den Messias. Der Teufel wird nicht versäumen, von ihrer Blindheit Gebrauch zu machen, um sie dem Antichristen unter ihnen unterzuschieben. Christus, den sie zurückwiesen, ist die Wahrheit. Somit wird sich der Fluch des heiligen Paulus den Juden zuwenden.“

    mein Statement:
    Ich bin den sog. Antichristen, den Juden dankbar und werde von ihnen gut beschützt vor den Gotteskrieger, die alle Ungläubigen (zu denen ich gehöre) töten wollen .
    Die bei den christlichen Dienern Gottes besonders ausgeprägte Neigung zur Homosexualität und der in letzter Zeit aufgedeckte große Kinds- Missbrauch (Riekofen ist überall) von den Dienern Gottes und die jetzige hohe Aufdeckungsrate, erklärt auch den geringen Priesternachwuchs von ca 85 pro Jahr).
    Zum heiligen Paulus: ein geistesgestörter Epileptiker. Dieser kleine, bucklige Zeltmacher der sich selbst verfluchte, Alles was den Menschen Freude machte, vermieste, der Jesus nie gekannt hatte und viele Jahre nach dessen Tod die Lehre Jesus völlig veränderte, sodass wir heute ein Paulinisches Christentum (völlig sexualfeindlich) haben, das völlig verschieden ist von der Lehre Jesus. Seinen Wandel vom Saulus zum Paulus gemäß seiner Schilderung, war nach Ansicht von Medizinern ein epileptischer Anfall, ausgelöst durch einen Sonnenstich in der Hitze Palästinas.

    Die Gewalt in Staat und Gesellschaft geht nicht vom Volk (…) aus, sondern von Gott.“
    „ Hier haben sie leider vergessen, wie schon im Mittelalter, dass Gewalt nur von den Dienern Gottes ausgehen sollte, die absolute Macht hatten, missliebige Menschen grausam zu verbrennen.(Da waren Hitler und Stalin dagegen Waisenknaben) Die Bauern wissen davon als in den sog. Bauernkriegen, die professionellen Totschläger, die Söldner der Bischöfe und Ritter, die schlecht bewaffneten Bauern einzeln totschlugen.

    Es gibt nämlich in Deutschland ein grundsätzliches Problem. Es heißt ‘Individualismus’
    Indevidulismus heisst, Religion ist Privatsache, das fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser.
    Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte. Die Staaten, die sich seither zu diesem offiziellen Atheismus bekennen, befinden sich in Todsünde.“
    Erzbischof Marcel Lefebvre, 1990.
    Das Einzige, das ich niemals bereue, sind meine Sünden.
    Oskar Wilde

    was ein seriöser Jesus-Forscher dazu zu sagen hat, bringt Gerd Lüdemann im Neuen Deutschland vom 24.12. über falsche Kirchendogmen und echte Jesusworte, Ausschnitte: „Wobei es heute weitgehend Konsens ist, dass das Datum des Weihnachtsfestes aus anderen Religionen übernommen wurde und die Weihnachtsgeschichte des Lukas eine fromme Legende ist, die so gut wie nichts mit den tatsächlichen historischen, zeitlichen und lokalen Umständen von Jesu Geburt gemein hat.“ „Nein, ich bin kein Christ mehr. Ich glaube nicht an die Auferstehung Jesu, ich glaube nicht, dass der Wanderprediger aus Galiläa für meine Sünden gestorben ist. Das ist nicht nur meine Meinung, sondern das Ergebnis der historischen Bibelforschung, die sich damit als Totengräberin des christlichen Glaubens erwiesen hat.“ „Für mich bedeutet das Wort Wahrheit noch etwas, für die Kirche anscheinend nicht. Sie unterscheidet zwischen Wahrheit als historischer Tatsache und Wahrheit als Glaube. Zu solch intellektueller Unredlichkeit möchte ich keinen Beitrag leisten. Die Auferstehung Jesu ist wissenschaftlich widerlegt. Ein weiteres Zitat aus dem Artikel – Vor über 50 Jahren schrieb der evangelische Theologe Hans Conzelmann: »Die Kirche lebt praktisch davon, dass die Ergebnisse der wissenschaftlichen Leben-Jesu-Forschung in ihr nicht publik sind
    Um derartige hochkarätige Meinungen von Wissenschaftlern, die den ganzen christlichen Glauben als Wahnvorstellungen nachweisen (Weltbestseller „Gotteswahn“ vom berühmten Prof. Richard Dawkins) schreibt Josef Ratzinger wenig gelesene Jesusbücher. Am meisten überzeugt hat mich die Tatsache, dass über 90% aller Nobelpreisträger, die nun mal die Elite auf unserer Erde sind, völlig ungläubig sind und mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen, die gesamte Märchenwelt des Christentums ständig lächerlich machen.
    W.Müller

  • Twix Raider

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    Entsprechend der Warnung der Pipibrüder habe ich meine Fussmatte mit einer Homo-Falle ausgerüstet, prompt ist heute ein höchst weibisch gewandetes Trio reingetappt. Und die Namen erst, Caspar, Melchior und Balthasar, da ist doch schon alles klar. Unter der hochnotpeinlichen Befragung entpuppten sich die 3 Schwulen aus dem Morgenland aber als echte Mädchen, die mir nur einen vom Stern vorsingen wollten. Naja, wie heisst es so schön? Kill them all, let God sort them out!

  • Silke

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    Ist interessant, aber ich finde diese islamischen Salafisten wesentlich gefährlicher!!

    Was passiert, wenn ich so einem Piusbruder sage, dass Jesus mich mal am…. lecken darf?
    Warhscheinlich nichts…

    Was passsiert, wenn ich so einem Salafisten sage, dass mich dieser Mohammed am….lecken darf?
    Na… aber sowas zu sagen traut man sich ja inzwischen schon nicht mehr.

    Deshalb finde ich, das DAS die Gefahr ist!!
    Und nicht so eine handvoll Pfaffen.

    Das Schöne ist nur, gegen so ein paar Pfaffen vorzugehen ist ungefährlicher….!!!

  • blauäugig

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    @Silke:
    Ihre Mutmaßungen sind ekelhaft.
    Dass zu sagen, dass jemand Sie am sonstwas lecken kann, verbietet der Anstand, egal welcher Kultur oder welchen Glaubens der Angesprochene ist.
    Wenn Sie analfixiert sind, tragen Sie es bitte nicht an die Öffentlichkeit. Und wenn es Ihnen „nur“ darum geht, andere wegen ihres Glaubens zu beleidigen, sind Sie verachtenswert und ich finde den im StGB festgelegten Strafrahmen für Ihre Tat zu milde.

  • Veronika

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    @Silke:

    Ich will ja nicht wieder überall meinen Senf dazugeben, aber hier möchte ich blauäugig vollumfänglich zustimmen.
    Du kennst die Piusbrüder nicht, und wenn die sich in selbiger Menge und selbiger Unkontrolliertheit wie die von dir genannten „Salafisten“ befinden würden, wärst du da auch deines Lebens nicht mehr sicher. Was in Deutschland als „Salafisten“ auftritt ist eher Folklore, und ein echter Salafist würde dir in Deutschland nicht mit dem Tode drohen, zumal er weiss, dass er keine ruhige Minute mehr hätte.

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