Zensur-Opfer Frank Scholz ist „Freier Geist 2011“

Wabernder Weihrauch würzt westliche Winde – eines der Bilder von Frank Scholz, die die Regensburger Staatzsanwaltschaft 2006 im Namen des Herrn beschlagnahmt hat.
„Zensur im Namen des Herrn“ titelte 2006 das Monatsmagazin „Der Leserbrief“: Erfasst von Papsthype und beschlagnahmte die Regensburger Staatsanwaltschaft religionskritische Bilder des Künstlers Frank Scholz. Das Landgericht musste den Ermittlungsbehörden schließlich erklären, dass Kunstfreiheit auch in Regensburg gilt. Dafür, dass seine Bilder bei der Beschlagnahme beschädigt wurden, wurde Scholz von der treugläubigen Staatsanwaltschaft nie entschädigt. Und auch in Neutraubling sah sich der CSU-Oberbürgermeister Heinz Kiechle genötigt, ein Bild von Scholz im Rathaus abhängen zu lassen. Ende November wurde Frank Scholz nun vom „Bund für Geistesfreiheit“ als „Freier Geist 2011“ ausgezeichnet. Wir veröffentlichen im Folgenden die Laudatio der Journalistin Waltraud Bierwirth. Von schwarzen Schattenmännern, strenggläubigen Oberbürgermeistern und dem Mehltau über der Kultur des Aufbruchs… Wie hält man eine Laudatio, ohne dass es für den Betroffenen peinlich wird? Es ist eine durch und durch kitzlige Sache. Für die Lobrednerin wie für den zu Würdigenden, der sich sowieso nur widerstrebend auf das Projekt „Freigeist 2011“ eingelassen hat. Viele von denen, die heute hier sitzen, kennen den Maler Frank Scholz viel länger als ich. Sie kennen ihn aus seiner wilden Zeit in den 80iger Jahren, als die Gruppe „Kunstwerk“ in Regensburg Furore machte und eine Oberbürgermeisterin den fünf jungen „Wilden“ bescheinigte, ihr „Kunst-Werk“ sei ein „Vegetationspunkt Regensburger Kultur“. Welch ein Anspruch und zugleich Erwartung! Ein Vegetationspunkt ist in der Botanik die Initialzone, aus der sich Wachstum entwickelt. Auf den Kulturbereich übertragen bedeutet das, die Kulturentwicklung in Regensburg liegt auf den Schultern von fünf jungen Künstlern, die bekifft und mit einer Neigung zum Größenwahn dieses Lob als ihnen zustehend kassierten. So waren damals die Zeiten: eine Oberbürgermeisterin hängte sich ein Bild von Frank Scholz ins Büro, bekannte sich als seine Sammlerin und zitierte Vergil: „Der Geist ist es, der die Masse in Bewegung bringt.“ So ist es auch bei den Kunstwerkern. Sie haben Ideen, durch die sie nicht nur ihre Werke schaffen, sondern darüber hinaus auch die Kunst und Kulturszene in Regensburg befruchten.“

…es folgt ein schwarzer Schattenmann

Irgendwie hat es Vergils Geist in Regensburg nicht lange ausgehalten und sich verflüchtigt. Der kunstbegeisterten Oberbürgermeisterin folgte ein schwarzer Schattenmann, der sich wie Mehltau über den Aufbruch legte. Und mit dem Kunstwerk ging’s bergab. Irgendwann in den 90-iger Jahren stoben die Fünf auseinander und wurden wieder zu Einzelkämpfern. Getreu dem chinesischen Sprichwort: „Einer Blume, die durch den Stein findet, musst Du Wasser geben“, versuchte jeder allein nach dem Nährboden, der die Existenz sichert.
„Man hatte das Gefühl, es gibt nur noch Papst und sonst nichts. Ein meinungsmäßiger Totalitarismus beherrschte die Stadt.“ Freier Geist 2011: Der Künstler Frank Scholz. Foto: Herbert Baumgärtner
Als ich im Winter 2005 nach Regensburg kam, roch ich Weihrauch. In der kalten Dunkelheit am Dom begegnete ich einer Prozession älterer Männer in schwarzen Umhängen, die brennende Kerzen vor sich hertrugen und beteten. Wie in Regensburg eins mit dem anderen zusammenhängt, erschloss sich mir erst später. Die surrealistische Bilderwelt von Frank Scholz ist daran nicht unbeteiligt. Es war der katholische Faktor, speziell die „Heimsuchung“, die vor über fünf Jahren zur Begegnung mit dem freischaffenden Maler Frank Scholz führte. Der gregorianische Kalender zeigte das Jahr 2006 und Regensburg lag im Papstfieber. Der katholische Geist wehte und wehte und vernebelte die Köpfe: „Wir sind Papst“. Papstbanner flatterten an Häusern, Autos und Fahrrädern. So war es ganz natürlich, dass der Künstler Scholz sein Thema fand, als der Papst-Hype die Stadt in den Klammergriff nahm. „Man hatte das Gefühl, es gibt nur noch Papst und sonst nichts. Ein meinungsmäßiger Totalitarismus beherrschte die Stadt“, erklärte er mir später, was ihn motivierte eine papstkritische Stellungnahme abzuliefern. Weil er Maler ist, drückte er seinen Protest eben auf seine Art aus. „Die Heimsuchung“ nannte er seinen Zyklus von acht Bildern. Surrealistische Ölgemälde und Collagen.

Mit der Kirche legt man sich besser nicht an

Aus seinem Plan, in der Altstadt ein Schaufenster anzumieten und den Bilderzyklus auszustellen wurde nichts. Die Leute winkten ab, als sie hörten, um was es in den Bildern inhaltlich geht. Keiner wollte sich mit der Kirche anlegen. Für die Bildenden Künstler in Regensburg und der Oberpfalz ist die Kirche ein wichtiger Auftraggeber und nimmt Einfluss. Denn selbstverständlich sitzen in vielen Kunstbeiräten von großen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen auch Vertreter der Kirche, die mitreden, wenn es um Kunst am Bau geht, den Ankauf von Bildern oder repräsentative Ausstellungen. Es brauchte also Courage, eine papstkritische Darstellung im öffentlichen Raum zu unterstützen. Der Maler Scholz gab trotzdem nicht auf, seine „Heimsuchung“ im öffentlichen Raum zu präsentieren. Er meldete beim Ordnungsamt einen Infostand auf dem Haidplatz an, wo zeitgleich der bfg zum vergnüglichen Spektakel einlud „Heidenspaß statt Höllenqual“. Und die Leute hatten ihren Spaß. Eine Grundschullehrerin erzählte Frank die Geschichte, dass an ihrer Schule der Religionslehrer Siebenjährigen die Aufgabe gestellt habe, sich im Fegefeuer sitzend zu malen.

Die grauen Herren der Staatsanwaltschaft…

„Irgendwie hat es Vergils Geist in Regensburg nicht lange ausgehalten und sich verflüchtigt.“ Laudatorin Waltraud Bierwirth. Foto: Herbert Baumgärtner
Mit der heiteren Stimmung am Haidplatz war es am frühen Nachmittag vorbei. Da traten die grauen Herren der Staatsanwaltschaft in Aktion und Polizisten legten Hand an die Bilder. Als Gruppenleiter eröffnete Staatsanwalt Ziegler dem Maler, dass zwei Bilder der „Heimsuchung“ das religiöse Bekenntnis beschimpften und deshalb beschlagnahmt wurden. Das sei nach Paragraf 166 des Strafgesetzbuches strafbar. Die kunstvoll surrealistischen Darstellungen vom wabernden Weihrauch, dem Papst im Ornat, Äpfeln und Pobacken wurden unter Pfiffen und Protesten der Zuschauer abgehängt und als Beweismittel in die Asservatenkammer der Polizei verschleppt. Samt 201 Postkarten der Bilder. Nun setzten die Bestimmungen des Religionsparagrafen 166 im Strafgesetzbuch zwingend voraus, dass der öffentliche Frieden gestört sein muss, bevor Polizei und Staatsanwälte einschreiten dürfen. In diesem Fall war es auf dem Haidplatz genau umgekehrt. Erst das Einschreiten der Staatsmacht sorgte für Unruhe und Empörung beim Publikum. Das Amtsgericht Regensburg bestätigte die Zensur der Kunst und deren Beschlagnahmung wie die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Maler Scholz. Natürlich musste sich Frank anwaltlich vertreten lassen, um sich gegen die Übergriffe der eilfertigen Staatsanwälte mit ihrem Leitenden Oberstaatsanwalts Johann Plöd zu wehren. Bei einer Protestveranstaltung im „Lederer“ gegen die Zensur im Namen des Herrn lernte ich Frank kennen und seinen Mut zu schätzen. Ja, es bedurfte des Mutes und der geistigen Unabhängigkeit, ein Bild wie „Schamanentreff“, den dreifachen Papst, zu malen und in einer Stadt im Papstfieber öffentlich auszustellen. Feststehende Rollen zu hinterfragen. Warum ist der eine der heidnische Zauberer, der andere der Stellvertreter Gottes? Beide sind verkleidet. Warum wird der eine akzeptiert, der andere nicht? Ein surrealistisches Bild gibt uns Fragen auf. Die Inhalte der Bilder treten auf geradezu schroffe Weise in den Vordergrund, sie überfallen den Betrachter und schockieren. Wir merken rasch, es handelt sich um unlösbare Rätsel. Aber sie geben Fragen auf gegen ein herkömmliches Weltverständnis.

Obrigkeitsstaatliche Übergriffe

Die Freiheit der Kunst, wie sie das Grundgesetz garantiert, ist unverzichtbar. Binnen kurzer Zeit hatte ich über 120 Unterschriften von Regensburgern unter meinem Protestbrief an Oberstaatsanwalt Plöd. Sie unterschrieben den Satz: „Diese Maßnahmen von Staatsanwaltschaft und Polizei sind obrigkeitsstaatliche Übergriffe und verstoßen gegen Artikel 5 des Grundgesetzes. Mit meiner Unterschrift protestiere ich gegen dieses Vorgehen und fordere die Staatsanwaltschaft auf, das Ermittlungsverfahren einzustellen und die beschlagnahmten Bilder zurückzugeben.“ Und genauso entschied zwei Monate nach der Zensur die zweite Beschwerdekammer des Landgerichts Regensburg. Im Urteil heißt es: „Der grundgesetzlich garantierte Schutz der Kunstfreiheit gebietet eine restriktive Auslegung des Begriffs ‚Beschimpfen‘. Mit der Strafvorschrift des Religionsparagraphen könne nicht „jegliche Kritik auch nicht in Form der Satire oder Karikatur verboten werden.“ Das Strafverfahren gegen Frank Scholz wurde aufgehoben, die Rückgabe der Bilder angeordnet und die Kosten dem Staat zur Last gelegt.

Beschädigungen werden nicht ersetzt

Kriminalhauptkommissar Augustin brachte die Bilder zurück, im Atelier wurde ausgepackt. Der Aufenthalt in der Asservatenkammer war den Bildern nicht gut bekommen. Beim Entfernen der Verpackung blieb Ölfarbe an der Folie kleben. Das surrealistische Bildmotiv mit dem weihrauchschwenkenden Papst, den Äpfeln und Pobacken ist jetzt seltsam gesprenkelt. Herr Augustin protokollierte den Schaden. Der Künstler schrieb der Staatsanwaltschaft: „Wahrscheinlich ist dieser dadurch entstanden, dass irgendwer zu viel Druck ausgeübt hat“, und forderte Schadenersatz: 500 Euro für Restaurierungsarbeiten. Das Geld bekam er bis heute nicht. Vier Mal schrieb Frank höfliche Briefe und mahnte, zweimal schrieb der Rechtsanwalt bis sich die Staatsanwaltschaft Regensburg rührte. Sie teilte mit, dass die „Entschädigungspflicht der Staatskasse rechtskräftig festgestellt wurde“, aber sich der Generalstaatsanwalt im München mit dem Entschädigungsanspruch befassen würde. Das hat er auch getan und teilte mit, dass der Künstler den Schaden selbst beim Einpacken verursacht habe.

Der strenggläubige Herr Kiechle

Natürlich stimmt das nicht. Und natürlich hatte Frank erneut klagen können. Er verzichtete, weil er es bis obenhin satt hatte und ihn die Nachwirkungen der „Heimsuchung“ beschäftigten. Mitten im Trouble um den Papstbesuch erschienen in seinem Haus Sendboten des CSU-Oberbürgermeisters Heinz Kiechle aus Neutraubling. Sie packten ihm das offizielle Amtsporträt der Vorgängerin auf den Tisch: „Es passt nicht“, lautete die Erklärung. Kiechle, bis zu seiner Wahl strenggläubiger Religionslehrer in Neutraubling, hatte das von Frank gemalte Porträt seiner SPD-Amtsvorgängerin abgehängt. Er vergab den Auftrag für ein neues Bild in der Rathaus-Galerie von Neutraubling an einen braven heimischen Maler.
Preisverleihung durch den BFG-Vorsitzenden Erwin Schmid. Foto: Herbert Baumgärtner
Ein braver angepasster Maler mit gefälligen Ansichten wird aus dem diplomierten Absolventen der Münchner Kunstakademie und Meisterschüler von Robin Page wohl nie werden. Und das ist auch gut so. 1983 ließ sich Frank als freischaffender Künstler in Regensburg nieder, erfuhr die Debütantenförderung der bayerischen Staatsregierung, wurde 1991 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Er experimentierte allein und in den Jahren des Kunstwerks mit unterschiedlichen Materialien und Stilen. Sein malerisches Spektrum reicht von fotorealistischen Darstellungen in surrealistischer Manier bis hin zu abstrakten Struktur- und Materialbildern. Was etliche seiner surrealistischen Bilder auszeichnet, die Sphären des Traums und der Realität in einem Bild einzufangen, erschloss sich mir bei seinem Stillleben mit Landkarte. Da nahm er vorweg, was heute Realität wird: wie die Karten der Welt neu definiert werden.

Aufmerksamkeit, die nicht folgenlos bleibt

Seine Bilderwelt hat vielfach einen zeitgeschichtlichen Hintergrund. Kunst unter dem alleinigen Aspekt der Ästhetik ist nicht sein Verständnis. Zu seiner Bildsprache gehört die Sozialgeschichte. Und die Politik. Der Witz und die Botschaft seiner surrealen Geschichten liegen nicht offen zutage, man muss sich die Kommunikation mit seinen Bildern erarbeiten. Ihm gelingt es aber immer wieder Aufmerksamkeit zu erregen und zu provozieren, was nicht ohne Folgen für ihn bleibt. In den letzten Jahren, seit seiner malerischen Stellungnahme zum Papstbesuch und der Präsentation auf dem Haidplatz, sind Arbeiten des Künstlers Frank Scholz in der Öffentlichkeit weniger zu sehen. Dem Kunst- und seinem Vermarktungsbetrieb hat er sich nie angedient und Strömungen ist er nicht hinterhergelaufen. Das hat Auswirkungen. Von ihm sind seltener Arbeiten in Ausstellungen zu sehen. Und das ist schade. In den letzten Jahren widmete sich Frank neben dem Malen den Hölzern. Ganz sachte von den ersten Erprobungen mit Flugobjekten und anderen Himmelssturmgeraten kam er auf die Erde zurück und folgte der Spur des Wachsens. Aus Baumstämmen entstanden großartige Holzskulpturen, die Formen bloßlegen und Inneres freigeben. Ich wünsche dem Künstler Frank Scholz noch viel Schaffenskraft, um die Visionen seines freien Geistes umzusetzen. Nicht der äußere Schein, sondern das innere Vor-Bild soll das Maß sein. So wie es die großen Surrealisten und sein Vorbild Max Ernst vorlebten.

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Kommentare (6)

  • Armin Schmid

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    Vielen Dank für das Abdrucken der Laudatio! Es ist toll, diese nachlesen zu können.

    Hoffentlich gibt es bald einmal wieder eine Ausstellung der Arbeiten von Frank Scholz!

    Es gibt im Netz übrigens eine kurze Dokumentation der in der Laudatio erwähnten Kundgebung am Haidplatz gegen den Papstbesuch. Dort ist auch ein Bild von Frank Scholz festgehalten vor der Wand mit den zwei mit „zensiert“ überklebten Motiven. Die Beschlagnahmung war echt ein g’schissenes Erlebnis!

    http://www.bfg-bayern.de/regensburg-papst.htm

  • mkveits

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    Das im Ermittlungsverfahren und beim Amtsgericht durchscheinende „christliche Sittengesetz“ (Wilhelm Schlötterer, „Macht und Missbrauch“, Seite 411) zeigt sich im Übrigen in vielfältiger Form. Bisweilen schlägt es bis auf das Große Einmaleins durch und will z.B. 900 und 1879 nivellieren: extensive Ausgleichung und Auslegung. Als Bürger kommt man mit dem Fremdschämen gar nicht nach.

    65 Jahre Bayerische Verfassung geben Anlass auf
    Artikel 117 und 118 hinzuweisen.

    http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/xbcr/landtag/dateien/Bayerische_Verfassung_Lesezeichen_BF.pdf

  • Corelli

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    Ein kleiner Nachtrag zum Wir-sind-Papst-Gefühl:

    Und auf vorgeschriebnen Bahnen
    zieht die Menge durch die Flur.
    Den entrollten Lügenfahnen
    folge alle. – Schafsnatur!
    (Goethe)

    Sei kein Schaf, sei ein Scholz!

  • Veronika

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    In Fortsetzung, als Hommage an Herrn Scholz, für dessen Courage:

    Dachte man es wär der Echte.
    Der, welcher Erlösung bringt.
    So verschmähten die Gerechten dabei manches hilflos Kind.
    Doch es zeigte sich alsbald dann, auch bei gleissend hellem Licht.
    Pferdefüsse haben Viele. Anfangs sah man die noch nicht.

    (Anonym)

  • Veronika

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    Nur um es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen:

    2006: Papstbesuch in Regensburg
    2008. Entdeckung der meiner Meinung nach nöchst fragwürdigen Produktpalette von „Weltbild“ etc.
    2009: Entdeckung der zahlreichen Missbrauchsfälle auch innerhalb der Röm.-Kath. Kirche
    (vor allem auch in Deutschland)
    2010: Kirchenskandale ohne Ende, und ein Bischof (Regensburg) beginnt umfassend zu klagen
    2011: Papstbesuch in Erfurt
    2011: Wiederaufnahme der Bestrebungen, den „Weltbild-Verlag“ und die Röm.-Kath. Kirche in Deutschland
    zu „entweltlichen“.

    Na, freuen sich manche schon aufs kommende Jahr?

  • W.Müller

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    Lieber Frank Scholz
    Leider habe ich nicht genügend Geld um Dir Bilder abzukaufen, ich würde es wirklich gerne tun, allein schon Dein Mut, sich vor der vereinten christlichen Connection in ihren etablierten Rückzugsgebieten von Niederbayern und Oberpfalz, wo sie noch sehr mächtig sind, nicht zu verstecken, imponiert mir mächtig. Den Ludwig Thoma habens noch eingesperrt, der hat die christliche Connection damals nur ein wenig und vorsichtig künstlerisch verarscht. Auch schon damals hat das sündige Fleisch die Pfarrer ständig heimgesucht. (Gutes Essen, erlesene Getränke und ausgiebige Ruhe haben nun mal eine verderbliche Wirkung auf die Keuschheit derDiener Gottes. Die haben es halt dann mit den Vorstellungen von Oskar Wild gehalten: “ Wenn die Versuchung an Dich herantritt, dann gib ihr nach, dann ist sie erst mal weg“.(Auch wenn nur ein kleines Mädchen zur Verfügung steht) Wer weiß ob morgen wieder eines zum Beichtstuhl kommt. Gemäß dem Bibelspruch: “ Lasset die Kindlein zu mir kommen, kommen halt immer welche“ Nur gab es damals noch den Paragraphen der Blasphemie, den der Stoiber wieder einführen wollte und da hatte Alles noch seine Ordnung und die Kinderficker konnten ihre Verbrechen ungestört ausleben, da sie weitgehenst von der katholischen Kirche wie heute noch gedeckt wurden. Jetzt endlich geht es den Kinderfickern überall an den Kragen und da ist es ganz verständlich, dass die Herrschaften die guten alten Zeiten wieder gerne zurück haben wollen und alle Mittel bedingungslos dafür einsetzen ( Opus Dei und Piusbrüder stehen schon bereit)
    Bestraft die Kinderficker und vor Allem auch die Vertuscher.

    W.Müller

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