Reiterstandbildschutz gesichert

Verhüllung verboten: König in „teils fragilem Zustand“

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Die Stadt Regensburg hat die Verhüllung des König Ludwig-Standbilds untersagt. Grundlage ist eine etwas dürftige Stellungnahme der Restaurationsfirma.

Hier strotzte er noch vor Kraft und Standfestigkeit: Der in Gurte gespannte König Ludwig bei seiner Aufstellung 2010. Tragisch: Jetzt verträgt er nicht einmal mehr ein Bettlaken. Foto: archiv/ Staudinger

Hier strotzte er noch vor Kraft und Standfestigkeit: Der in Gurte gespannte König Ludwig bei seiner Aufstellung 2010. Tragisch: Jetzt verträgt er nicht einmal mehr ein Bettlaken. Foto: Archiv/ Staudinger

In Regensburg gibt es ein „Amt für Reiterstandbildschutz“? Nicht nur der Künstler Jakob Friedl ist über diese Formulierung in einem Bescheid des Ordnungsamts der Stadt Regensburg gestolpert. Wie viele Mitarbeiter sich wohl mit dem Schutz der mannigfaltigen Reiterstandbilder in Regensburg beschäftigen? Was die wohl gerade tun, wenn diese vielen Reiterstandbilder alle sicher sind? Eine kurze Rückfrage klärte das Missverständnis allerdings auf – wohl ob der tagelangen Beschäftigung mit Regensburgs berühmtesten Reiterstandbild – jenem von König Ludwig am Domplatz – kam das Amt für Denkmalpflege durch einen Schreibfehler zu solch ungeahnten Ehren.

Man fürchtet um Ihro Majestät

Der Schutz dieses Reiterstandbildes allerdings liegt der Stadt Regensburg trotz Fehlen eines solch speziellen Amtes dennoch sehr am Herzen. Die für Samstag geplante Verhüllung durch Friedl unter Ägide des „Bundes für Geistesfreiheit“ hat das Ordnungsamt nämlich kurzerhand untersagt. Man fürchtet, dass Ihro Majestät Schaden nehmen könnte.

Grundlage des detailliert begründeten Verbots ist eine Stellungnahme der Haber + Brandner GmbH. Das Unternehmen war seinerzeit, als der König noch grünspangeplagt in der Allee am Hauptbahnhof vor sich hindümpelte, mit der Restaurierung des Denkmals betraut. Der mittlerweile durch mehrfaches Denkmalschubsen (Bischof Sailer am Emmeramsplatz) bekannt geworden Verein „Welterbe Kulturfonds Regensburg – die Förderer e.V.“, eine Allianz aus Kulturreferent und Bischofshof-Brauerei, hatte durch recht kreative Aktionen (siehe Video unten: „Saufen fürs Welterbe“) die notwendigen 20.000 Euro dafür eingesammelt.

Die 1,6 Tonnen schwere Bronzestatue wurde in den Brandner-Werkstätten verfrachtet, dort gereinigt und mit einem Micro-Wachs konserviert, um die historische Patina zu erhalten. Das Denkmal sei ansonsten in so hervorragendem Zustand, dass es noch über Generationen hinweg standsicher sei, ließ der leitende Restaurator anlässlich eines Vortrags gegenüber – natürlich – den Regensburger Königstreuen verlauten. Die Ausführungsqualität des Gusses in der Münchner Bronzegießerei Miller, so erklärte er, könne als hervorragend und einem Königsdenkmal würdig bezeichnet werden.

König  in „teils fragilem Zustand“

Just derselbe Restaurator kommt aber nun – auf Basis von Presseberichten – zu dem Schluss, dass die geplante Verhüllung mit Leintüchern dem König arg gefährlich werden könnte. Das Denkmal sei in „teils fragilem Zustand“, die Konservierung der Oberflächen, die ansonsten Regen, Sturm und Hagelschauer standhält, könne durch eine Verhüllung mit Laken „Schäden nehmen“ und darüber hinaus bestehe durch die „deutlich erhöhten Windlasten (…) die Gefahr von Rissbildungen und schlimmstenfalls Bruch von Teilen“. Der im Mai 2010 noch vor Stabilität strotzende König scheint also mittlerweile urplötzlich zu einem recht schwächlichen Kerlchen degeneriert zu sein. Eine etwas dürre Begründung also, die da aus der Restaurationsfirma kommt. Das hört man – unter der Hand – auch von Denkmalpflegern.

"Wir wollen nichts kaputt machen." Künstler Jakob Friedl. Foto: Archiv/ Liese

„Wir wollen nichts kaputt machen.“ Künstler Jakob Friedl. Foto: Archiv/ Liese

Jakob Friedl lässt sich davon nicht beirren. Er hat eine neuerliche Anfrage an die Stadt bestellt. „Wir wollen ja nichts kaputt machen.“ Mit dem leitenden Restaurator von Haber + Brandner habe er einmal kurz gesprochen. „Der hat Christo seinerzeit geholfen, den Reichstag zu verhüllen. Da kann er uns doch sicher Ratschläge geben, wie wir das Ganze möglichst schonend durchführen können.“ Leider ist bei der Firma für Friedl seither niemand mehr erreichbar. Doch immerhin hat sich das Amt für Denkmalpflege bereit erklärt, Friedls Antrag erneut zu prüfen. Doch bislang bleibt festzuhalten: Auch ohne spezielles Amt ist also in Regensburg gut für den Reiterstandbildschutz gesorgt.

Ungeachtet all dessen will der Bund für Geistesfreiheit am Samstag dennoch eine Kundgebung beim König abhalten – ob nun verhüllt oder nicht.

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Kommentare (20)

  • posse

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    Der Kulturreferent hat sich mit dem Welterbeverein so ins Zeug gelegt, dass der Ludwig am Domplatz aufgestellt wurde und kommen da obskure Gestalten daher, die so gar nichts mit den Klerikalen gemein haben, und wollen den Ludwig verhüllen. Aufsässigkeit, Auflehnung, Revolution! Ja wo kämem wir da hin, wenn so etwas einzieht oder gar einreisst. Bei diesem Kulturreferenten und dessen Nähe zum OB war eine andere Entscheidung nicht wirklich zu erwarten. Regensburg wird daran auch nicht zugrunde gehen, allenfalls gibt es wieder einmal eine Nachricht in den überregionalen Medien oder bei Marion Barth. :-)). Wenigstens etwas, Spektakuläres aus dem stadtverwaltetem Kulturleben ist eh nicht zu vernehmen.

  • Radlertölpel

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    Ich bin sehr zufrieden mit unserer Arbeit und freue mich auf unsere improvisierte Friedens- und Denkmalschutz-Aufklärungs Kundgebung morgen, also am Samstag um 13.30 – 17 Uhr

    Ein würdiger Auftakt zum Tag der Menschenrechte am Donnerstag…

    @posse
    …das ist ja schon etwas primitiv was du schreibst, wozu das mühsam erarbeitete Niveau unbedingt absenken? Lass doch den kulturreferent aus dem Spiel und den OB…die haben doch garnichts verboten. Ja auf wen soll man denn dann schimpfen? Das Ordnungsamt hat einen bemerkenswert schönen Brief geschrieben in dem der Hergang der Entscheidung genau dargestellt ist. Passt!

    Die Denkmalbehörde macht eine gute Arbeit. Mei uns ist halt ein bisserl die Suppe versalzen worden mit dieser Abempfehlung der Restauratorenfirma, die ich ja eigentlich auf Empfehlung des Denkmalamtes um fachlichen Rat fragen wollte. Vielleicht hilft uns der Restaurator nach dem ersten Schock ja doch noch mit fachlichen Ratschlägen. Es würde mich freuen und ihn sicherlich auch. Und wenn nicht so, dann eben anders.

    Es ist doch alles nicht weiter schlimm, eher interessant. Das Projekt gewinnt an Inhalt. Verhüllt wird dann zum nächst möglichen Termin… Donnerstag der 10. würde passen, vor dem Kulturprogramm (klick auf die Karte auf meiner webseite….)

    Warum nicht?
    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Anlage aus dem Brief an das Denkmalamt vom 3.12. nachts:

    Unsere jetzigen Vorstellungen für eine behutsame und schonend-künstlerische Verhüllung:

    Wir nutzen einen Hubsteiger, um das Reiterstandbild nicht erklimmen zu müssen.
    Wir arbeiten mit möglichst wenig Material, so dass, auch wenn dieses nass wird, keine zu hohe Gewichtsbelastung entsteht.
    Für die Verhüllung verwenden wir nur leichte Gewebeplanen, Bettlaken, Geschirrtücher und Verbandsmaterial.
    Um die Oberfläche des Reiterstandbildes zu schonen, umwickeln wir es zunächst eng anliegend mit dünnem Stoff. Dazu verwenden wir ausgekochte Bettlaken ohne Weichspüler.
    Anschließend drapieren wir leichte Gewebeplanen um den Körper von Ross und Reiter und umwickeln ihn mit Wäscheleine, so dass diese ebenfalls an der Form der Plastik anliegen. Dabei achten wir darauf, dass Regenwasser rasch ablaufen kann. Die Planen sollten wasserdicht sein. Die darunter liegenden Bettlaken, die die Patina schützen sollen, werden auf diese Weise nicht nass.
    Angesetzte Feinteile, wie den Schwanz des Pferde, den Arm des Königs, das Szepter und das Zaumzeug des Pferdes, behandeln wir gesondert: Wir wickeln diese Teile nur mit besonders wenig Material eng anliegend ein. Die Zügel des Pferdes unterfüttern wir mit Folie.
    Alle Verhüllungsmaterialien werden so fixiert, dass sie nicht verrutschen können.
    Das erreichen wir mit entsprechend viel Wäscheleine.
    Durch die enganliegende Verhüllung können wir vermeiden, dass sich die Windlast des verhüllten Reiterstandbildes signifikant erhöht. (Wir bauen keine „Segel“.)
     
    Anbei finden Sie auch eine Skizze zur Verhüllung und ein Foto des Reiterstandbildes.

  • bernd

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    Der Bescheid sollte dringend mal durch OCR gekurbelt werden, so kann man das ja garnicht finden. Deshalb hier im Kommentar „Bayerisches Landesamt für Reiterstandbildpflege“.

  • Schnecke

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    Am Donnerstag wird Prof. Mane Schneckenburger eine historischen Vortrag zum Thema Reiterstandbilder in Skopje, Makedonien halten, von dem er sich erhofft, auch ein paar Schlaglichter auf die Regensburger Denkmals-Situation werfen zu können.

    http://europabrunnendeckel.de/download/Gliederung_Reiterstatuen.pdf

  • adlersberger

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    @posse:
    Ja, richtig! Wäre doch schon eine Art „Politikkrise“ geworden, hätte die Stadt hier zugestimmt. Kulturreferent ist immer noch der U., oder?

  • menschenskind

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    Er wäre schön, wenn die geplante Aktion dazu beitrüge, dass möglichst viele Bayern sich einmal mit der Person dieses (lächerlichen) Monarchen auseinandersetzen würden.
    Unsere rechtskonservativen Zeitungen schreiben über Ludwig gewöhnlich nur Schmus und huldigen diesem „bedeutendem heimischen Herrscher“, „der uns das klassische Griechenland und das klassische Rom nach Bayern trug“.

    Tatsächlich hingegen, man braucht sich nur die Bauten am Münchner Königsplatz ansehen, sind es abscheuliche Kopien in teilweise grotesken Mischstilen (ägyptische, griechische, römische Elemente an pseudo-„schönen“ Steinhaufen), die uns der Wittelsbacher hinterlassen hat.

    In Italien hat er sich übrigens auch rumgetrieben, der Frauenheld Ludwig, aber auf ganz goethesche Art, die Italiener interessierten ihn nicht die Bohne. Unter Deutschen Italienauswanderern hielt er sich auf, trank und reimte mit ihnen. Italiener waren für diese edlen Teutonen nur Beiwerk und Hintergrund, Menschen zweiter Wahl.

    Zahlreiche prominente bayerische Italienreisende, wie etwa der Schriftsteller Hans Carossa oder mein ganz spezieller Liebling, der Kronprinz Rupprecht, nahmen sich übrigens Ludwigs I. einseitige Art Italien zu genießen zum Vorbild. Sie genossen die Steine, die Skulpturen, die Gemälde, die Architektur, all das, was tot ist eben.
    Das lebendige Italien, die italienischen Menschen hingegen, die ließen sie kalt. Man hätte ja Italienisch lernen müssen (unter der Würde!), hätte eine fremde Mentalität kennenlernen und auch akzeptieren lernen müssen (unmöglich!). Dazu war man in seiner hässlichen Selbstüberschätzung nicht bereit.

    Es lohnt sich die Italienerinnerungen und -Erlebnisse der oben Genannten einmal zu lesen, um zu erfahren, wie einseitig bayerische Promis von einst, ihr Italienbild aufbauten.
    Im Prinzip halt nicht anders als die depperten Jesolo- und Riminitouristen von heute, die sich in ihrer Mehrheit auch einen feuchten Kehrricht für die Mentalität der Italiener, ihre Bedürfnisse und ihre Lebensart interessieren.

  • Derfnam

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    Wenn die Möchtegernaktivisten die Statue nicht verhüllen können, geht die Welt sicher nicht unter. Es ist schon erstaunlich, welche Problemen manche Leute mit sich tragen.

  • Lothgaßler

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    Wenn das Standbild so fragil ist, dann darf es den Winter über nicht im Freien, muss im Sommer vor praller Sonne geschützt und bei Sturm hinter Windschutz verborgen werden. Der Kini muss also dringend in ein Gebäude verlegt werden, also weg damit!
    Die Aktion muss wohl als kleiner Erfolg für Friedl gewertet werden, denn die behördliche Untersagung verspottet die eigene Seite.

  • Werner Frank

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    Eine Bemerkung zu König Ludwig I. muss doch nachgetragen werden, nachdem er gerne als der große Förderer Bayerns dargestellt wird. Mindestens seit 1830 (Revolution in Frankreich) oder 1832 (Hambacher Fest) war er ein blutiger Reaktionär, ein Zensur- und Polizeistaatskönig, der selbst die Eisenbahn verdächtigte, ein fürchterliches Zersetzungswerk zu betreiben. (Jetzo lösen in Dampf sich auf die Verhältnisse alle, / Und die Sterblichen treibt jetzo des Dampfes Gewalt, / Allgemeiner Gleichheit rastloser Beförd’rer. Vernichtet / Wird die Liebe des Volk’s nun zu dem Land der Geburt.)
    Bekannt ist der Fall des hoch angesehenen Würzburger Bürgermeisters und Staatsrechtslehrers Wilhelm Joseph Behr, der sich erdreistet hatte, eine Reform der bayerischen „landständigen“ Verfassung einzufordern, und in Gaibach in Franken bei der Aufstellung der Konstitutionssäule sich allzu kritisch über die politischen Verhältnisse in Bayern äußerte. Eine solche Säule ist freilich ganz was Andres als eine Walhalla, was für ein Wort!, für die „großen Deutschen“.
    Behr wurde grausam zur Rechenschaft gezogen, von einem Gericht in Landshut wegen Majestätsbeleidigung und Hochverrats zu unbegrenzter Festungshaft I. Grades, öffentlicher Abbitte vor dem Bild des Königs und dem Verlust sämtlicher Ämter und Würden verurteilt. Zunächst in Ketten gehalten, wurde er erst in der „Revolution“ von 1848, die diesen selbstherrlichen König zum Rücktritt zwang, rehabilitiert, als gebrochener, todkranker Mann, der seine Befreiung nicht lange überlebte.
    Da fragt man sich schon, ob das Reiterstandbild vor dem Dom nichts weiter als ein grotesker Anachronismus ist. Dieser König, hoch zu Ross, sein Szepter schwingend? Mehr als lächerlich ist diese Reiterstatue in unseren hoffentlich demokratischen Zeiten. Ab in die Walhalla damit, auch wenn er dort dann doppelt vorkommt.

  • joey

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    @Werner Frank
    Auch Könige waren nicht völlig souverän und frei in ihren Entscheidungen, sondern in einem politischen Raum eingebunden. Also von wegen von Gottes Gnaden. Die Herrscher von damals waren von Wirtschaft, Kirche, Militär… konservativen Kräften verschiedenster Art abhängig.
    Kann man spekulieren, was geschehen wäre, wenn Luke I plötzlich die Monarchie abgeschafft hätte? Vermutlich wären umgehend Truppen aus den ebenso monarchisch restaurierten Nachbarländern einmarschiert, Franken wäre preußische Provinz geworden und Altbayern zu Österreich…? Die Zustände in den wenigen damals existierenden Republiken (USA) waren auch noch kein nachweisliches Erfolgsmodell bzw ein überzeugender Rechtsstaat…
    Die alte Frage, ob man ein System besser behutsam verändert oder revolutionär. Leider auch heute aktuell, z.B. in Saudi Arabien.

    Die Reiterstatue auf zentralem Platz zeigt die Siegpose über einst reichsständischen Territorien. Das ist eine historische (Denkmal-) Situation, die ich für duldensfähig halte. Eine historische Reinigung würde noch mehr Don Juan d‘ Austria treffen, der heute als Fundamentalist übelster Sorte…

    So lange es sich nicht um Hitler, Stalin und dergleichen handelt, sollte man den historischen Kontext gelten lassen. Das ideologische Umsetzen und Verschieben von Denkmälern in Regensburg kommt mir manchmal sehr unentspannt vor, das gilt ausdrücklich auch für die konservative Variante am Obermünsterplatz.

  • Radlertölpel

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    Was geschieht statt der Verhüllung bzw. Enthüllung am Donnerstag den 10.12. vor dem Kulturprogramm?

    Das Denkmal und der Sockel dürfen nicht mit Gegenständen unserer Kundgebung in Berührung kommen (dazu bräuchte es eine Einwilligung der Stadt, da es sich nicht um einen Gehweg handelt, wo das Demonstrationsrecht und die Kunstfreiheit uneingeschränkt gilt). Wir sind bei dem Kooperationsgespräch am Mittwoch, den 9.12. darüber aufgeklärt worden, dass wir ohne förmliche Einwilligung durch den Eigentümer des Reiterdenkmals, die Stadt Regensburg, das Denkmal nicht mit Requisiten unserer Veranstaltung berühren dürfen. Es ist also nicht möglich, den Sockel mit einer Projektionsleinwand zu verhüllen oder auch nur eine über Eckpolster gespannte Wäscheleine mit 2 Blättern Papier anzubringen. (Unsere spontane Sockelverhüllungsaktion am Samstag, den 5.12. war deshalb grenzwertig.) Es ist uns jedoch erlaubt, das Reiterstandbilddenkmal vom Bereich unserer am Domplatz angemeldeten Veranstaltung aus zu verdecken. Deshalb bauen wir Donnerstag ab 13 Uhr ein knapp 6 m breites Gerüst, das auf dem Domplatz steht und 2 Projektionsrahmen trägt, die bis zu 11 cm vom Denkmalsockel entfernt sind. Auch die Projektionen des Lichtbildvortrags und der kinetischen Herrschersockeldekonstruktions-Installation treffen den Sockel nicht, sondern werden vorher abgefangen.

    Weitere Informationen auf der Webseite:
    http://europabrunnendeckel.de/?p=5150

    Karte und Programm:
    http://europabrunnendeckel.de/download/ludwigwEISNERkl.pdf

  • menschenskind

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    Sepperl meint: „was geschehen wäre, wenn Luke I plötzlich die Monarchie abgeschafft hätte?“ – Ja, echt furchtbar, Bayern ohne Monarchie, das wäre ja Chaos, Krise, Anarchie, Kommunismus, die Herrschaft des Satans pur gewesen, undenkbar sowas! – Komisch, woanders ging’s auch ohne die königlichen Deppen.

    Sepperl: „Vermutlich wären umgehend Truppen aus den ebenso monarchisch restaurierten Nachbarländern einmarschiert, Franken wäre preußische Provinz geworden und Altbayern zu Österreich…?“ – Na, und? – Wäre das denn wirklich so schlimm gewesen?
    Warum nicht auch noch Niederbayern und die Oberpfalz, als die beiden von Haus aus slawischsten Provinzen Bayerns, an Böhmen?

    Nahezu alles wäre besser gewesen, als das, was am Ende aus Bayern erwuchs: Der Nationalsozialismus – als Kind eines deutschen Mittelstaates (Bayerns), der zu klein war um selbständig existieren zu können, und zu groß war, um nicht Herrschergelüste und Sendungsbewusstsein über andere deutsche Landesteile zu entwickeln („Ordnungszelle Bayern“ etc.).

    Sepperl, geh, so wie’d redst, bist scho a schneidige Cesuuula, oda a hoibada Avaudela, oda gar a viertelta Npedala, geh?

  • menschenskind

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    Werner Frank sagt:
    „Da fragt man sich schon, ob das Reiterstandbild vor dem Dom nichts weiter als ein grotesker Anachronismus ist. Dieser König, hoch zu Ross, sein Szepter schwingend? Mehr als lächerlich ist diese Reiterstatue in unseren hoffentlich demokratischen Zeiten. Ab in die Walhalla damit, auch wenn er dort dann doppelt vorkommt.“

    Zustimmung! Keine Einwände! Recht ham’s!

    Ludwig I. wird auf den zahlreichen Ölportraits, die ihn verherrlichen, ebenso wie auf den Standbildern, geradezu grotesk idealisiert dargestellt; ihm wird ein geradezu herkulesianischer, massiger, muskulöser Körper, ein edles, weise und kühn dreinblickendes Haupt, eine Aura des hochherrschaftlich Erhabenen verliehen, kurzum, all das, was er nie darstellte und nie war.

    Wer sich die Fotos von ihm einmal aufmerksam anschaut, wird mit einem windigen Schlawiner, einem Frettchengesicht, einem Hausierermannschkerl, einer Schießbudenfigur, einem kleinen Zuhälter oder was sonst noch konfrontiert, nicht mit einer Herrscherfigur.

    Der echte Ludwig I., nicht der idealisierte, lebte auch so wie er aussah. Unseriös und läppisch. Er war Fußfetischist, bekam Orgasmen, wenn er die Füße seiner Geliebten küsste. Er schnüffelte gerne an ja nicht zu kurzzeitig getragener Damenunterwäsche, gab sogar in seinen bis heute erhalten gebliebenen Briefen Anweisungen, wie lang ein „Hoserl“ zu tragen sei, bis es gut verpackt, an ihn adressiert, zur Post zu geben sei. Das war der echte, der nicht idealisierte Ludwig Eins von Bayern.

    Aber nicht nur. Ludwig hatte auch ein gestörtes Verhältnis zu seinem älteren Herrn, zu Max Josef I. Genauso gestört war sein Verhältnis zum eigenen ältesten Sohn, zu Maximilian II.
    Auch gegenüber den Söhnen Otto und Luitpold, sowie gegenüber Enkel Ludwig II. gab es phasenweise Verhältnisse wie in Indien, wenn interkastisch geheiratet werden soll (!!!).

    Weitere Einzelheiten sind der einschlägigen Literatur zu entnehmen.

    Auf jeden Fall, ein dreifaches Pfui auf unseren Ludwig I. !
    (Und ein zehnfaches Oberpfui auf die Bewahrenwoller des Standbilds!)

  • menschenskind

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    Joey meint:
    „Die Reiterstatue auf zentralem Platz zeigt die Siegpose über einst reichsständischen Territorien. Das ist eine historische (Denkmal-) Situation, die ich für duldensfähig halte. “

    Einspruch!

    Wer die Geschichte der Städte kennt, weiß, dass Denkmäler eine gewisse Zeit lang stehen und dann irgendwann abgebaut werden, selbst kunsthistorisch vielleicht wertvolle Monumente. Nicht nur weil die Zeit über sie hinweggegangen ist, wie bei den vielen Lenins, Marxens und Engels‘, sondern, weil Straßen gebaut werden, oder weil historische Erkenntnisse das Gedenken an gewisse Persönlichkeiten als unbedeutend oder sogar als peinlich erscheinen lassen.

    Seien wir uns doch mal ehrlich. Keiner der Könige Bayerns, außer möglicherweise Max Josef I., hat wirklich Bedeutendes geleistet, hat Dinge von größerem Belang initiiert oder dauerhafte Verbesserungen für die Menschen bewirkt, die ihn eines immerwährenden Andenkens für würdig gemacht hätten.

    Die bayerischen Könige, ab einschließlich Ludwig I., waren menschlich durch- bis unterdurchschnittlich, sie lebten und prassten, repräsentierten und vegetierten dahin auf Kosten der Allgemeinheit, sie stützten und trugen ein System, das seine Fragwürdigkeit (nur sehr eingeschränkte Rechte für den Einzelnen, leibeigenschaftsähnliche Verhältnisse in der Landwirtschaft, Wahlrecht nur für die oberen Schichten etc.) spätestens nach der Französischen Revolution unter Beweis gestellt hatte.

    In Bayern haben wir noch Denkmäler en Masse herumstehen für Angehörige der Sippe der Wittelsbacher. Das waren Individuen, für die wir uns bei näherem Hinsehen nur schämen können. Manchmal müssen wir uns sogar nicht nur für die Geehrten, sondern auch für die Künstler, die die Monumente schufen, schämen, So für das dem Kronprinzen Rupprecht gewidmete Denkmal gegenüber dem Eingang der Akademie der Wissenschaften in München und dessen Schöpfer. Dieser, ein gewissen Bernhard Bleeker, war jener Bildhauer des Dritten Reiches gewesen, der die meisten Hitlerköpfe unter seinen knetfreudigen Händen hat entstehen lassen (über zwei Dutzend). Über den Kronprinzen selber habe ich hier schon häufig genug Auskunft erteilt. Wer’s immer noch nicht glauben mag, für den stehen unten noch einige einschlägige Rupprecht-Zitate.
    So wie Rupprecht, waren die Wittelsbacher der ersten Reihe leider fast alle: menschenfeindlich, bürgerfern, abgehoben, ichsüchtig, von sich überzeugt, selbstherrlich (ja, auch der vermeintlich so populäre Prinzregent Luitpold!). Wahrscheinlich lag’s an ihrer Position, dass sie wurden, wie sie waren.

    Kurzum, wir verlieren nicht viel, wenn der Ludwig in Regensburg abgeschraubt wird und in irgendein Södersches Heimatministeriumsmuseum wandert. Wir können, im Gegenteil, nur gewinnen, wenn wir das angestaubte Königreich Bayern endlich überwinden (und begraben).

    Hier der Rupprecht, wie er leibte und lebte:

    „Abschreckend sind auch die meisten Büßer. Splitternackt, mit Asche bestrichen oder mit grellen Farben am Körper bemalt, lagern sie stumpfsinnig auf den Treppen. Einige von ihnen haben zwischen den Altären oder den Buden der Händler sich primitive Hütten errichtet. Nur die wenigsten erteilen Unterricht, die meisten leben wie die umherlungernden Krüppel und Aussätzigen von Spenden der Pilger. Unvergeßlich bleibt mir ein Büßer, der mit weitausgebreiteten Armen regungslos auf einem Beine stand und das andere in Kniehöhe darüber gekreuzt hatte, eine Stellung, in der bloß ein Geistesgestörter zu verharren vermag.“ (Indien, S. 80)

    (In Nepal) „Mich überfiel nun eine Rotte der widerwärtigsten und aufdringlichsten Krüppel, doppelt widerwärtig in ihrer nackten Mißgestalt, unter ihnen ein Monstrum, mit einem unförmlichen Grätenbuckel. Wie ein Schatten folgte mir das Scheusal, auf Schritt und Tritt, ein unersättlicher Bettler. Am liebsten hätte ich ihn niedergeschlagen.“ (Indien, S. 83)

    (Allahabad) „Es mangelte nicht an Bettlern, Krüppeln und Büßern. Die wunderlichste Gestalt war ein Mann, der sein Haar in einem verfilzten Knoten trug und durch Monate, wo nicht jahrelanges Hochbinden seines rechten Armes bewirkt hatte, daß dieser unbeweglich zum Himmel starrte. Die Muskeln waren geschwunden und die Fingernägel gleich gekrümmten Krallen um die geballte Faust gewachsen, während der Daumennagel über die verknöcherten Finger sich bog. In niederen von Kürbislaub umrankten Strohhütten hausten Yoghis gemeinschaftlich mit heiligen Kühen.“ (Indien, S. 86f)

    (Im Pandschab) „Zwischen diesen Gebäuden drängte sich eine Menge von Akals, kahlgeschorenen Yoghis, nackten Bettlern, Krüppeln, Bresthaften und Idioten. Die uns begleitenden Schikpolizisten bahnten uns durch das Gedränge den Weg und hatten Mühe, zwei Wahnsinnige zu beschwichtigen, welche uns mit ihren Keulen bedrohten. (Indien, S. 188)

    (Auf Java, am Hofe des Prinzen Schusuhunan) „Besonderer Gunst schien sich eine abschreckend häßliche Zwergin zu erfreuen, die den kleinen dicken Shusuhunan auf Schritt und Tritt trippelnd begleitete.“ (Ostasien, S. 92)

    (In Singapur) „Es kostete uns einige Mühe, uns durch eine Schar zudringlicher Bettler den Weg zum Tempeleingange zu bahnen… (Ostasien S. 106)

    (In Kanton, China) „Es war gerade Festtag, und eine dichte Menschenmenge drängte sich hinein, schwätzend, lachend und rauchend. Ein entsetzlicher Bettelunfug verleidete uns den Aufenthalt derart, daß wir nach kürzester Besichtigung wieder abzogen, straßenweit von schmutzigen alten Weibern und noch schmutzigeren Jungen verfolgt, die uns die Bettelkörbe und ungewaschenen Hände bis dicht vor die Nase streckten.“ (Ostasien, S. 139)

    „Die Altstadt von Shang-hai ist durch Wall und Graben von der Neustadt geschieden. In den engen und unsauberen Gassen begegnet man greulichen Schmutzgestalten, und es ist Vorsicht geboten, um nicht mit Aussätzigen in Berührung zu kommen. Einer dem die Augäpfel aus den Höhlen herniederhingen und dessen Gesicht eine eitrige Fläche war, wird mir stets in Erinnerung bleiben.“ (Ostasien, S. 154)

    (Peking) „Weitaus das störendste Hemmnis sind die zahllosen Bettler, schmutzige und aufdringliche Gesellen, die fast alle durch Arbeit ihren Unterhalt sich verdienen könnten. Allein wozu? Ihr Vater war schon ein Bettler, desgleichen der Großvater, und so sind auch sie wohlbestallte Mitglieder der Bettlerzunft.“ (Ostasien, S. 274)

    „An allen Ecken und vor den Pforten der Moscheen (von Smyrna/Izmir) Bettler in Mengen, Blinde und Krüppel.“ (Orient, S. 138)

    „Die erste Gestalt (bei der Besichtigung des Gefängnisses von Smyrna), die mir auffiel, war ein unter dem Torbogen liegender Narr, der in eine Zwangsjacke geschnallt laut lachend am Boden sich wälzte. Er sollte, so hieß es, demnächst nach der Irrenanstalt überführt werden.“ (Orient, S. 141)

    „Die kleine Garnison (von Baalbek im Libanon) war nach dem Haurân zum Kampf gegen die Drusen abberufen und durch Redîftruppen ersetzt worden, deren Mannschaften in zerlumpten Uniformen uns anbettelten. Ich konnte es den armen Teufeln nicht verargen, erhielten sie doch seit langem keine Löhnung mehr und als einzige Nahrung drei kleine Brötchen im Tage. Vom Beispiel der Soldaten angesteckt, verfolgte uns eine Schar schmutziger Bettelkinder durch die übelriechenden Straßen.“ (Orient, S. 270)
    http://www.hagalil.com/2012/11/rupprecht-von-bayern/

  • Radlertölpel

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    Zur Konstruktion des Rahmens zum Schutz des König-Ludwig I.-Reiterdenkmals am Do, den 6.12.:

    Da, wie bekannt, das König-Ludwig I.-Reiterdenkmal laut Bescheid des Ordnungsamtes der Stadt Regensburg vom 9.12. bei dessen Verhüllung nicht berührt werden durfte, rückten wir, bfg und FUF, zwei 7 m breite, auf dem Domplatz stehende, mit Projektionsflächen bezogene Rahmen nur knapp an dessen Sockel heran, auch um zu verhindern, dass die Lichtstrahlen von Installation und Lichtbildvortrag den Sockel berühren könnten.

    Kaum dass der erste Rahmen aufgestellt war, erschien eine Polizeistreife, die uns darauf aufmerksam machte, dass der Luftraum des Denkmals entlang seiner Grundfläche senkrecht nach oben zu denken sei. (Für die Nutzung des Luftraums im Bereich des Reitstandbildsockels hätten wir die Einverständniserklärung der Eigentümerin, der Stadt Regensburg wiederum, benötigt. Selbiges war erforderlich für die denkmalpflegerische Erlaubnis, die es dem Regensburger Amt für Archiv und Denkmalpflege, das als untere Denkmalschutzbehörde staatliche Aufgaben übernimmt, ermöglichte, unser Verhüllungskonzept für das Reiterstandbild zu prüfen…)

    Wir rückten also die trapezförmigen Rahmen an die Seitenkanten des Denkmals und besorgten weitere 40 m Dachlatten für die nun breitere Verbindung der Projektionsflächen. Diese 5 m breite Dachlattenkonstruktion an Vorder- und Rückseite des Denkmals verlief schräg entlang der bereits vorhandenen Rahmentrapeze knapp über den Sockel-Stufen des Denkmals und griff so mit etwas mehr Abstand großflächig in den Luftraum des Denkmals ein.

    In ca 1,20 m Abstand, abgerückt vor die Sockel-Inschrift “Errichtet von der dankbaren Stadt Regensburg“, hängten wir aus aktuellem Anlass an die asymmetrische Rahmenkonstruktion eine ebenso große Erklärung gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien – für politische Lösungen – über die Rahmenkonstruktion.

    An der Frontseite des Denkmals verlief von den Ecken der Trapeze aus unterhalb von LUDWIG I. eine Wäscheleine entlang des Denkmalsockels (Millimeterarbeit!!!), an der wir ein Plakat mit dem Eisner Zitat „Jedes Menschenleben soll heilig sein“ befestigten, das sich zart an den Reiterstandbildsockel schmiegte und den Königstitel verdeckte.

    Anschließend wurde die gesamte Konstruktion mit Stromlitzen geschützt und so von der Polizei akzeptiert.

    alles weitere hier auf der Webseite:
    http://europabrunnendeckel.de/?p=5150

  • Xaver

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    menschenskind, der Bayern-Hasser…

    Warum diese endlosen Posts (teils voller Hass)? Was stimmt mit dir nicht?
    Das, von dem du schreibst, ist längst Geschichte (oh, bedeutet: vergangen und lange her).

    Geh doch einfach raus aus Bayerm, wenn es dir hier nicht passt!

  • menschenskind

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    @Xaver

    Wer die Wahrheit über seine Geschichte sagt, der hasst.
    Wer seine Geschichte totschweigt, klittert, schönt, verkitscht oder verdrängt, so wie die offizielle bayerische Geschichtsschreibung dies tut, der liebt Bayern.

    Das ist doch deine Einstellung, nicht wahr Xaver?
    Wie wenig trennt dich dann noch von jenem Denken im Großer-Bruder-Staat, den Orwell beschrieb?
    https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)

    Du scheinst was gegen Geschichte zu haben.
    Wenn du ein wenig nachdenken würdest, kämst auch du drauf, dass es keine Gegenwart ohne Geschichte geben kann. Unsere Verfassung, unsere Stellung zur Demokratie, ja selbst unsere Mentalität hängen von Ereignissen und Abläufen unserer Geschichte ab.
    Wer sie kennt, ist weniger geneigt, alte Fehler zu wiederholen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichtsphilosophie

    Sehr demokratisch scheinst du ja nicht gesinnt zu sein („Geh doch einfach raus aus Bayerm…“). Eine Demokratie lebt vom Widerstreit der Gedanken, Ideen und Einstellungen. Was passiert, wenn nur die eine einzige Meinung die ‚richtige‘ ist, haben wir unter Hitler und unter Honecker erlebt. Willst du solche Zustände wieder? Dann wirst du, fürchte ich, eine weite Reise antreten müssen, nach Nordkorea.
    Na, vielleicht überlegst Du es dir ja nochmal ;-)

    Übrigens, schreibst du Bayern immer mit End-m? – Bayerm – sehr originell. Echt pfiffig!

  • menschenskind

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    Hier hat sich jemand einmal mit dem Wahrheitsgehalt unserer bayerischen und der deutschen Geschichtsschreibung auseinandergesetzt und kam dabei darauf, dass man uns Bayern über unsere Geschichte, da wo sie weniger ruhmreich war, bei unserer Minderheitengeschichte, arg belogen, oder uns gar ganz uninformiert gelassen hat:
    http://www.judenundbayern.de/17Minderheitengeschichte.html

    Daher sollten wir, meine ich, Aufklärungsversuchen aus den eigenen Reihen aufgeschlossener und gelassener gegenüberstehen. Im Zeitalter des Internet, das hat z.B. den Amerikanern der Fall Snowden/NSA schmerzlich und deutlich gezeigt, kann man gewisse Dinge gar nicht mehr unter Verschluss halten. Sie kommen früher oder später doch ans Tageslicht. Je später dies geschieht, desto lauter fällt der Aufschrei der Allesbewahrenwoller erfahrungsgemäß aus.

    Drum Leut, seid’s doch froh, wenn Euch hier einer bereits auf das noch zu Enthüllende ein wenig vorbereitet! Unsere wahre bayerische Geschichte stand noch in keinem bayerischen Geschichtsbuch.

  • Radlertölpel

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    23.12.perPost: Die Antwort des OB:
    „Würde die Stadt Regensburg als Eigentümerin ihr Einverständnis zu der von Ihnen geplanten Verhüllung geben, ergäbe sich daraus ein Bezugsfall, der angesichts des bekanntermaßen weitgefassten Kunstbegriffs unkalkulierbare Folgen hätte.“
    http://europabrunnendeckel.de/download/ludwigweb/OB_Antwort_Ludwigverhuellen_datiert_17_12_2015_Posteingang_am_23_12_2015.pdf

    Unsere Anfrage:
    http://europabrunnendeckel.de/download/ludwigweb/zwei_Reiterstandbildkunst_Anfrage_Erlaubnis_der_Stadt_Regensburg_14.12.2015%20%281%29.pdf

    alles weitere auf der Webseite….http://europabrunnendeckel.de/?p=5150

    so z.B. auch ein Foto der Jurierung des passensten Lastenrads, dass dazu geeignet wäre den länglichen König Ludwig Sockel in eine zeitgemäße Form zu überführen…. Die Aktivisten stimmen ab: Beide Lastenräder passen am besten auf den Sockel:
    http://europabrunnendeckel.de/download/10_12_2015_Programm/thumbnails/DSC05398.jpg

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