SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 3. Mai 2016

Preise, wohlklingende Worte und bunte Broschüren gibt es vom Betzirk Oberpfalz zum Thema Inklusion. Das konkrete Verwaltungshandeln ist weniger bunt und fröhlich. Foto: Bezirk

Preise, wohlklingende Worte und bunte Broschüren gibt es vom Bezirk Oberpfalz zum Thema Inklusion. Das konkrete Verwaltungshandeln ist weniger bunt und fröhlich. Foto: Bezirk

Ohne eigenes Fahrzeug ist der schwerstbehinderte Franz K. weitgehend isoliert. Er kann weder seine Verwandten besuchen, noch sonst am sozialen oder kulturellen Leben teilnehmen. Doch der Bezirk Oberpfalz verweigert dem 50jährigen die entsprechende Beihilfe für den Unterhalt seines Autos. K.s Wunsch nach Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sei nicht gewichtig genug.

„Menschen machen im Handeln Inklusion lebendig.“ So schön liest sich der Titel der Pressemitteilung, die der Bezirk Oberpfalz im vergangenen Jahr anlässlich der Verleihung des Inklusionspreises verschickt hat. Seit 2013 wird dieser Preis ausgelobt und zeichnet Projekte aus, die „die Lebenssituation und Teilhabemöglichkeit der Menschen mit Behinderungen verbessern, die beispielhaft und innovativ Inklusion fördern und leben“. In den Ohren von Franz K. (Name geändert) müssen sich diese wohlklingenden Worte wie Hohn anhören.

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