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Archiv für 21. April 2026

Die Suche nach städtischen Räumen für Erinnerungs- und Gedenkkultur entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Es scheint der politische Wille zu fehlen. Die sollte die Stadt diejenigen unterstützen, die machen anstatt sich weiter zu verzetteln.

Machen statt labern: der Colosseum-Verein geht an, worüber die Stadt Regensburg seit Jahren nicht hinbekommt. Fotos: red

Sechs Jahre. So lange existiert bei der Stadt Regensburg bereits ein fertiges Konzept für einen Erinnerungs- und Begegnungsort. Dieses Konzept ging schon 2020 über das reine Erinnern an die NS-Vergangenheit hinaus.

Es enthält Ideen und Vorschläge, um die ritualisierte, institutionalisierte und inhaltsleer gewordene Erinnerungskultur auf andere Beine zu stellen, neue Formate zu erproben und auf aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen zu reagieren. Es stellt Möglichkeiten vor – offen für Diskussion und Weiterentwicklung.

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