Ausstellung: „Partnerklasse – eine Klasse für alle Kinder“

Inklusion – ein aktuelles und wichtiges Thema. In Regensburg wird zwischen 15. und 21. November das inklusive Filmfestival „überall dabei“ gezeigt, organisiert von FreiwilligenAgentur Regensburg und dem Stadtjugendring. Die FreiwilligenAgentur Regensburg des Paritätischen organisiert im Vorfeld des inklusiven Filmfestivals „überall dabei“ ein Rahmenprogramm, um die Regensburger Bürgerinnen und Bürger für das Thema noch mehr zu sensibilisieren: Wir bitten Sie, diese Veranstaltung anzukündigen und laden Sie herzlich ein, über sie zu berichten: Ausstellungseröffnung mit Podiumsdiskussion Mittwoch, den 24. Oktober 2012 um 19.30 Uhr Alumneum/ Evangelisches Bildungswerk, Am Ölberg 2 „Partnerklasse – eine Klasse für alle Kinder“ AUSSTELLUNG mit Fotos von Peter Ferstl, der die Partnerklasse an der St.-Konrad-Grundschule in Regensburg begleitet hatte Ist eine Partnerklasse Inklusion? Was wäre ein zukunftsfähiges Inklusionsmodell? Sascha Schneider, stellv. Vorsitzender der LAG Bayern Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V. und Vorsitzender des Ortsvereins in Regensburg als Gesprächsleiter wird mit Bertin Abbenhues, Abteilungsleiter KJF Regensburg und Ullrich Reuter, Schulleiter der Jakob-Muth-Schule, Nürnberg und dem Publikum Fragen zu Inklusion und Schule diskutieren. Die Ausstellung gehört zum Rahmenprogramm des inklusiven Filmfestivals von Aktion Mensch „überall dabei“, vom 15.-21. November 2012 im Regina Filmtheater. FreiwilligenAgentur Regensburg des Paritätischen und Stadtjugendring Regensburg sind die Stadtkoordinatoren dieses Filmfestivals. Im Anschluss an die Vorführungen der sechs Filme finden Publikumsdiskussionen mit 30 Experten und Betroffenen statt. Alle Kinobesucher sind eingeladen sich rege zu beteiligen. Ausstellungszeitraum: 24.10.12 – 30.11.12 täglich von 8.00 – 20.00 Uhr ORT: Evangelisches BildungsWerk, Am Ölberg 2 93047 Regensburg | Eintritt frei Mit freundlicher Unterstützung der KJF der Diözese Regensburg e.V. und des Evang. Bildungswerks Regensburg e.V. Führungen für Gruppen können bei der FreiwilligenAgentur Regensburg des Paritätischen gebucht werden. Nähere Infos zum Filmfestival und dem weiteren Rahmenprogramm unter: www.freiwilligenagentur-regensburg.de www.facebook.com/freiwilligenagentur.regensburg oder www.jugend-regensburg.de

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Kommentare (22)

  • Joachim Datko

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    Eigenartig, wenn es um Sport geht, da wird differenziert. Man stelle sich vor, ein unbegabter Fußballer möchte in einer Bundesligamannschaft mitspielen.

    Unsere Gesellschaft ist zu sehr kopfgesteuert, Lernen ist zum Selbstzweck geworden, je mehr desto besser. Es wird extrem viel Ballast gelernt. Wir sollten mehr Rücksicht auf das Individuum, seine Fähigkeiten und Interessen nehmen.

    Wenn sich heute Schüler permanent vom Unterricht drücken, dann schickt man die Polizei, ohne Rücksicht auf das Selbstbestimmungsrecht.

  • Luchs

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    Genau Herr Datko, für ein Recht auf Doofheit! Bildungsballast abwerfen! Zurück zur Freß- und Schwanzsteuerung!
    Gemeinsames Lernen heißt doch nur, Eliten werden gebremst. Die Bremser in die Kreisklasse!
    Oder habe ich Sie falsch verstanden?

  • Oje...

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    Gemeinsames Lernen heißt aber auch, dass die Schlauen dümmer werden. Ob das die Eltern der Schlauen so toll finden?

  • Luchs

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    @Oje…
    Ich denke, dass dem nicht so ist. Falls aber doch, hoffe ich, dass die Eltern Ihrer Klassenkameraden nicht so sehr gelitten haben.

  • Oje...

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    Sehr witzig. Haben Sie auch Sachargumente?

  • Luchs

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    Schön, dass Sie es auch lustig finden.
    Zum Thema: auch Schüler ohne Förderbedarf profitieren nachweislich im Bereich sozialer Kompetentenz, ohne an fachlicher Leistung nachzulassen (Bertelsmann Stiftung). Geeignete Schüler mit Förderbedarf profitieren natürlich vom leistungsstärkeren Umfeld. Von dem Gefühl des „nicht ausgeschlossen sein“ mal ganz abgesehen. Die Rahmenbedingungen wie kleine Klassen, qualifizierte Fachkräfte und geeignete räumliche Ausstattung müssen stimmen, sonst geht es nach hinten los. Kostet Geld und Initiative und damit wären wir beim Grundproblem.

  • Oje...

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    Na DIESE Studie würde ich mir doch gerne mal genauer anschauen. Wo bitte finde ich den Link?

    Zumal die einzige halbwegs seriöse Studie, die bisher zum Thema durchgeführt wurde (der „Hamburger Schulversuch“) was ganz anderes herausfand (auch wenn’s von den Inklusionsbefürwortern durchwegs missinterpretiert wurde): nämlich dass die leistungsschwächeren Schüler die leistungsschwächeren geblieben sind, und dass das durchschnittliche Leistungsniveau der Klassen extrem niedrig war.

  • Dubh

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    Oje… „Gemeinsames Lernen heißt aber auch, dass die Schlauen dümmer werden. Ob das die Eltern der Schlauen so toll finden?“

    Tja, ich weiß nicht, da müssten Sie z.B. mal die Eltern der schlauen Spastikerin, fragen, ob es sie stört, dass der Normalo Seppi in der Klasse nicht so besonders hell ist…………..

  • Luchs

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    @Oje…
    Das ist schnell erklärt. Geben Sie einfach bei einer Suchmaschine Ihrer Wahl in der Suchleiste die Stichworte „Inklusion“ und „Bertelsmann“ ein. Eingabetaste drücken.
    Die Studie ist von Prof. Dr. Klemm.

  • Oje...

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    In dieser Bertelsmann-Studie gehts einzig und allein darum, dass Inklusion einen Haufen Geld kostet (z.B. würden 9300 zusätzliche Lehrer benötigt, heißt es da):

    http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_111873.htm

    Über die praktischen Ergebnisse, Qualitäten und angeblichen „Vorteile“ der Inklusionstheorie steht darin jedoch nichts (außer Glaubenssätzen natürlich, die stehen zuhauf drin).

    Die Bertelsmann-Stiftung ist in punkto „Inklusion“ übrigens so unparteiisch und unbefangen wie die Pharmaindustrie in Sachen „objektiv durchgeführte Arzneimitteltests“. Sehr überzeugend.

  • Oje...

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    Lieber Dubh,
    wenn die schlaue Spastikerin verhindert, dass ordnungsgemäßer Unterricht stattfinden kann, dann leiden fünf andere schlaue Nichtspastiker darunter (und der nicht so helle Normalo Seppi natürlich auch).

    Fragen Sie doch mal ganz normale Lehrer in Hamburg, wo Inklusion schon seit Jahren politisch gepusht wird, wie „gut“ diese eigentlich funktioniert und wie sich das Niveau der Klassen entwickelt hat. Wie wollen Sie ernsthaften Unterricht machen, wenn ein einzelner es vermag, diesen permenant zu verhindern? Theorie und Praxis klaffen da leider – wie so oft in der Bildungspolitik – meilenweit auseinander.

  • Luchs

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    Oje…
    Es geht um die Studie, nicht um eine Nachricht über eine Studie.
    Ich erkläre es nochmal langsamer: G e b e n S i e …

    Hier der vollständige Titel:
    „Gemeinsam lernen. Inklusion leben. Status quo und Herausforderungen inklusiver Bildung in Deutschland.“

    Viel Erfolg!

  • Oje...

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    Sehen Sie, Luchs, und jetzt beginnen Sie auszuweichen und Spiegelfechtereien durchzuführen, da Ihnen anscheinend die Argumente ausgehen. Was spricht denn dagegen, hier einen Link zu posten? Oder noch besser: das von Ihnen behauptete Ergebnis zu zitieren (natürlich mit korrekter Quellenangabe)?

    Der von mir angeführte Link ist übrigens TREFFER 1 bei der von Ihnen vorgeschlagenen Methode. Schon komisch, was?

  • Luchs

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    Stell‘ Dich nicht so an!
    Lies und äußere Dich anschließend dazu, wenn Dir was einfällt.

  • Oje...

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    Die Bertelsmann-„Studie“ ist wirklich lesenswert. Eine 52-seitige Aneinanderreihung von Glaubenssätzen und „Was-wäre-wenn“-Ideen. Theoretisches Blabla eines Geisteswissenschaftlers auf höchstem Niveau. Konkrete Fakten? Fehlanzeige.

  • Dubh

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    Oje…:“wenn die schlaue Spastikerin verhindert, dass ordnungsgemäßer Unterricht stattfinden kann, dann leiden fünf andere schlaue Nichtspastiker darunter (und der nicht so helle Normalo Seppi natürlich auch).“

    Ah so, jetzt sind also nicht mehr nur alle Behinderten blöde, sondern alle die stören behindert und all die gehören weg?

    Na dann würde ich sagen können wir die „normalen“ Schulen bald vollkommen abschaffen und haben nur noch „Förder“schulen.

    Aber immerhin weiß ich jetzt, warum kein Contergankind und auch sonst kein Krüppel je bei mir in der Schule war – das hätte den ordnungsgemäßen Unterricht stören können – alleine durch den Anblick!

    Fragt sich nur, wer sich da hätte gestört gefühlt: Die Kinder oder die Lehrer.
    War ja jetzt nicht lange nach der Nazizeit, wo man es mit „unwertem“ Leben jeglicher Art eh nicht hatte……………………

  • Luchs

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    Oje…
    Bei so engagierter Recherche sind Sie ja super gerüstet für oben genannte Veranstaltung und können wertvolle Diskussionsbeiträge liefern.
    Außerdem kommen Sie unter Leute und das schadet nicht.

    Ein schönes Wochenende!

  • Oje...

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    @Dubh: Ahhh, endlich die Nazikeule. War überfällig.

    @Luchs: Hatte ohnehin vor, da hinzugehen. Wissen Sie, ich vegetiere hier am Rechner seit Jahren einsam und vergrämt vor mich hin, da bin ich um jeden Tipp für soziales Gruppenkuscheln dankbar. Bis Mittwoch dann!

  • Dubh

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    Oje… : Ahhh, endlich die Nazikeule. War überfällig.

    Genau genommen ja nicht, denn die Nazis machten sich nicht die Mühe des Ausgrenzens von Behinderten, die brachten sie schlicht um.
    Das war zu meiner Schulzeit aber nicht mehr en mode……………..

    Aber generelles Ausgrenzen, Abwerten, als minderwertig oder störend ansehen, welcher Personengruppen auch immer und aus welchen Gründen auch immer ist selbstverständlich rassistisch/sexistisch.

    Individuell kann oder will jede/r was nicht – von vornherein nicht dürfen – wie Frauen noch vor 100 Jahren an die Uni, weil generell nicht bildungsfähig und selbstverständlich somit – und auch aus anderen Gründen – auch störend, liebste Oje – das müssten Sie dann ja vollkommen o.k. finden………………

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