Die Mär vom schweren Straftäter: Bayerische Abschiebe-Welle in den Irak?

Nur schwere Straftäter werden in den Irak abgeschoben, beschwichtigte Innenminister Joachim Herrmann 2009. Nun hat sein Ministerium die Ausländerbehörden angewiesen rigider vorzugehen. Foto: Archiv/ Staudinger
Nur schwere Straftäter werden in den Irak abgeschoben, beschwichtigte Innenminister Joachim Herrmann 2009. Nun hat sein Ministerium die Ausländerbehörden angewiesen rigider vorzugehen. Foto: Archiv/ Staudinger
„Seit April 2007 wurden aus Bayern insgesamt nur 15 Straftäter, die wegen schwerer Straftaten wie zum Beispiel Vergewaltigung, versuchten Totschlags zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren, in den Nordirak abgeschoben. Es ist schlicht falsch zu behaupten, dass 2.297 geduldeten Irakern in Bayern die Abschiebung drohe.“ Vom April 2009 stammt diese Aussage des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU). Er wollte damit Befürchtungen tausender irakischer Flüchtlinge zerstreuen, denen seit 2003 im Rahmen sogenannter „Widerrufsverfahren“ der Asylstatus aberkannt wurde und die – obwohl sie zum Teil seit über zehn Jahren in Deutschland leben – plötzlich nur noch „geduldet“ werden. Alle drei bis sechs Monate müssen sie seitdem ihre Aufenthaltsgenehmigung verlängern lassen, in ständiger Ungewissheit darüber, ob ihnen beim nächsten Gang zur Ausländerbehörde nicht die Abschiebung mitgeteilt werden würde. Doch Herrmann beschwichtigte: „Abschiebungen in den Irak finden nach einem Beschluss der Innenministerkonferenz grundsätzlich nicht statt. Ausnahmen erfolgen nur bei Personen, die wegen schwerer Straftaten verurteilt worden sind oder die Innere Sicherheit gefährden. Zudem müssen sie aus den sicheren kurdischen Provinzen im Nordirak stammen.“

Ausländerbehörde verschickt Abschiebe-Bescheide

Zwei Jahre später hat diese Aussage Herrmanns Aussage keine Gültigkeit mehr. Mehreren Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Regensburg wurde vergangene Woche ihre Aufenthaltsgenehmigung aufgekündigt, von schweren Straftaten kann bei den wenigsten die Rede sein. Es dürfte sich um eine bayernweite Aktion handeln. Das Innenministerium habe mitgeteilt, „dass die Rückführung ausreisepflichtiger, straffällig gewordener Personen aus dem autonomen Kurdengebiet im Nordirak durch die Ausländerbehörden nunmehr generell möglich ist“, steht in dem Schreiben, das auch der 30jährige Omar A. (Name geändert) erhalten hat. Omar A. lebt seit zehn Jahren in Deutschland, hat eine eigene Wohnung und geht, nach Tagelöhner-Jobs beim Hafenarbeitsamt, seit 2008 einer geregelten Arbeit nach. Seine Freundin erwartet gerade ein Kind von ihm.

Falsche Angaben: Eine schwere Straftat?

Die Straftat, deretwegen die Regensburger Ausländerbehörde Omar A. nun zum Kreis der Abzuschiebenden zählt, bestand darin, dass er bei seiner Einreise einen falschen Herkunftsort angegeben hatte. Er wurde deshalb 2005 zu einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt. „Ich weiß nicht, was ich im Nordirak soll“, sagt er. „Ich lebe seit zehn Jahren hier und fühle mich als Deutscher.“ In dem kleinen Zimmer in der Flüchtlingsunterkunft haben sich mehrere Iraker versammelt, die entweder schon Schreiben bekommen haben, in denen ihnen ihre bevorstehende Abschiebung mitgeteilt wird oder die mit einem solchen Schreiben rechnen. Auch den 33jährigen Ali. K. hat die Mitteilung der Ausländerbehörde erreicht. Auch er hat bereits in Deutschland Fuß gefasst, arbeitet hier als Handwerker. Ihm wurde es zum Verhängnis, dass er – als er vor acht Jahren nach hierher kam – einen falschen Namen angegeben hat. 1.500 Euro Geldstrafe, Vorstrafe, damit jetzt einer von denen, deren „Rückführung nunmehr generell möglich“ sein soll. Marion Puhle vom Regensburger Flüchtlingsforum hält das Argument „Straftäter“ für vorgeschoben. „Schon bei den Abschiebungen nach Afghanistan sollten es zunächst nur die Straftäter sein, dann kamen alleinstehende Männer und zum Schluss die Familien.“ Diese Reihenfolge sei lediglich ein probates Mittel, um Proteste zu verhindern oder wenigstens klein zu halten, so Puhle.

„Straftäter sind nur der Anfang“

„Wer als Straftäter bezeichnet wird, hat keine Lobby und wenn schließlich die Familien mit Kindern abgeschoben werden, ist es zu spät.“ Puhle befürchtet: „Hier wird heimlich, still und leise mit einer größeren Abschiebewelle in den Irak begonnen.“ Der Verdacht ist nicht unbegründet. 2007, nachdem den hier lebenden Irakern der Asylstatus aberkannt worden war, scheiterten die Abschiebepläne der Innenministerkonferenz wohl in erster Linie an den breiten Protesten von Flüchtlingsorganisationen und daran, dass nur noch wenige Fluggesellschaften den Irak angesichts der instabilen Sicherheitslage überhaupt ansteuerten.

Auswärtiges Amt zum Nordirak: Defizit bei Menschenrechten

Dass die Provinzen im Nordirak heute so sicher sind, wie dies das Schreiben des Bayerischen Innenministeriums suggeriert, ist indes zu bezweifeln. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) rät nach wie vor von Abschiebungen – auch in den vermeintlich sicheren Nordirak – ab. Das Auswärtige Amt sieht im Nordirak Defizite bei der Wahrung der Menschenrechte durch nichtstaatliche Akteure und Angehörige staatlicher Organe. Wie die dortigen Machthaber es mit der vermeintlich vorhandenen Demokratie, Freiheit und Sicherheit für die Bevölkerung halten, lässt sich am Umgang mit öffentlichen Protesten ablesen. Als dort Anfang 2011, ähnlich wie in Ägypten und Tunesien, die Menschen zu tausenden auf die Straße angesichts der schlechten Lebensbedingungen und mit der Forderung nach mehr Freiheiten gingen, feuerten die Sicherheitskräfte wahllos in die Menge. Mehrere Menschen wurden getötet, hunderte verletzt oder eingesperrt.

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Kommentare (53)

  • Gast

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    Es gibt noch weitere „Gründe“, die vorgeschoben werden, um Menschen aus unserem Land auszuweisen. Einer davon, den ich zurzeit öfter im Raum Nürnberg höre: Politische Aktivität.
    Es werden tatsächlich Menschen aus Deutschland ausgewießen, weil sie sich politisch betätigen, völlig egal wie, ob in einer Volkspartei, Demokratisch, oder einfach durch Mitwirkung bei Demonstrationen. Die Menschen werden dafür diskriminiert, dass sie sich für bessere (Lebens-)Verhältnisse in unserem Land einsetzen. Statt sie zu belohnen werden bestraft.

  • Sascha

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    Ja und ?
    Ich halte es für richtig. Die „heiße“ Zeit (Krieg +Saddam Hussein) ist im Irak vorbei.
    Diese Menschen sollen ihr eigenes Land aufbauen und nicht bei uns „rumsitzen“.
    Das einzige was ich nicht OK finde sind diese Augenscheinlich „an den Haaren herbeigezogenen“ Gründe ihrer Abschiebung, wenns nach mir gehen würde, würde es Ausreichen zu schreiben das es nun keine ausreichenden Gründe mehr für Asyl in der BRD gibt und das sie die nächste Zeit wieder in Ihr Land zurück kehren dürfen.
    Und zum letzten Teil des Artikels (der über die Menschenrechte) möchte ich anmerken, wenn wir jedem Menschen Asyl gewähren würden, dessen Land die Menschenrechte auf fragliche Art und Weise umsetzt dann würden wir (oder auch die EU) bald aus allen Nähten platzen.
    Das ist nicht allein das Problem der BRD sondern das der Int. Staatengemeinschaft.
    Viel eher sollten diese Menschen dankbar sein, das man Sie 10 Jahre lang vom Krieg und Saddam Hussein beschützt hat. Meine Meinung.

  • VonFernSeher

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    Wie lange die Bayern wohl noch brauchen werden, bis sie erkennen, dass ihre „christliche“ Regierung am Ende auch den Christen schlecht bekommt?

  • VonFernSeher

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    Aha, im Irak gibt es also keine Gründe, die Asyl in Deutschland rechtfertigen und überhaupt platzt das mit jungen Menschen überbevölkerte Deutschland ja aus allen Nähten.

  • Thomas Pfeiffer

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    @Sascha Klar, jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, auch wenn diese dumm ist. Der Irak ist alles andere als ein sicherer Drittstaat. Und auf dieses dumme Gerede, dass die EU aus allen Nähten platzen würde, möchte ich gar nicht näher eingehen: das stimmt nämlich schlichtweg nicht. Entweder wollen oder können Sie es nicht besser.

  • Kurzer Einspruch

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    @VonFernSeher – Sie haben vollkommen Recht. Ich würde es auch mehr als begrüssen wenn wir aus Deutschland einen muslimischen Staat machen würden. Viel zu viele Frauen die hier Autofahren (und uns Männern im Parkhaus auch noch die besten Parkplätze wegnehmen…) und in letzter Zeit auch noch in die Politik drängen (und dort gleich AKW´s abschalten…).

    Im Ernst: was schieben Sie für eine Paranoia? Was hat das Ganze mit christlich zu tun? Die Aufenthaltsgenehmigung wird nicht verlängert. Sowas passiert nicht nur bei uns, sondern überall auf der Welt. Meist liegt nicht mal ein Grund vor (wie bei einem meiner Bekannten die jetzt von Kanada wieder zurück müssen obwohl er Arbeit hat, obwohl er sich in die Gemeinschaft eingebracht hat, es wurde einach die Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert). Überall wird dies auch akzeptiert, nur bei Deutschlands Gutmenschen kommt das nicht an weil die sich einfach eine Welt ausdenken die so nicht funktioniert.

    Ich war vor ein paar Monaten im Irak. Wenn man nicht ungedingt in Badgad ist merkt man nicht mehr von Unruhen oder von Saddam. Es gibt Brandgefährliche Ecken, aber da sollte man sich halt einfach nicht aufhalten. Die Einheimischen machen das tatsächlich – die gehen da nicht hin. Unglaublich. Es hat sich aber auch sehr viel getan im Irak. Das Land braucht zwar nach wie vor Hilfe, aber es geht dort aufwärts. Darum ist eine Rückführung von Menschen die bei uns Asyl beantragt haben nichts was man in der Art und Weise kritisieren muss wie es hier wieder von einigen geschieht. Man schreit halt wieder mal weil man keine Ahnung hat…

  • Marion Puhle

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    Liebe LeserInnen,
    während die Öffentlichkeit über massive Proteste in Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen, Bahrain und Syrien ständig und umfassend informiert wird, werden die Proteste in den kurdischen Provinzen im Irak kaum wahrgenommen. An dieser Stelle möchte ich einen Artikel aus der Zeitung „Neues Deutschland“ vom 30.April 2011 veröffentlichen um euch vor Augen führen, das Rückführungen in den Norden des Iraks nach wie vor eine Gefahr für Leib und Leben ist. .

    Hier der Artikel:

    Keine Ruhe in Kurdistan
    Etablierte Parteien in Nordirak sehen ihr Machtmonopol in Gefahr

    Von Karin Leukefeld *

    Die Medien der ganzen Welt berichten über die Konflikte in Libyen und Syrien. Weitgehend aus dem Blickfeld entschwunden ist dagegen der Schauplatz Irak. Aber auch dort gehen die Proteste gegen die Regierung weiter.

    Mit einem 37 Milliarden Dollar schweren Programm will Regierungschef Nouri al-Maliki nun die Protestbewegung beruhigen, die weiterhin jeden Freitag auf zentralen Plätzen der irakischen Hauptstadt und landesweit auf die Straßen geht. Mit dem Geld soll die heruntergekommene Infrastruktur des Landes wieder aufgebaut werden, hieß es am Dienstag in Bagdad. Acht Jahre nach der US-Invasion 2003 mangelt es weiter an Arbeit, Wohnungen, Strom und Wasser, zuverlässige Gesundheitsversorgung ist ebenso Mangelware, wie ordentliche Schulen und gut ausgestattete Universitäten.

    Etwas besser sieht es zwar in den drei kurdischen Provinzen im Norden Iraks aus, wo die autonome Regionalregierung unter dem kurdischen Präsidenten Masud Barzani vor allem ausländischen Unternehmen freies Wirtschaften und große Gewinne verspricht. Die beiden großen Regionalparteien – Kurdische Demokratische Partei und Patriotische Union Kurdistans (PUK) – haben die Macht seit Jahrzehnten unter sich aufgeteilt. Aus Protest gegen Korruption und Vetternwirtschaft gehen seit Wochen vor allem junge Leute auf die Straßen von Erbil und Sulaimaniya, wo die Proteste Mitte des Monats über mehrere Tage anhielten und gewaltsam niedergeschlagen wurden.

    Auch in der Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion Erbil waren Proteste blutig beendet worden. Der Abgeordnete im kurdischen Regionalparlament Mohammed Kiyani erklärte dazu gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, er habe gesehen, wie die Sicherheitskräfte auf am Boden liegenden Demonstranten, vorwiegend Studierende, eingeschlagen hätten. Als er eingreifen wollte, sei er selber geschlagen und vorübergehend festgenommen worden.

    Erneut wurden Medien kurdischer Oppositionsparteien von »unbekannten bewaffneten Männern« angegriffen, berichtete der irakische Sender Al Sumaria TV. Kurzzeitig unterbrochen wurde die Übertragung des Fernsehsenders KNN, der von der oppositionellen Goran-Bewegung betrieben wird. Bereits im Februar war der unabhängige Nachrichtensender NRT in Brand gesetzt worden.

    Anwohner Sulaimaniyas berichten derweil, dass seit dem 20. April eine erhöhte Truppenpräsenz in der Stadt festzustellen sei, darunter offenbar auch Soldaten der Zentralregierung, denen bisher der Zutritt zu den kurdischen Autonomiegebieten untersagt war. Der kurdische Ministerpräsident Barham Salih (PUK) erläuterte diese Woche das Reformprogramm der Autonomieregierung. Jeder Einwohner habe danach in den kurdischen Gebieten das Recht zu demonstrieren und seine Meinung frei zu äußern. Die Gesellschaft verändere sich, und »die politischen Parteien müssen sich auch verändern«. Der Aufklärungswille der Regierung hält sich aber in engen Grenzen. Gerade erst verwehrte Parlamentspräsident Kamal Kirkuki es Abgeordneten von Goran, den Innenminister zu den regierungskritischen Demonstrationen zu befragen. Darauf kam es im Parlament zu Handgreiflichkeiten. Deren Höhepunkt: Der Goran-Abgeordnete Buschro Taufik bewarf Kirkuki mit Wasserflaschen.

    * Aus: Neues Deutschland, 30. April 2011

    Marion Puhle/Regensburger Flüchtligsforum

  • VonFernSeher

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    Ich schiebe keine Paranoia und Sie haben die Frage nicht verstanden. Macht aber nichts.

  • VonFernSeher

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    Es wurden also 2010 ein paar weniger weniger als 2009. Aber weniger wurden es trotzdem noch, oder nicht?

  • Dubh

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    Deutsche, bayerische gar? Bekannte von Ihnen haben also in Kanada Asyl beantragt, und erhielten aufgrund dieses Antrags eine befristete Aufenthaltsgenehmigung?

    Der Asylgrund war wohl religiöse/weltanschauliche Verfolgung?
    Die Bekannten sind sicher Muslime, schlimmer noch Lutherische, vielleicht gar Atheisten, Vegetarier oder Antialkoholiker?

    Unerhört, dass das Asyl dann doch abgelehnt wurde!

  • Joachim Datko

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    Zu „19. Juni 2011 um 15:31 Uhr“

    Ich bin Ihrer Meinung. Wir können mehr Menschen brauchen.

    Es gibt viele Gründe, warum Menschen gegen die Einbürgerung von Asylbewerbern sind, meist werden die Gründe allerdings nicht offen genannt.

  • Kurzer Einspruch

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    @Dubh – ok ich bin hier tatsächlich falsch… Wen man SED nachfolge Zeitschriften mehr glaubt als Menschen die dort waren und wirklich gesehen haben was los ist, dann tut es mir leid.

    Die Aufenthaltsgenehmigung von den Menschen läuft ab weil das mit dem Asyl nicht mehr zieht. So einfach ist das. Mir kommts so vor als währe Ihnen der Krieg lieber weil Sie sich dann als grosser (Internet-) Beschützer aufspielen können.

  • Bert

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    Es ist ja nicht so, dass hier Menschen mal kurz zwei Jahre Asyl hatten (oder wie Ihre Bekannten in Kanda dort gearbeitet haben) und jetzt wieder zurück sollen, weil (angeblich) alles wieder friedlich ist. Hier geht es um Menschen die oft zehn 15 Jahre hier gelebt haben und z.T. nicht älter als 30 oder 40 sind. Solche Menschen werden in die absolute Perspektivlosigkeit geschickt, ganz abgesehen davon, dass es zumindest strittig ist, dass die Sicherheitslage dort so ist wie es die einige Innenminister oder ein anonymer angeblich dortgewsenber „Kurzer Einspruch“ behaupten. Ist das Auswärtige Amt auch Ex-SED oder was? Ist die Nachrichtenagentur Reuters auch Ex-SED?

    Wie war das im Jugoslawien-Krieg: Da bekamen z.B. serbische Deserteure kein Asyl in Deutschland – vermutlich weil es kein Asylgrund ist, es sich aussuchen zu können, ob man lieber von deutschen Bomben platt gemacht wird, wenn man nicht desertiert oder von den eigenen Leuten erschossen wird, wenn man es tut.

    Was gibt es für nachvollziehbare Gründe, Menschen die bereitts jahrelang hier leben nicht auch hier bleiben zu lassen? Das ist doch eher eine Besitzstandswahrer-Mentalität. Bloß nicht teilen.

    Das Gequatsche über „Gutmenschen“ kann ich bald nicht mehr hören. Da schmeißt man mit einem nicht näher definierten Begriff um sich, um Leute zu diskreditieren, die sich für Menschen engagieren, die bei uns kaum eine Lobby haben. Schon schlimm, wenn nicht alle solche Realisten sind, wie Sie. Abgesehen davon: Es wird auch woanders nicht so ohne weiteres akzeptiert, dass Menschen abgeschoben werden. Aber schon klar: Nach unten treten geht einfach.

  • Dubh

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    Kurzer Einspruch

    @Dubh – ok ich bin hier tatsächlich falsch…

    Oh ja!
    Und wenn sie nun auch noch wüssten warum, wäre das nicht schön?

  • christoph

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    @bert

    wenn es hier einen „gefällt mir“-button gäbe, würde ich ihn bei ihrem beitrag betätigen. vor allem was den letzten absatz betrifft.

    bei vielen kommentaren (damit meine ich nicht nur r-digital) kommt mir echt das kotzen. der hass, der vermeintlichen „gutmenschen“ allenthalben entgegenschlägt wird gefühlt immer üblicher und befindet sich auf dem gleichen nicht-niveau wie die ständige klage über die so schreckliche „political correctness“, die an allen gesellschaftlichen übeln schuldigen 68er oder die natürlich links unterwanderten „mainstream“-medien.
    ich kann es nicht mehr sehen.

  • exilbayer

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    hm. xenophobisches bayern.
    es gibt neben dieser „abschiebung von straftätern“ noch etwas anderes, nennt sich „AG BIRGiT“ – flüchtlinge und andere nichtdeutsche, die in den verdacht kommen „islamistische gefährder“ zu sein, werden mit schön mit allen mitteln die das recht hergibt gedrängt bis sie freiwillig gehen.

    pikant an AG BIRGiT: die arbeitsgruppe soll auch neue rechtliche mittel kreieren, um „gefährder“ noch einfacher abschieben zu können.

    ein „Gefährder“ ist ein „potientieller Störer“ – da fällt eigentlich jeder drunter, zB auch ein beamter sich gegen seinen vorgesetzten auflehnen könnte, demonstranten in stuttgart, und vieles mehr.

    mal sehen was sich da noch in den nächsten jahren entwickeln wird, leid tut es mir nur um die menschen die dabei unter die räder kommen.

  • Stefan

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    @ sascha
    ich stimme dir voll und ganz zu.

    sind wir der fröhliche sameriterbund? müssen wir jedem auf dem planeten helfen? die sollen sich um ihre eigenen probleme in ihrem land kümmern und nicht bei uns herumlungern, straffällig werden und unsere steuergelder schnorren.
    ich bin jedenfalls nicht bereit mein sauer verdientes geld jemanden in den rachen zu werfen der von wasweisichwo kommt und in seinem leben noch keine schaufel in der hand hatte. wir haben genügend deutsche hier die hilfe benötigen, die täglich zur tafel gehen müssen oder gar unter brücken schlafen. denen gehört geholfen.

  • Knurrhahn

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    Ich kenne auch Leute, die noch nie eine Schaufel in der Hand hatten und nicht von wasweißich kommen, sondern seit Jahren Hartz4 (und früher Sozialhilfe) beziehen und sich ums Verrecken nicht in den Arbeitsprozess integrieren lassen. :-)
    Aber Scherz beiseite. Mich wundert’s auch immer, wenn es sich in Berichten über Flüchtlingsströme nach Europa, fast ausschließlich um junge Männer handelt. Kaum Frauen, kaum Kinder, keine älteren Menschen, nur junge Männer. Da könnte man sich fragen, haben es die anderen nicht geschafft oder sieht’s in den jeweiligen Ländern doch nicht so schlimm aus, dass man sie zurücklässt. In Europa wird dann behauptet, verfolgt worden zu sein. Nur die jungen Männer? Es werden dann Sozialleistungen beansprucht, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass die so üppig ausfallen, dass ein Teil davon in die alte Heimat zur Familie geschickt werden kann. Oder man hofft sogar auf Arbeit, obwohl für den hiesigen Arbeitsmarkt kaum verwertbare Fähigkeiten vorhanden sind, von der Sprache ganz zu schweigen. Das wären dann aber wirtschaftliche Gründe für eine sog. „Flucht“. Menschlich verständliche Gründe, aber nicht im Sinne des Asylgedankens und sie sind deshalb ganz einfach und richtig mit Abschiebung zu regulieren.
    Flüchtlinge müsste eigentlich in erster Linie in sicheren Nachbarländern aufgenommen werden und diese Länder wären ggf. auch finanziell, materiell und technoligisch dafür zu unterstützen.
    Vielleicht wäre auch ein Einwanderungsgesetz hilfreich, mit klaren Bedingungen, Quoten usw. Aber dann würden die, die diesen Anforderungen dann nicht entsprechen auch wieder als „Flüchtlinge“ aufkreuzen.

  • Veronika

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    Wenn man, wie letztens im TV ersichtlich (Einzug zu Ehren des neuen Kurienkardinals Brandmüller im Bamberger Dom – Herr. MdI H. mit einem kreuzverzierten Umgang und schwarzer barettähnlicher Kopfbedeckung) , wie der Bayerische Innenminister zu einer Art kath. Kreuzritter-Truppe gehören zu scheint, ist möglicherweise Vieles verständlicher. Danke an die Verfassungsschutzbehörden aller Länder!

  • Marion Puhle

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    Es gibt Menschen unter uns, die nur an sich denken und neidisch auf Andere blicken. Offensichtlich haben diese Menschen keine Ahnung. Natürlich arbeiten auch Flüchtlinge und zahlen in die Sozialsysteme ein, vorausgesetzt sie bekommen eine Arbeitserlaubnis. Von wegen sie liegen dem Steuerzahler nur auf der Tasche.
    Würde man die Asylpolitik reformieren und Menschen nach ihrer Einreise ins Bundesgebiet eine Arbeitserlaubnis erteilen, hätten wir viele Probleme einfach nicht.
    Menschen die aus ihrem Land fliehen müssen, weil dort der Krieg tobt, tun das sicherlich nicht freiwllig.
    Sie lassen alles hinter sich und versuchen sich ein Leben in Freiheit und Würde aufzubauen und dieses Recht muss jedem Menschen, egal woher er/sie kommt, eingeräumt werden.

    Marion Puhle
    Regensburger Flüchtlingsforum

  • Knurrhahn

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    Flüchtlinge sind auf Gastfreundschaft angewiesen. Richtig!

    Aber über den Umfang der Gastfreundschaft entscheidet immer noch der Gastgeber und nicht der Gast!

    Nicht nur richtig, sondern auch notwendig, um die Bereitschaft des Gastgebers zur Gastfreundschaft zu erhalten.

  • Marion Puhle

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    @Knurrhahn

    Was verstehen Sie eigentlich unter Gastfreundschaft? Etwa, das Menschen in Flüchtlingslager eingesperrt werden, sich aus Lebensmittelpaketen ernähren, sich nicht frei bewegen dürfen,, die immer Angst vor einer drohenden Abschiebungen haben, die mit 40,90 Euro Taschengeld im Monat auskommen müssen, die z.T. mit einem Arbeitsverbot belegt, die zum Nichtstun verdammt sind aufgrund der rigiden Asylpolitik! Schaut so Gastfreundschaft aus? Sicherlich nicht.

    Wären Sie bitte so nett, uns den Begriff Gastfreundschaft näher zu erläutern. Ich bin gerne bereit mit Ihnen darüber zu diskutieren.
    Marion Puhle
    Regensburger Flüchtlingsforum

  • Beobachter

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    *Natürlich arbeiten auch Flüchtlinge und zahlen in die Sozialsysteme ein, vorausgesetzt sie bekommen eine Arbeitserlaubnis.*

    Eas ist die große Ausnahme. Die Regel ist selbstverständlich, daß Asylbewerber eben nicht arbeiten.

    ** Von wegen sie liegen dem Steuerzahler nur auf der Tasche.**

    Ich würde es zwar anders formulieren, aber diese Aussage trifft zu

  • Beobachter

    |

    *Etwa, das Menschen in Flüchtlingslager eingesperrt werden, sich aus Lebensmittelpaketen ernähren, sich nicht frei bewegen dürfen,, die immer Angst vor einer drohenden Abschiebungen haben, die mit 40,90 Euro Taschengeld im Monat auskommen müssen, die z.T. mit einem Arbeitsverbot belegt, die zum Nichtstun verdammt sind aufgrund der rigiden Asylpolitik! Schaut so Gastfreundschaft aus? Sicherlich nicht.*

    Da kommen Menschen zu uns und möchten bei uns bleiben. Sie behaupten, sie würden in ihrem Herkunftsland mit dem Tode bedroht. Sie durchlaufen dann das vorgeschriebene Verfahren, in dem geprüft wird, ob ihre Angaben zutreffen. Nach Beendigung des Verfahrens wird entschieden, ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Asyl vorliegen oder nicht.

    Nur für die Dauer des Verfahrens leben die Asylbewerber in Sammelunterkünften. Sie erhalten dort, Essen, Bekleidung und ärztliche Versorgung. Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, das ist Gastfreundschaft.

    Millionen Menschen wären 70 Jahren sehr froh gewesen, wenn man ihnen aif diesem Niveau geholfen hätte.

  • VonFernSeher

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    Warum trifft diese Aussage zu? Sie lägen nur dann „dem Steuerzahler“ auf der Tasche, wenn sie die Chance zu produktiver Leistung hätten und sie nicht annähmen. Da aber nunmal 90% nicht arbeiten dürfen, hindert man sie aktiv an der Produktivität.

    Unsere Rechtsaußen und Pseudosicherheitspolitiker liegen uns, den Steuerzahlern, auf der Tasche. Dort liegt der Fehler. Und nur wir können etwas daran ändern, indem wir dafür sorgen, dass man diesen Typen Sozialschmarotzer* an die Luft setzt und anfängt, jeden, der sich in Deutschland aufhält, zu integrieren (dieses Verb ist nicht zwangsläufg reflexiv) und zu bilden. Jeden.

    Ich habe jedenfalls deutlich mehr Angst vor denen, die mit Fachkräftemangel drohen und gleichzeitig junge, belastbare Menschen aussperren, weil sie den falschen Reisepass haben, als vor Asylbewerbern und Asylanten.

    *denn die bereichern sich und ihresgleichen mithilfe der Angst anderer an unseren Sozialsystemen

  • Kurzer Einspruch

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    „Warum trifft diese Aussage zu? Sie lägen nur dann “dem Steuerzahler” auf der Tasche, wenn sie die Chance zu produktiver Leistung hätten und sie nicht annähmen. Da aber nunmal 90% nicht arbeiten dürfen, hindert man sie aktiv an der Produktivität.“

    Also trifft die Aussage doch zu, weil eben 90% nicht arbeiten dürfen!

  • VonFernSeher

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    Was wollen Sie nicht verstehen? Asylbewerber liegen keinem auf der Tasche, sie werden gehindert. Diejenigen, die sie hindern, liegen uns auf der Tasche.

  • Kurzer Einspruch

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    Leben Sie halt im hier und jetzt und nicht in einer Welt die wir alle gerne hätten. Sonst wird man verbittert. Es geht um diesen Ausspruch:

    Zitat:

    „** Von wegen sie liegen dem Steuerzahler nur auf der Tasche.**

    Ich würde es zwar anders formulieren, aber diese Aussage trifft zu“

    Egal wer an was Schuld ist, es ist so. Ich würde es auch anders formulieren. Aber wir alle bezahlen das. Nicht irgendwer, sondern wir alle. Das können Sie in die Schuhe schieben wollen wem Sie wollen. Der Ausspruch stimmt.

  • passiver Mitleser

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    Hallo miteinander,

    meiner Meinung nach reden beide Seite aneinander vorbei. Fakt ist nun mal, dass das Asylgesetz einem Asylsuchenden Schutz und Gastfreundschaft auf Zeit gewährt. Fakt ist aber auch, dass die Regierungsorgane (egal welches Land) dies nur auf einem Minimallevel betreibt, um Anreize zu schaffen, dass der Asylsuchende schnell wieder in seine Heimat will.

    Meine Lösung (und ja sie wäre finanziell teuer, könnte aber theoretisch auf Dauer helfen) wäre folgendes Modell:
    Deutschland gewährt Asylsuchenden den Schutz und Gastfreundschaft. Ferner gewährt Deutschland noch folgendes: Eine Ausbildung in einem Beruf. Die gesamte Ausbildung wird in der Sprache des Asylsuchenden getätigt. Nebenher sollte noch Deutsch und/oder Englisch gelernt werden. Wenn es in seinem Heimatland keine Gefahr mehr gibt und die Ausbildung vorbei ist (ganz wichtig), kann man den Asylsuchenden wieder nach Hause schicken. In das vom Krieg gebeutelte Land kämen ausgebildete Fachkräfte zurück, welche dort dringend benötigt werden und diese können das Land dann wieder aufbauen.
    Wird das ganze noch mit der Entwicklungshilfe abgesprochen, wie man das nun ruhige Land sinnvoll fördert (anders als derzeit), gibt es auch Anreize wieder nach Hause zu gehen.

    Ach und für die Fälle Irak und Afghanistan: Man sollte sich doch mal von Seiten der Regierung und Bevölkerung noch weiteren Schritt überlegen: Man bildet die neuen Sicherheitskräfte dieser Länder in Deutschland und/oder USA aus. Und zwar so ausbilden, mit der Technik und Ausrüstung, welche sie auch in ihren Heimatländern haben. Nach der Ausbildung wieder zurück. Der Vorteil wäre hier, dass man eine gut ausgebildete Armee nach einiger Zeit hat. Eine Armee, welche nicht schon in der Grundausbildung weggebombt wird. Dadurch könnte unsere Bundeswehr auch wieder schneller abziehen.

    Sicher, dass kostet Geld. Aber lieber Geld als Menschenleben. Außerdem wäre dies eine nachhaltige Methode. Mir ist auch klar, dass besonders bei der Ausbildung der Armee eines anderen Landes auf Terroristen geachtet werden muss. Aber hätte man dies schon vor 8 Jahren gemacht, hätte Afghanistan eventuell schon eine stabilere Sicherheitslage.

    Passiver Mitleser

  • schorsch

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    „zynismus an“
    nun leben wir aber doch hier in einem system der „freien marktwirtschaft“
    deshalb ist doch ganz klar das geld das wertvollere und nicht das menschenleben (vor allem nicht das eines menschen von „irgendwoher“)
    und der status als erfolgreiches aber rohstoffarmes land zwingt eben auch zum aufrechterhalten eines möglichst grossen gefälles
    „ende zynismus“

  • VonFernSeher

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    Warum ist es egal, wer an was schuld ist? Es ist nicht egal. Auf der Tasche liegen hat eine klare Konnotation von Schuld, von Faulheit und/oder Ausnutzen nämlich. Asylbewerber sind aber nicht fauler als alle anderen und ausgenutzt werden wir, wenn man es denn so sieht, von den Politikern, die eine Mehrheit von uns gewählt hat.

    Diejenigen, die sie hindern, liegen uns auf der Tasche.

    Das ist die Realität und die wird sich nicht durch das Beschimpfen von Asylbewerbern ändern, sondern nur durch andere Politik mit anderen Politikern – unseren Vertretern. Das ist das Hier und Jetzt und in diesem ist es an mir und Ihnen, daran etwas zu ändern.

  • Beobachter

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    *Fakt ist nun mal, dass das Asylgesetz einem Asylsuchenden Schutz und Gastfreundschaft auf Zeit gewährt. Fakt ist aber auch, dass die Regierungsorgane (egal welches Land) dies nur auf einem Minimallevel betreibt, um Anreize zu schaffen, dass der Asylsuchende schnell wieder in seine Heimat will.*

    Akzeptiert.

    **Deutschland gewährt Asylsuchenden den Schutz und Gastfreundschaft, Eine Ausbildung in einem Beruf.**

    Warum Deutschland?

    ***Wenn es in seinem Heimatland keine Gefahr mehr gibt und die Ausbildung vorbei ist (ganz wichtig), kann man den Asylsuchenden wieder nach Hause schicken.***

    Und wenn die nicht zurückgechickt werden wollen, so wie jetzt auch viele?

    ***Sicher, dass kostet Geld.***

    Eben.

    Wie wäre es, wenn die vielen hier vertretenen Gutmenschen ihre Börse aufmachten, einen Asylbewerber bei sich in ihrer Wohnung aufnehmen, dessen Unterhalt und die Kosten für die ärztliche Versorgung übernehmen würden? Das wäre doch ein erster Schritt. Vielleicht steckt das ja die Mehrheit der Bevölkerung an, ihnen gleich zu tun?

  • VonFernSeher

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    Ja, genau. Und ab morgen zahlen dann auch nur noch die Gutmenschen Steuern, die von der Verwendung der Steuern inhaltlich überzeugt sind. Das wäre doch ein zweiter Schritt. Vielleicht steckt das ja die Mehrheit der Bevölkerung an, ihnen gleich zu tun? Und ab nächster Woche dann gehen bitte nur die wählen, die mit Ihnen und/oder der amtierenden Regierung einer Meinung sind. Das wäre doch…

  • Kurzer Einspruch

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    @VonFernSeher

    Das Problem des Gutmenschen ist, dass er sich ständig auf ungewohntes Terrain begibt und dort versucht, seine Meinung zu vertreten und durchzusetzen. Dadurch vernachlässigt er sein eigenes Leben und kümmert sich mehr um andere als um sich selbst. Darum zahlt er im Durchschnitt auch mehr Steuern als jeder andere. Darum regt sich der Gutmensch auch immer mehr auf, weil er auf der einen Seite seine Meinung (die meist keinen Interessiert weil Sie mehr von Wunschdenken und Emotion als von Fakten bestimmt ist) nicht durchsetzen kann, auf der anderen Seite sein eigenes Leben nicht mehr im Gleichgewicht ist. Er lebt zu sehr für andere und nicht für sich selbst. So steigert sich der Gutmensch immer mehr in seine Wunschwelt die immer mehr aus den Fugen gerät, bis er zum Wutbürger wird und in erster Instanz Autos anzündet oder in die andere Richtung abdriftet und rechtsradikale Parolen von sich gibt…

    Meine Theorie :D Muss man aber nicht ernst nehmen und gehört eigentlich auch nicht hier her!

  • Intressierter Leser

    |

    Mal ne Frage? Stört sich außer mir eigentlich niemand daran, dass die Asylbewerber bei ihrer Einreise erst einmal falsche Angaben gemacht haben?
    Um das Wort des Gastgebers aufzugreifen. Ich nehme jemanden auf, der mich aber erst einmal anlügt? Sich letztendlich vielleicht dadurch ein Bleiberecht erlügt? Sorry, aber ich kann hier kein Mitleid empfinden. Außerdem, die Freundin ist schwanger….. Sollte die Kindsmutter Deutsche sein und die beiden heiraten, darf der Vater als Vater eines deutschen Kindes bleiben…

    Asyl ist richtig und wichtig. Aber nicht für Wirtschaftsflüchtlinge! Es stimmt, dass die Unterkünfte für unsere Maßstäbe dürftig sind. Man sollte aber auch nicht aus den Augen verlieren, unter welchen Bedingungen die Menschen in ihren Herkunftsländern gelebt haben. Ich traue mich zu behaupten, dass für die meisten die Asylbewerberunterkunft eine bessere Alternative ist.
    Falsch finde ich auch, die langsame Abwicklung von Asylverfahren. (Im übrigen auch oft in die länge gezogen durch falsche Angaben und gefälschte Urkunden.)
    Es ist verständlich, dass es schwer fällt – oft auch mit Kindern- die in Deutschland geboren sind und sich mit ihrer „Heimat“ nicht mehr identifizieren können in das Herkunftsland zurück zu gehen, aber ich halte es trotzdem für richtig

  • Dubh

    |

    @ Beobachter

    Am Rande: Was genau beobachten Sie? Ihre eigene „Geiz ist geil“ Mentalität?
    Ihre „Gastfreundschaft“ möchte ich bestimmt nicht „genießen“: Die Reste von letzter Woche als Gastmahl?!

    Aber ja, solche Gutmenschen gibt es, und ja, das ist ansteckend, denn schließlich ist Kooperation und gegenseitige Hilfe DAS Grundprinzip der menschlichen Evolution.

    Ein Mensch alleine ist im Gegensatz zu anderem Viehzeug doch eine recht jämmerliche Figur, und käme trotz Großhirnrindenwucherung nicht weit.

    Gewandert aber ist er seit es ihn gibt, auch als er noch nicht vor Kriegen und sonstigen menschenverursachten Schrecknissen flüchten musste, was noch gar nicht lange her ist, grade erst so 6000 Jahre – ein Wimpernschlag in der Menschheitsgeschichte, selbst wenn man erst beim bis heute unverändert existierenden Sapiens anfängt.

    Nicht ansteckend ist das natürlich bei Menschen, die sich in weiser Selbsterkenntnis als Schlechtmenschen bezeichnen.

    Das schafft sich evolutionär gesehen allerdings wieder ab – so oder so.

    -**Deutschland gewährt Asylsuchenden den Schutz und Gastfreundschaft, Eine Ausbildung in einem Beruf.**
    Warum Deutschland? –

    Wenn Sie sich erinnern – in dieses fremdenfeindliche Neidhammelland will eh kaum einer freiwillig, zumal es reichlich Alternativen gibt – Schröders kleines GreenCard Kontigent wurde nicht mal ausgeschöpft.

    Da sollte man eigentlich froh sein, über alle die bleiben wollen, aus welchen Gründen auch immer, denn die nächsten 30 – 40 Jahre ändert sich bestimmt nichts dran, dass weitaus weniger nachwachsen, als unproduktive – gar der Hilfe bedürftige – Alte nicht zack zack wegsterben, und das keineswegs nur in Deutschland oder Europa.

    Eine geschrumpfte Gesellschaft ist überhaupt kein Problem, um 1900 lebten in Deutschland auf weitaus größerem Nationalgebiet als heute auch nur 60 Millionen Menschen – nur auf dem Weg dahin könnte es „Anpassungsschwierigkeiten“ geben.

    Aber als Schlechtmensch sagen Sie sicher einfach „Weg mit diesen nutzlosen Alten, Kranken oder Behinderten – einschläfern – fertig“ – oder?

    So oder so – SIE sind früher oder später unter den absolut Nutzlosen.
    Manchen, und immer mehr, dank medizinischem Fortschritt, erwischt das krank oder behindert sein heutzutage ja auch schon lange vor dem Alter.

    Da sollte der Schlechtmensch nicht auf Gutmenschen hoffen, sondern sich selbst sofort aus dem Weg räumen.
    Da stimmen Sie mir doch sicher zu, und schließen sich doch selbstverständlich mit ein?

  • VonFernSeher

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    Nein, man muss Sie nicht ernst nehmen. Und wo Sie hingehören, müssen Sie schon noch selbst herausfinden. Kleiner Tipp: Suchen Sie nicht zu lange bei den demokratischen Gesellschaftsformen.

  • Kurzer Einspruch

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    ach wie langweilig. Jetz kommt wieder die Tour. Nein: ich bin weder Links, noch Rechts, noch steh ich den Schwarzen oder den Roten nahe. Bin auch nicht Gelb, vielleicht ein bisschen Grün aber dafür doch zu sehr Realist als richtig Grün zu sein. Ich sehe, höre und bilde mir eine Meinung. Zwänge diese aber keinem auf. Bin auch nicht beleidigt wenn mir jemand nicht nach dem Schnabel spricht und beleidige auch keinen wenn mir die Argumente ausgehen. Ich fahre in meiner Freizeit gerne in Krisengebiete um zu Helfen, allerdings auch um oft feststellen zu müssen, dass die Medien- und Spendenpropaganda in Deutschland viel mit Ängsten spielt und es oft nicht so schlimm ist wie es verkauft wird. Ich habe gelernt dass man Politik in einer Demokratie wie bei uns nicht all zu ernst nehmen muss. Wenn es tatsächlich hart auf hart geht verliert die Politik immer. Darum bin ich da ganz entspannt. Ich weiss immer von was ich rede weil ich es selbst gesehen oder erlebt habe. Ich sitze selten vormFernSeher um mich fortzuBILDen und glaube nicht blind das, was andere, und seien diese noch so Vertrauenserweckend, sagen.

    Aber wieder mal weit am Thema vorbei… Sorry!

  • VonFernSeher

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    Ich sitze recht selten vorm Fernseher, ich habe nämlich gar keinen. Vielleicht finden Sie ja noch etwas über das Pseudonym heraus. Wo Sie glauben, dass ich meine Informationen herbeziehe, ist mir aber auch egal.

    Jedenfalls lag ich mindestens mit meiner Einschätzung, dass Sie demokratische Elemente nicht besonders ernst nehmen, wohl richtig.
    …und Sie mit mindestens einer falsch: Es gibt eine ganze Menge Leute, die den Begriff „Gutmensch“ als Beleidigung auffassen (mir ist er eher nervig bis egal). Das sind sehr häufig Menschen, die selbst etwas für die Gemeinschaft einsetzen. Jede Gemeinschaft baut auf diese Menschen, also respektiere ich deren Einschätzung.
    …und mit einer anderen goldrichtig: Dieser Diskussionszweig ist sterbenslangweilig und wird von meiner Seite her hiermit abgeschnitten.

  • Beobachter

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    *Mal ne Frage? Stört sich außer mir eigentlich niemand daran, dass die Asylbewerber bei ihrer Einreise erst einmal falsche Angaben gemacht haben?*

    Ja, ich und viele andere Menschen. In diesem Zusammenhang eine Frage: wie hoch ist doch gleich nochmal die Quote der abgelehnten Asylanträge?

    **Sollte die Kindsmutter Deutsche sein und die beiden heiraten, darf der Vater als Vater eines deutschen Kindes bleiben…**

    Übrigens auch ein gerne angewandter Trick. Ein Deutscher wird dazu gebracht, die Vaterschaft für das Kind einer Asylbewerberin anzuerkennen. Die ist dann Mutter eines deutschen Kindes und darf bleiben, egal, ob Asylgründe vorliegen oder nicht.

    ***Asyl ist richtig und wichtig. Aber nicht für Wirtschaftsflüchtlinge!***

    Ein sehr hoher Prozentsatz der in Deutschland um Asyl Nachsuchenden kommt hierher, entwerder um hier Geld zu verdienen, oder um sich hier ärztlich versorgen zu lassen. Ist zwar im Einzelfall menschlich verständlich aber halt von uns nicht gewünscht.

    *** Es stimmt, dass die Unterkünfte für unsere Maßstäbe dürftig sind.***

    Ist ja auch nur für die Dauer des Asylverfahrens gedacht. Leider wird der Rechtsweg (im übrigen, nein, nicht umsonst, die Richter usw. müssen schon gezahlt werden und zwar von uns, sondern gratis) von denen bis zum Exzess ausgeschöpft, um möglichst lange hier bleiben zu können.

    ****Man sollte aber auch nicht aus den Augen verlieren, unter welchen Bedingungen die Menschen in ihren Herkunftsländern gelebt haben. Ich traue mich zu behaupten, dass für die meisten die Asylbewerberunterkunft eine bessere Alternative ist.****

    Dach über dem Kopf, geheizt, Essen, ärztliche Versorgung…………………….

    +Falsch finde ich auch, die langsame Abwicklung von Asylverfahren.*

    Mehr Richter einstellen und vor allen Dingen ernsthaft umsetzen und abgelehnte und deshalb unberechtigt hier verweilende Ex-Asylbewerber zurückschicken.

  • Beobachter

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    *Am Rande: Was genau beobachten Sie? Ihre eigene “Geiz ist geil” Mentalität?
    Ihre “Gastfreundschaft” möchte ich bestimmt nicht “genießen”: Die Reste von letzter Woche als Gastmahl?!*

    Ach Gottchen, nichts anderes auf lager?

    -**Deutschland gewährt Asylsuchenden den Schutz und Gastfreundschaft, Eine Ausbildung in einem Beruf.**
    Warum Deutschland? –

    **Wenn Sie sich erinnern – in dieses fremdenfeindliche Neidhammelland will eh kaum einer freiwillig, zumal es reichlich Alternativen gibt – Schröders kleines GreenCard Kontigent wurde nicht mal ausgeschöpft.**

    Das ist doch nicht richtig. Wenn es so wäre, dann würden wir hier nicht diese Beiträge schreiben. Es kommen allerdings nur jene, die uns nicht vorwärtsbringen.

    ***Da sollte man eigentlich froh sein, über alle die bleiben wollen, aus welchen Gründen auch immer, denn die nächsten 30 – 40 Jahre ändert sich bestimmt nichts dran, dass weitaus weniger nachwachsen, als unproduktive – gar der Hilfe bedürftige – Alte nicht zack zack wegsterben, und das keineswegs nur in Deutschland oder Europa.***

    Wir, unser Gemeinwesen will aber mitreden und mitentscheiden, wen wir ei uns aufnehmen. Das haben nicht die zu bestimmen, die sich hier, oft mit Lügen und Tricks, reindrängen.

    ****Aber als Schlechtmensch sagen Sie sicher einfach „Weg mit diesen nutzlosen Alten, Kranken oder Behinderten – einschläfern – fertig“ – oder?****

    Ja, diese Argumentation (besser Verleumdung) kennt man aus dem Lager der Gutmenschen.

    *****Da stimmen Sie mir doch sicher zu, und schließen sich doch selbstverständlich mit ein?*****

    billigste Polemik

  • schorsch

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    zitat:
    Wenn es so wäre, dann würden wir hier nicht diese Beiträge schreiben.
    zitat ende

    wieviele bist du denn?

  • Kurzer Einspruch

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    Warum ist der Begriff „Gutmensch“ den ein Schimpfwort geworden? Weil sich Menschen einbilden gutes zu tun oder richtig zu liegen, obwohl sie von der Materie keine Ahnung haben. Es muss einfach etwas gepostet werden, ob es Sinn macht oder nicht, ob es richtig ist oder nicht, ob man Ahnung von der Materie hat oder nicht. Der Gutmensch schreit laut – aber es ist nichts dahinter und einen Lösungsansatz bietet er nicht. Er ist erst mal Grundsätzlich dagegen. Ich gebe Ihnen Recht – das Wort Gutmensch ist ein Schimpfwort wenn man es so definiert wie ich es gerade getan habe. Andere definieren es anders. Dann ist es kein Schimpfwort. Wenn Sie es allerdings auch so definieren wie ich, dann ist es ein Schimpfwort. Super – zu guterletzt sind wir uns also doch noch einig!

  • Marion Puhle

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    a@interessierter Leser

    Die Mär von der Lüge

    Es ist sicherlich richtig festzustellen, dass viele Menschen unter falschem Namen einreisen. Warum wohl?

    Erst diese Woche war ich mit einem Iraker aus Regensburg im Genralkonsulat der Republik Irak in Frankfurt.

    Der Gernalkonsul meinte, dass viele Menschen aus Angst vor den Herrschenden geflohen sind um sich in die europäischen Länder zu retten. Sie haben Angst entdeckt bzw. aufgespürt zu werden. Weiter berichtete der Generalkonsul, dass viele Dörfer niedergebrannt wurden und deshalb auch keine Dokumente mehr vorhanden sind. Die riakische Regierung beginne erst jetzt mit einer Datenerehbung. Ob und inweiweit Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, falsche oder richtige Papiere vorlegen, kann aufgrund der ständig wechselden Dokumente niemand genau sagen. Weiter fuhr er fort, dass deutsche Behörden oft nicht verstehen können, dass im Irak jeder Ort, jedes Dorf und Stadt 2 Namen hat. Die deutschen Behörden würden sich da schwer tun, dies nachzuvollziehen.
    Wenn also erst jetzt mit einer Datenerhebung begonnen wird, kann man wohl kaum den vielen IrakerInnen einen Vorwurf machen, wenn deutsche und irakische Behörden nicht im Stande sind, sich an einen Tisch zu setzen um die Probleme zu erörtern.
    Den Menschen wird Unrecht getan, wenn behauptet wird, ihre Papiere seien falschn, sie seien alles Lügner und würden sich Asyl durch bewusst falsche Angaben erschleichen. So ein Unsinn!
    Es gab im Irak keinen so ausgebauten Verwaltungsapparat, wie wir ihn in Deutschland kennen, deshalb gibt es auch unterschiedliche Angaben.
    Also bitte vor der eigenen Türe kehren und sich erst einmal damit auseinandersetzen.

    Marion Puhle
    Regensburger Flüchtlingsforum

  • Kurzer Einspruch

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    @Frau Puhle

    „Also bitte vor der eigenen Türe kehren und sich erst einmal damit auseinandersetzen. “

    Das ist genau diese Mentalität und Arroganz die mich ärgert. Es wird von uns erwartet, dass wir die Probleme in den Ländern verstehen und immer bedingungslos helfen. Andererseits wird von Ihrer Seite überhaupt nicht verstanden, dass es eben Menschen gibt, die sagen, dass sich bitte die Gegenseite auf uns einstellen muss, und nicht umgekehrt.

  • Kurzer Einspruch

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    Ach ja und es ist was nicht ganz richtig: „Weiter fuhr er fort, dass deutsche Behörden oft nicht verstehen können, dass im Irak jeder Ort, jedes Dorf und Stadt 2 Namen hat. “ – 2 Namen ja, allerdings mit gleicher Bedeutung da teilweise andere Sprache herrscht. Nur mal so nebenbei..

  • Knurrhahn

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    Ein Gast ist eine Person, die unentgeltlich oder gegen Entgelt beherbergt, bewirtet oder befördert wird. Allgemein hält sich ein Gast immer nur für begrenzte Zeit beim Gastgeber auf.
    Unter Gastfreundschaft ist also die Bereitschaft zu verstehen, einen Gast für eine begrenzte Zeit unentgeltlich zu den Bedingungen des Gastgebers aufzunehmen.
    Eine Aufnahme gegen Entgelt würde eher dem Bereich der Gastwirtschaft zuzuordnen sein :-)

  • Knurrhahn

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    @ Marion Puhle
    P.s. Konnte leider nicht früher antworten, da ich im Ausland gegen Entgelt zu Gast war. Hätte auch hierzu einiges gegenüber meinem Gastland und Gastgebern anmerken können. Aber aus Höflichkeit und Achtung gegenüber meinen Gastgebern habe ich das unterlassen.

  • Dubh

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    Das ist kein Schimpfwort GEWORDEN!

    „Semantische Bedeutung und Geschichte von Gutmensch :
    Die Behauptung, der Begriff Gutmensch sei von Friedrich Nietzsche geprägt worden, ist sehr
    umstritten. Erstmals findet sich das Wort als Bezeichnung für die Anhänger von Kardinal Graf
    Galen, der gegen die Vernichtung lebensunwerten Lebens , also die Tötung körperlich und
    geistig Behinderter durch die Nationalsozialisten (schließlich mit Erfolg) gekämpft haben. Nicht
    klar ist, ob der Begriff von Josef Göbbels oder Redakteuren des Stürmer 1941 ersonnen
    worden ist. Gutmensch geht auf das jiddische a gutt Mensch zurück, womit von den
    Nationalsozialisten auch ein Bezug zu den lebensunwerten Juden hergestellt werden sollte.
    Adolf Hitler hat in seinen Reden und in Mein Kampf ebenfalls die Vorsilbe gut als abwertend
    verwendet. So sind für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den
    Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielen.
    (Erläuterung: Jürgen Hoppe)“

    http://web.archive.org/web/20070928101946/http://www.djv-nrw.de/bilder/Memorandum27.03.06.pdf

    —Seit Mitte der 1990er-Jahre etablierte sich der Begriff in politischen und ideologischen Debatten (wieder) und wird oft zusammen mit „Politische Korrektheit“ verwendet, um den politischen Gegner und seine Ansichten als moralisierend zu kritisieren.
    ………..
    Mit unterschiedlicher Absicht und Häufigkeit wird der Begriff im gesamten politischen Spektrum verwendet; als ideologisch besetzter Kampfbegriff in der Auseinandersetzung mit (tatsächlichen und vermeintlichen) Vertretern einer „politischen Korrektheit“
    aber vorwiegend im konservativen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Bereich.—

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

    Kurzer Einspruch:
    „ach wie langweilig. Jetz kommt wieder die Tour. Nein: ich bin weder Links, noch Rechts, noch steh ich den Schwarzen oder den Roten nahe.“

    „Der Gutmensch schreit laut – aber es ist nichts dahinter und einen Lösungsansatz bietet er nicht. “

    Mit Ihrer Definition von Gutmensch sind Sie sich auch mit Hitler einig.

    Na da konnte ich Ihnen doch jetzt sicher weiterhelfen, damit Sie zukünftig wissen wo sie stehen.
    Und ein bisserl Grün stört da nicht im Geringsten…………….

  • Kurzer Einspruch

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    @Dubh

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil: ich habe geschrieben es ist meine Definition. Nicht eine – sondern meine. Ist ja toll dass Sie sich die Mühe gemacht haben und mir etwas rausgesucht haben, was ich aber schon wusste. Aber ICH vertrete hier MEINE Meinung. Nicht die von Wikipedia oder sonstwem. Gutmensch wird in allen möglichen Zusammenhängen verwendet (auch in denen von Ihnen erwähnten). Heute erst im Handelsblatt, allerdings mit ganz anderem Zusammenhang. Nicht alles ist also Rechts oder Nazi. Auch wenn Sie das gern so hätten.

  • Immanuel K. Anti

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    @kurzer Einspruch:

    Ihr Post bestand aus 86 Wörtern. Bitte definieren sie jedes und erklären Sie uns allen zu jedem, wie Sie es persönlich gebrauchen und verstanden haben wollen.

    Besonders interessiert mich jetzt, ob Sie nun wirklich der Meinung sind, dass dubh es gerne hätte, wenn alles „rechts und Nazi“ wäre. Meinen Sie das so wortwörtlich, wie Sie „Gutmensch“ verstehen, oder ergibt sich da aus der Gesamtsumme der einzelnen Wortbedeutungen ein anderer Sinn?

    Was stand denn im Handelsblatt?

  • Kurzer Einspruch

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    @Immanuel K. Anti

    „Was stand denn im Handelsblatt?“

    Kaufen Sie – lesen Sie.

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