Donaumarkt: Vorerst kein Bürgerbegehren

Am 7. Dezember 2011 beschloß der Landtag, das Museumsprojekt des Freistaates Bayern in der Regensburger Altstadt an der Donau zu realisieren. Die an der Initiative für ein Bürgerbegehren beteiligten Initiativen begrüßen diese Entscheidung sehr, denn damit wird ein konkreter Schritt zur Stadtreparatur an dieser Stelle getan: „Wir sehen dabei die große Chance, dass sich im Blick der landesweiten Öffentlichkeit auch in Regensburg das Bewusstsein durchsetzt, an diesem besonderen Ort eine besondere Verpflichtung für eine dem Altstadtensemble würdige Gestaltung zu haben. Diese Entwicklung soll mit einem großangelegten Wettbewerb in die Wege geleitet werden, der professionell ausgeschrieben wird. Dazu gehört, den zur Teilnahme gebetenen Architekten weitgehenden Gestaltungsfreiraum auch für die Einfügung in das städtebauliche Umfeld zu gewähren. Aus unserer Sicht ist es daher unbedingt notwendig, die Umgebung von der Donau bis zum Schwanenplatz in einen städtebaulichen Teil des Wettbewerbs einzubeziehen. Die Vorgaben am Donaumarkt sollten nicht den engen Randbedingungen in den bisherigen Plänen der Stadt unterworfen werden. Wir sehen für die Diskussion über den Donaumarkt nun eine völlig neue Situation und hoffen, dass sie mit mehr Weitblick und auf einem höheren Niveau weitergeführt werden kann. Unter diesen Umständen erwarten wir, dass mit einem Städtebaulichen Wettbewerb unsere Hauptforderungen für die Entwicklungen in diesem Bereich erfüllt werden können, insbesondere der Schutz und Erhalt der Flaniermeile an der Donaulände bis hin zur Königlichen Villa. Damit setzen wir das Bürgerbegehren bis zur Erstellung der Rahmenbedingungen für den Museumswettbewerb aus. Die Bürgerinnen und Bürger bieten diesbezüglich gerne eine konstruktive Mitarbeit an.“

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