Ein Zeichen setzen gegen Tierfabriken und Agrarwüsten

Bund Naturschutz organisiert Bus am 19. Januar nach Berlin Immer stärker werden unsere Nutztiere als Massenware behandelt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben, Landschaften werden durch immer größere Geräte bewirtschaftet und zu Agrarwüsten ohne Hecken und Raine. Mehr Pestizide lassen auch bei uns die Bienen sterben, die Artenvielfalt landwirtschaftlich genutzter Flächen nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Raimund Schoberer, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz in Regensburg sagt wie viele andere: „Das haben wir satt – Wir müssen ein Zeichen setzen!“ EU und Bundesregierung fördern diese Agrarindustrie jedes Jahr mit Milliarden Euro an Subventionen. Doch die Chance, diese Politik zu ändern, war noch nie so groß. Das Jahr 2013 wird mit der Bundestagswahl und mit der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik ein entscheidendes Jahr! Es ist daher wichtig, dass am 19. Januar zum Jahresauftakt möglichst aus allen Teilen Deutschland viele Demonstrierende zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen Tierfabriken und Agrarwüsten ist. Anlässlich des Internationalen Agrarministertreffens am 19. Januar in Berlin organisiert der Bund Naturschutz von Regensburg aus daher eine Busfahrt zur großen Agrardemonstration in Berlin. Ansprechpartnerin vor Ort ist Petra Filbeck, die mit möglichst vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus Regensburg und der Oberpfalz in Berlin für eine bäuerliche, nachhaltige Landwirtschaft demonstrieren will. Wer mitfahren will bitte anmelden unter petra@filbeck.de oder 09453-997705. Nähere Infos auch auf der Seite des Bund Naturschutz: www.regensburg.bund-naturschutz.de oder www.wir-haben-es-satt.de

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Kommentare (3)

  • Jakob Tiefenthaler

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    Wer will schon Tierfabriken und Agrarwüsten! Aber überteuerte Bio-Lebensmittel können sich nur besserverdienende Grünen-Wähler leisten. So schlecht kann es um die Artenvielfalt nicht bestellt sein. Ich sehe wieder mehr Hasen in der Feldflur, ja sogar wieder Rebhühner. Rehwild und Schwarzwild sind eh zuviel. Also, was soll die Clownerie in Berlin? Schade ums Benzin.

  • D.B.H.

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    Herr Tiefenthaler,

    mit Verlaub, aber das ist Unsinn, was Sie da schreiben. Biolebensmittel sind keineswegs überteuert, reguläre Lebensmittel sind einfach zu billig. Sieht man die Preise im europäischen Vergleich, bemerkt man, dass Nahrungsmittel in Deutschland am wenigsten kosten.
    Und zum Thema Besserverdiener: Muss man sich wirklich jeden Tag Fleisch leisten können?
    Ich erinnere Sie daran, dass es mal den Begriff „Sonntagsbraten“ gab und Fleischkonsum eine Besonderheit darstellte. Meiner Meinung nach -und ich bin kein Besserverdiener- sollte man die Preise für Fleisch zu Gunsten der Qualität verdreifachen. Das schadet auch keinem, dann gibt’s halt mal was vegetarisches ab und zu.
    Und was der Seitenhieb auf die Grünenwähler angeht, wären da nicht zuerst FDP & CDU/CSU-Wähler zu nennen? Oder passt Ihnen das nicht in Ihr politisches Konzept?

  • Jakob Tiefenthaler

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    Das sagen sie mal einem Präkarier!

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