FDP hält am RKK-Standort Ernst-Reuter-Platz fest

Die FDP-Stadtratsfraktion ging in Donaustauf in Klausur, um aktuelle Fragen der Stadtratsarbeit zu erörtern. Ein wichtiges Thema war das RKK, zu dem OB Schaidinger Ende Juli den Fraktionsvorsitzenden einen Standortvergleich für die noch verbliebenen Standorte Ernst-Reuter-Platz und Unterer Wöhrd geliefert hat. Natürlich sind 10 Millionen Mehrkosten für den Ernst-Reuter-Platz eine Menge Geld. Die FDP-Stadträte sind dennoch der Meinung, dass sich hier auch im Hinblick auf die Optimierung des Bahnhofsareals eine einmalige Chance bietet, die diesen Mehraufwand ausgleicht. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Busbahnhofes sind aufgrund der beengten Verhältnisse über Kurz oder Lang unumgänglich, warum also nicht im Zusammenhang mit der Errichtung des RKK die Gelegenheit beim Schopfe packen? Ein attraktiveres Entree käme der Regensburger Altstadt sicherlich zugute. Ein RKK am Unteren Wöhrd würde bedeuten, dass die für Beschäftigte und Altstadtbesucher wichtigen kostenlosen Langzeitparkplätze wegfallen. Nachdem auch am Donaumarkt durch die Errichtung des Museums der Bayerischen Geschichte die altstadtnahen Parkmöglichkeiten entfallen werden und derzeit keine Alternativen in Aussicht sind, ist dies im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Altstadt kaum vertretbar. In Anbetracht dieser Faktoren halten die FDP-Stadträte an ihrer ursprünglichen Entscheidung für den RKK-Standort Ernst-Reuter-Platz nach wie vor fest.

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