Gegen Überwachungswahn

Eine Kultur des Hinschauens – ohne Kameras – fordert der bfg.Mit Clowns und Sarg wird um 14 Uhr demonstriert Vorsicht Lusticanier und Narragonen – sollten heute auch Clowns durch die Innenstadt ziehen: es handelt sich nicht um den Faschingszug (der startet morgen um 10 Uhr von der Maxstraße). Für heute um 14 Uhr hat ein buntes Bündnis um den Bund für Geistesfreiheit zur „Freedemo gegen Überwachungswahn” aufgerufen. Als Entspannungsmaßnahme hat sich auch eine Clowns-Armee angekündigt. Der Generalverdacht, unter den die Bürger mit den Plänen für Online-Durchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung, Chips und Fingerabdruck im Pass oder Kameras an sogenannten „Angsträumen” gestellt werden, ist es, der den Organisatoren gegen den Strich geht. „Wer Sicherheit will, sollte nicht auf Überwachung setzen, sondern auf Bildung und soziale Gerechtigkeit”, hat Erwin Schmid vom bfg dazu erklärt. „Ein Nachbar, dem es gut geht, ist nicht gefährlich.” Neben dem bfg rufen unter anderem FDP und Die Linke, Jusos, Julis, SDS, Grüne und Resi, die VVN, der Chaos-Computer-Club und das Frauenzentrum zur Teilnahme auf. Gestartet wird beim Milchschwammerl.

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