Johanniter neuer ReNeNa-Partner

Auf dem Bild (von links): sitzend: Martin Steinkirchner, Bürgermeister Joachim Wolbergs;
stehend: ReNeNa-Kooperationsbeauftragter Wolfgang Gabler, stellv. Leiterin des Seniorenamtes Petra Frauenstein;

Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Unter dieses Motto könnte man die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen „Regensburgs Netten Nachbarn“ (ReNeNa) und den Regensburger Johannitern stellen. „Die Zusammenarbeit ist nur logisch“ stellte Bürgermeister Joachim Wolbergs bei dieser Gelegenheit fest. „Eigentlich hätten die Johanniter von Anfang ReNeNa-Partner sein müssen, da die Zielsetzung beider Organisationen fast identisch ist: Älteren Menschen die Möglichkeit zu geben, möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen.“ Umfragen haben es längst bestätigt. Der größte Wunsch der Senioren ist es, in der gewohnten Umgebung zu bleiben, so lange es nur irgendwie möglich ist. Die Nachbarschaftshilfe ReNeNa, vor drei Jahren vom Seniorenamt der Stadt initiiert, versucht alles zu tun, dass dieser Wunsch für möglichst viele Regensburgerinnen und Regensburger in Erfüllung geht. „Das ist keine hoheitliche Aufgabe der Stadt, aber wir unterstützen diese Arbeit gerne, die in erster Linie von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet wird.“ Und auch die Johanniter Unfallhilfe in Regensburg hat eine ganze Reihe von Angeboten im Programm, die helfen, den Senioren ein selbst bestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und zu erleichtern. Der Regionalvorstand der Johanniter Unfallhilfe, Martin Steinkirchner, betonte ebenfalls, dass sich eine Zusammenarbeit geradezu anbiete. „Wir haben die Arbeit von ReNeNa aufmerksam verfolgt und erkannt, dass sich die Ziele gleichen. Deshalb haben wir uns auch intensiv um eine Kooperation bemüht. Diese Bemühungen finden mit der Unterzeichnung des Vertrages ihren Abschluss.“ Die Johanniter könnten mit ihren Einrichtungen wie Hausnotruf, Demenzbetreuung, Besuchsdienst und anderen mehr einen wertvollen Beitrag leisten. „Unser Motto: ‚ambulant vor stationär‘ könnte auch das Ziel von ReNeNa beschreiben.“ Mit den Johannitern sind bei „Regensburgs Netten Nachbarn“ bereits insgesamt 17 Kooperationspartner zusammengeschossen. Der Kooperationsbeauftragte von ReNeNa, Wolfgang Gabler, konnte erfreut feststellen: „Das Netzwerk der Hilfe für ältere Menschen in Regensburg wird immer engmaschiger“.

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