JuLis und FDP mobilisieren gemeinsam mit Nadja Hirsch MdEP gegen die Vergemeinschaftung von Schulden in Europa

Schuldenfreiheit statt Schuldentilgungsfonds Gemeinsam mit Bayerns FDP-Europaabgeordneter, Nadja Hirsch MdEP, laden die Jungen Liberalen und die FDP Regensburg zu einer Aktion gegen die von SPD und Grünen geforderten Schuldentilgungsfonds. Im Rahmen eines Infostandes am Kohlenmarkt in Regensburg am morgigen Donnerstag in der Zeit von 16.00-18.00 Uhr werden wir auf die desaströsen Vorstellungen von SPD und Grünen aufmerksam machen. Hierzu sind alle Bürger und Vertreter der Medien herzlich eingeladen. „Über Jahrzehnte haben sich Europas Staats- und Regierungschefs verantwortungslos zu Lasten unserer Kinder und Enkel verschuldet. Über Jahrzehnte haben sich Europas Staaten an den Finanzmärkten bedient, bis zuletzt ein ganzer Kontinent in der Staatsschuldenkrise um seine wirtschaftliche Existenz bangen musste. Statt nun die Lehren aus dieser Schuldenpolitik zu ziehen und für konsequente Sparpolitik einzutreten, fordern SPD und Grüne eine Vergemeinschaftung der Schulden in Europa. Das ist ein Skandal“, erklärt Bayerns FDP-Europaabgeordnete, Nadja Hirsch MdEP. Hirsch will mit der Aktion auf die aus ihrer Sicht „verheerenden“ Folgen von Schuldentilgungsfonds aufmerksam machen. „Der große Verlierer einer Vergemeinschaftung von Europas Schulden wäre Europas Jugend. Während in Deutschland durch eine Vergemeinschaftung der Schulden die Zinsen und damit auch die Staatsschulden steigen würden, hätten überschuldete Staaten in Europa durch geringere Zinsen geringere Anreize zum Sparen. Am Ende würde Europa im Schuldenstaat aufwachen – die Zukunft unserer Jugend wäre ruiniert“, so Hirsch. Der Landtagsspitzenkandidat der Liberalen in der Oberpfalz, Ulrich Lechte, ist dankbar für die Unterstützung aus Brüssel. „Es macht Mut, dass alle innerhalb der Liberalen an einem Strang ziehen und dass unsere Europarlamentarier an unserer Seite gegen die Vergemeinschaftung von Schulden und Eurobonds stehen.“

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Kommentare (1)

  • erik

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    Wenn der Euro stribt, dann ist Deutschland pleite! war kürzlich in einem online-magazin zu lesen. Es wurden schon zuviele Bürgschaften und Garantien gegeben, der point-of-return bzw. Umkehrpunkt ist schon lange überschritten. Das wissen natürlich auch die angeschlagenen Länder, die damit bestimmt Druck ausüben werden. Wird bestimmt interessant werden, wie die Politik, nach den Wahlen natürlich, vorgehen wird um den Bürger zu überzeugen, dass noch mehr Bürgschaften und Garantien (falls nötig) gebraucht werden. Alles andere, vorallem vor den Wahlen, ist nur Wahlkampfgetöse und Geplänkel. Egal was kommt, die verantwortlichen Politiker werden sich dann schon in den Ruhestand oder einem Posten in der freien Klüngelwirtschaft abgesetzt haben.

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