Kulturentwicklungsplan: Die privilegierten Musikusse

Neue Weichenstellungen für die Kulturpolitik in Regensburg. Visionen für die kulturelle Zukunft der Welterbestadt. Austausch über alle Sparten hinweg. Viel hatte mancher sich erhofft von der Arbeit an einem Kulturentwicklungsplan (KEP), die seit Anfang des Jahres läuft. Bis Ende 2012 soll er fertig sein. Und dann steht – neben kulturellen Visionen und Weichenstellungen – auch die Verteilung von Geld aus dem städtischen Haushalt an. Gerade vor diesem Hintergrund ist es interessant, welche Prioritäten im KEP stehen werden, welche kulturellen Sparten und Bereiche als besonders förderungswürdig und ausbaufähig gesehen werden. Eine breite und gleichberechtigte Diskussion soll vor all diesen Entscheidungen stehen. Doch gerade im Hinblick darauf droht der Prozess bereits in der Anfangsphase zur Farce zu geraten. Denn wo die Musik bei den kulturellen Zielen und der damit einhergehenden Verteilung von Geldern spielen soll, scheint bereits vor Abschluss jeglicher Diskussion festgelegt – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Wird die freie Szene eingeseift?

„Mir scheint der Kulturentwicklungsplan soll eine große Einseifung und Stillstellung der freien Kulturszene werden“, so die Einschätzung von Jürgen Huber, kulturpolitischer Sprecher der Grünen. Er ist nicht der einzige, der sich skeptisch zeigt. Mehrere „Kulturschaffende“, die sich bei der Arbeit am KEP engagieren, haben vor wenigen Tagen eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben, mehr Transparenz und Mitspracherechte angemahnt (hier komplett als PDF) und sich über die Sonderbehandlung einer Sparte bzw. Arbeitsgruppe gewundert, der sich der Regensburger Kulturreferent Klemens Unger besonders verbunden zu fühlen scheint. In einer ersten Phase sollten die Mitglieder von insgesamt acht, nach Sparten aufgegliederten Arbeitsgruppen, im Rahmen von zwei Konferenzen Ziele, Visionen und Forderungen formulieren . Diese beiden – nach straffem Programm moderierten Konferenzen – sind nun vorbei. Am 19. Juni werden die Ergebnisse dem Kulturausschuss des Regensburger Stadtrats vorgelegt. Eine Arbeitsgruppe nahm dabei von Anfang an eine Sonderstellung ein: die – mit prominenten und arrivierten Kultur-Vertretern besetzte – AG Musik.

Die Musik: eine privilegierte Sparte

Während die Bereiche „Bildende Kunst, Museen“, „Darstellende Kunst, Theater“, „Literatur“, „Architektur, Denkmalpflege, Stadtentwicklung“, „Internet, Film, Medienkultur“, „Bibliotheken, Bildung“ ihre Ziele zusammen bei den Konferenzen erarbeitet haben, tagte die AG Musik ausschließlich separat und das bereits seit Anfang 2010. Ohne Zeitdruck – man hat sich, offiziell, bereits drei Mal im kleinen Kreis (16 Mitglieder) zu längeren Sitzungen getroffen – und ohne von Angehörigen anderer Bereiche behelligt zu werden. Während die insgesamt rund 50 Mitglieder der übrigen Arbeitsgruppen ihre Ziele gemeinsam und nach Konsens-Prinzip formulieren sollten, legt die AG Musik eigene und auf ihren Bereich zugeschnittene Ziele vor, die man sich nicht durch irgendwelches Konsens-Gerede verwässern ließ. Entsprechend gibt es von der AG Musik klar strukturierte und zum Teil sehr konkrete Forderungen, etwa nach zusätzlichen Proberäumen. Regensburg solle „Hauptstadt der Musik“ werden, heißt es gar.

Der Nonsense mit dem Konsens

Im Gegensatz dazu nehmen sich die Protokolle der gemeinsamen Treffen der übrigen Sparten eher wie Ideen- und Stoffsammlungen aus – mehr war wohl auch angesichts des knappen Zeitbudgets, der hohen Zahl an Teilnehmern (rund 50) und dem Druck, einstimmige Ziele zu formulieren, nicht drin. An den gemeinsamen Treffen hat sich die AG Musik zu keinem Zeitpunkt beteiligt. Zu keinem Zeitpunkt wurden die Forderungen und Ziele der AG Musik im großen Kreis zur Diskussion gestellt und zu keinem Zeitpunkt wurden Fragen der übrigen Teilnehmer nach Gründen für diese Privilegierung beantwortet. „Die Arbeitsgruppe Musik entstand aufgrund der Initiative der Musikschaffenden, bevor der Kulturentwicklungsplan beschlossen wurde“, heißt es dazu lediglich aus dem Kulturreferat. Von einer Privilegierung der Musik könne keine Rede sein. „Alle Ziele und Maßnahmen aus allen Gruppen werden auf den Prüfstand gestellt“, heißt es in einer Stellungnahme. Schließlich werde alles dem Stadtrat und anschließend auch den Bürgerinnen und Bürgern zur Diskussion vorgelegt. Dass sich die Papiere der AG Musik aber weit professioneller und klarer ausnehmen und eine entsprechende Wirkung erzielen dürften, liegt in der Natur der Sache.

Kulturreferent: Mitglied bei der AG Musik

Und konkret sieht es letztlich so aus: Es gibt ein Papier, der (ebenfalls separat tagenden) AG Kulturverwaltung, ein Papier der AG Musik und ein Papier aller übrigen Sparten bzw. Arbeitsgruppen. Keine Privilegierung oder Vorfestlegung? Wie man einem Protokoll der AG Musik entnehmen kann, ist Kulturreferent Klemens Unger selbst Mitglied dieser Arbeitsgruppe. In einer der Sitzungen spricht er davon, dass die Musik von den einzelnen Kultursparten in Regensburg die „ausgeprägteste und profilierteste“ sei. Mit dem Kulturreferenten haben die Musik-Vertreter nicht nur einen maßgeblichen Entscheider in der Stadtverwaltung auf ihrer Seite, wenn es um die Durchsetzung ihrer Visionen und konkreten Forderungen geht. Mit Unger verfügt die AG Musik auch über einen direkten Draht zur Lenkungsgruppe, die – unter Ägide von Oberbürgermeister Hans Schaidinger – den Weg zum Kulturentwicklungsplan federführend organisiert und leitet. Auf Nachfrage lässt Unger über die städtische Pressestelle bestreiten, dass er Mitglied der AG Musik sei. Als wir auf das Protokoll verweisen, erhalten wir bis Redaktionsschluss keine Antwort. Mehr Infos: Protokolle der Arbeitsgruppen auf den Seiten der Stadt Regensburg Kritischer Blog des Kunsthistorikers Alexander Löhr zum KEP-Diskussionsprozess

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Kommentare (9)

  • Dieter Lohr

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    Stefan Aigner schreibt, dass sich die Protokolle der gemeinsamen Treffen der von der Musik separierten Kultursparten wie Ideen- und Stoffsammlungen ausnehmen. Das ist vollkommen richtig, liegt allerdings nicht daran, dass auf den beiden Konferenztagen keine klar strukturierten und konkreten Fordrungen formuliert worden wären. Im Gegenteil: Es gibt konkrete Visionen, Wünsche, Empfehlungen und Forderungen en masse.

    Was es nicht gibt, ist ein Protokoll! Stattdessen wurden vom Kulturreferat die Flipcharts der einzelnen Vorträge abfotografiert und -getippt, die ja lediglich zur Unterstreichung und Skizzierung dienen sollten. Das Ergebnis liest sich unkommentiert und ungegliedert natürlich unstrukturiert und teils sogar unverständlich, auch wenn es von Seiten des Kulturreferats heißt, man empfinde die „Ergebnisdokumentation als Basis für den ersten Entwurf des Kulturentwicklungsplan sehr reichhaltig“.

    Diese Stichwortsammlungen als vollständige Dokumentation der beiden Konferenztage verkaufen zu wollen ist tatsächlich eine Einseifung der freien Kulturszene. Gerade darum geht es uns ja in unserer Presseerklärung: Die Visionen der einzelnen Kultursparten sind sehr konkret und sehr anschaulich dokumentiert – als ausformulierte Texte, Powerpoint-Präsentationen, als Videoaufnahmen und Minihörspiele. Das Kulturreferat weigert sich jedoch, diese Dokumentationen öffentlich zu machen und dem Kulturausschuss vorzulegen.

  • VonFernSeher

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    Warum bitte schreiben denn die AGs nicht selbst ihre Protokolle? Warum haben die anderen AGs denn nicht einzeln getagt? Was ist bitte der Sinn einer Aufteilung in AGs, wenn nachher alle in einer großen Konsenswolke dahergeschwommen kommen und nichts Konkretes (oder auf jeden Fall nichts Dokumentiertes) bei herauskommt?

    Ich habe so ein bisschen das Gefühl, die AG Musik ist die einzige, die das Prinzip einer Arbeitsgruppe verstanden hat. Damit wird sie wohl am Ende logischerweise besser dastehen. Ob das inhaltlich gerechtfertigt ist, wird dann übrigens keiner mehr fragen.

    (Ich bin kein Regensburger und möchte das nicht als inhaltliche Bewertung der verschiedenen Wünsche und Konzepte verstanden wissen. Die formale Bewertung von wegen Spielregeln und Stringenz scheint mir aber auch von außen klar.)

  • Radlertölpel

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    Subjektiv:

    Es war schön, dass so viele Kulturschaffende aus allen Sparten zusammengekommen sind und so die Möglichkeit hatten sich auszutauschen.
    Von Anfang an gab es von verschiedenen Seiten konkrete Vorschläge und Statements und große Übereinstimmungen z.B. dafür, dass Kunst und Kultur sich auch in den Stadtteilen abspielen und der ganzen Gesellschaft zugute kommen sollte und nicht als „Marke“ missbraucht …. das Kunst Freiräume braucht , Zwischennutzungen (z.B. des Schlachthofs oder der Kasernen) gefördert werden sollten, mehr Transparenz und Geld benötigt wird, kleine und freie Projekte Förderung verdienen und die Verwaltung daran arbeiten sollte die Selbstorganisation von Kultur zu unterstützen und sich für das zu interessieren was sie noch nicht kennt und versteht anstatt ahnungslos zu kategorisieren und auszusortieren …..usw……usw……usw.
    Wer hätte gedacht, dass von Anfang an „Spartenübergreifend“ so viel Übereinstimmung zu sozialen Themen besteht? Das das Versagen der vertikalen und intransparenten Verwaltungspraxis alle und nicht nur einzelne Sparten trifft?

    Empörung verursachte von Anfang an, dass der Kulturreferent nur zur Begrüßung anwesend war und sich dann verabschiedete „um den Prozess nicht zu stören“ – er hätte ja auch dableiben und zuhören können.
    Mit großer (das ist untertrieben! also schreib ich mal einstimmig) Mehrheit entschieden die Anwesenden, dass der Kulturreferent dann zumindest beim zweiten Treffen anwesend sein sollte um sich die Ergebnisse der Arbeitsgruppen anzuhören (schließlich wird er ja dafür bezahlt!)…..was er dann auch bis um 10 Uhr war.

    Viele der Anwesenden äußerten ihr Misstrauen: Dient der KEP am Ende nur dazu, sich mit Künstler und Bürgerbeteiligung zu brüsten und die „Visionen“ der Kulturschaffenden auszunützen um diese noch gründlicher zu verarschen? Tolle Sachen kann sich die Stadt da reinschreiben….nur passiert das auch wirklich?

    Von Anfang an Stand auch die Forderung im Raum alle Statements der einzelnen Gruppen zu dokumentieren und von Anfang an gab es begründete Skepsis den „Prozess“ betreffend:
    Tendenziell sah der so aus: Es durfte keine Kritik sondern ausschließlich positive Visionen formuliert werden (was bei so einer großen Gruppe ja auch sinnvoll sein kann).
    Konkrete Vorschläge und Ideen und Überschriften wurden in Gruppen (5-7 Personen) erarbeitet, die Überschriftensammlungen dann mit den Überschriftensammlungen einer anderen Gruppe abgeglichen (wobei die konkreten Maßnahmen wiederum auf der Strecke blieben) und dann die Überschriften aller beteiligten Grupen gemeinsam (40 Personen) zu noch allgemeineren Überschriften formuliert. Gab es zu einzelnen Überschriften keinen Konsens, oder Probleme mit den Begrifflichkeiten, so wurde der Punkt fallengelassen und schaffte es nicht auf die Agenda.

    Während eines solchen langen Tages besteht jede Menge Gelegenheit, ein Gefühl für die Anliegen der „Großgruppe“ der Kulturschaffenden zu entwickeln und sich die deckungsgleichen konkreten Ideen und Maßnahmen aller Beteiligten immer wieder zu vergegenwärtigen, damit diese nicht unter den Tisch fallen, genauso wie der eigene Egoismus…. Ein schönes Gruppenspielchen wie ich finde – Prozessorientiert und spannend – die Ergebnisse (Überüberüberschriften) allerdings sind mitunter für Aussenstehende etwas allgemein ausgefallen…..
    Die Ergebnisse des „Ideenfindungsprozesses“, die nun als Grundlage zur Weiterentwicklung des Kulturentwicklungsplans durch die Lenkungsgruppe und in einem Jahr zur Abstimmung durch Bürgerbeteiligung sind sehr viel direkter und verständlicher bereits in den Hausaufgaben* der Arbeitsgruppen, Sketche, Hörbeispiele etc. formuliert als in den Überüberschriften…
    UND sind OBENDREIN bei aller Kreativität INHALTLICH untereinander SOWIESO fast DECKungsgleich!!!!!!: (Weshalb es nicht weiter schlimm war, das z.B. ich 3 von 5 Seiten des Textes verschluderte: Die Gruppe davor und danach hatte ja mit anderen Mitteln Inhaltlich konkret das Selbe vertreten!) An Konsens die notwendigen Maßnahmen betreffend mangelte unter den Beteiligten nicht!

    *Hausaufgabe: Vision von Regensburg im Jahre 2020! war das werbewirksame Thema der Visionen ( Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor!)

    Von den zwei Tagen Künstlerbeteiligung gibt es neben dem gefilteren Kanon der Flipchat „Überschriften“ also auch die meiner Meinung nach interessanteren Flipchataufzeichnungen der “Maßnahmen“ und Videoaufzeichnungen, die Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind ebenso dokumentiert. Alle Anwesenden stimmten dafür, das dieses Material auf der Seite der Stadt veröffentlicht wird.
    UND ALLE ANWESENDEN STIMMTEN DAFÜR, DASS GEWÄHLTE VERTRETER DER KÜNSTLER IN DER LENKUNGSGRUPPE SITZEN SOLLTEN ! (und wer sitzt da eigentlich in der Lenkungsgruppe?)
    Großen Beifall gab es zu den Forderungen bestimmte Maßnahmen SOFORT! umzusetzen (will man damit wirklich bis 2020 warten, wer weiß was 2012 alles im Argen liegt?):
    Eine Virtuelle Plattform für Kulturschaffende, Kulturscouts, Transparenz in der Mittelvergabe, mehr Geld usw… Also worauf wartet die Stadtverwaltung???
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    Der Kulturentwicklungsplan läuft bis Ende 2012 und kostet jede Menge Geld, das völlig kontraproduktiv in den Wind geschossen ist, wenn zwischenzeitlich die Stimmen der Kulturschaffenden verwässert und als harmloses Alibi bis zum Jahr 2020 missbraucht werden . Unkompliziert, effektiv und zielführend wäre es sicherlich die Anregungen der Kulturschaffenden ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen und die Pflänzchen einfach zu gießen anstatt sie vertrocknen zu lassen und Kulturentwicklung zu fördern anstatt sich für nicht zuständig zu erklären und sie zu behindern! Kunst und Kultur soll sich von jetzt an freier, vernetzter, besser und selbständiger entwickeln können und allen zugute kommen.
    Das Kulturreferat sollte alle Erdenkliche tun um um sie dabei zu unterstützen und zu vermitteln.
    Frei nach dem Motto: Was Kunst ist können wir heute noch gar nicht wissen!
    Welche kulturellen Bedürfnisse bestehen sollte die Verwaltung nun etwas besser verstehen.
    Flache Hirachien sind gefragt!

  • Veits M.

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    Bürgerbeteiligung läuft seit 1996 in R. regelmäßig als „Spielwiese“. Zu einer fairen, anfänglich ergebnisoffenen Beteiligungsform reicht es nicht: es ist wohl zum einen die Angst vor dem Bürger und zum anderen mangelt es nicht wenigen in der Verwaltung an einer Haltung, das als richtig Erkannte auch, mit den Bürgern, in die Tat umzusetzen.

  • F. Gmeiner

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    Auf der Homepage der Stadt Regensburg heißt es zum Kulturentwicklungsplan unter der Überschrift „Information der Öffentlichkeit“: „Transparenz soll […] durch Veröffentlichungen auf der Website der Stadt Regensburg, wo seit August 2010 aktuelle Informationen aus der Lenkungs- und den Arbeitsgruppen jederzeit abrufbar sind, gewährleistet werden.“

    Wo bleibt diese Transparenz, wenn die Kulturschaffenden als Mitglieder der Arbeitsgruppen selbst eine Pressemitteilung verfassen müssen, um auf diese Missstände hinzuweisen? Wieso werden die erarbeiteten Vorstellungen der Arbeitsgruppen nicht in O-Wort, O-Bild und O-Ton auf der Website eingestellt? Wie schon so oft, bedient sich der Kulturreferent hier der kreativen, geistigen Arbeit engagierter Kulturschaffender, die selbstverständlich nicht entlohnt werden, ohne entsprechende Ankündigungen einzuhalten.

    Leider ist es häufig so: Wer als Kulturschaffender in Regensburg etwas bewegen will, braucht einen langen Atem, wird durch das Engagement in ermüdenden Prozessen weniger Zeit für die Ausübung seiner kulturellen Tätigkeit haben und wird nicht zuletzt durch die Nichteinhaltung von Zusagen (z. B. Transparenz) und durch fragwürdige überdimensionierte Alleingänge ohne vorherige Absprachen derart frustriert, dass er entweder aufgibt oder in eine andere Stadt geht.

  • Bloß kein öffentliches Aufgeilen | Regensburg Digital

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    […] Mancher wird sich vielleicht noch daran erinnern: In Regensburg soll ein Kulturentwicklungsplan entstehen. Um die Weichen zu stellen, für die Zukunft der Kulturpolitik in dieser Stadt. Anfänglich gab es mehrere Konferenzen mit Kulturschaffenden. Verschiedene Arbeitsgruppen wurden gegründet, in denen alle Sparten zu ihrem Recht kommen sollten. Und zuletzt gab es immer wieder Klagen darüber, dass die Arbeitsgruppe Musik doch eine sehr privilegierte Stellung einnehme. Mit Billigung und unter Mitwirkung von Kulturreferent Klemens Unger (Mehr darüber). […]

  • „Ich habe Regensburg nicht geschadet“ | Regensburg Digital

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    […] enthusiastische Beteiligung am KEP mittlerweile Frustration und Kritik gewichen ist, weil unter Ägide des Kulturreferenten die Arbeitsgruppe Musik von Anfang privilegiert wurde, will der Oberbürgermeister nicht wahrhaben. Da sei alles mit rechten Dingen zugegangen. Da […]

  • KEP-Wiki: Chance oder Himmelfahrtskommando? | Regensburg Digital

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    […] Sparte, die „Arbeitsgruppe Musik“, ein starker Lobbyverband der arrivierten Musikszene, erfuhr außerordentliche Bevorzugung. Gegründet hat sich dieser Zusammenschluss insbesondere auf Initiative von Kulturreferent Klemens […]

  • Kulturfloh zwickt Maulwurf | Regensburg Digital

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    […] Unabhängig davon dürfte die weitere Diskussion über den Kulturentwicklungsplan alles andere als schiedlich-friedlich ablaufen. Die Beteiligten aus den Arbeitsgruppen, die im Vorfeld zu zwei Konferenz zum Kulturentwicklungsplan zusammengekommen waren, haben sich bereits massiv über das vom Kulturreferat veröffentlichte Dokument beschwert. Noch mehr haben sich von dem Diskussionsprozess frustriert abgewandt. Dass die Sparte Musik, der Liebling von Kulturreferent Klemens Unger, unter dessen aktiver Beteiligu… […]

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