Meierhofer fordert „Haus der Heimat“

Der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Horst Meierhofer, setzt sich für die Einrichtung eines „Hauses der Heimat“ in Regensburg, nach dem Modell des in Nürnberg bereits seit 1998 bestehenden Hauses der Heimat, ein. Er wurde vom Bezirksvorsitzenden des Bundes der Vertriebenen, Arthur Bechert, der von der Notwendigkeit einer derartige Einrichtung für Regensburg überzeugt ist, um Unterstützung gebeten. Auch der Vorsitzende der Kreisgruppe Regensburg der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Friedrich Kaunzner, unternimmt seit Jahren immer wieder Anläufe bei verschiedensten Stellen, um Räume für eine Begegnungsstätte und auch finanzielle Unterstützung zu bekommen. Oberbürgermeister Schaidinger hat sowohl materielle als auch finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung eines solchen Projektes seitens der Stadt kategorisch abgelehnt. Horst Meierhofer hat sich nun an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gewandt, um an höchster Stelle Unterstützungsmöglichkeiten für eine Begegnungsstätte der Heimatvertriebenen, Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler in Regensburg auszuloten. Er begründete seine Anfrage damit, dass das Haus der Heimat in Nürnberg sich eines großen Zuspruchs erfreut und bereits an Kapazitätsgrenzen stößt. Meierhofer ist der Meinung, dass auch vor Ort eine derartige Einrichtung von Nöten wäre und Regensburg als der Patenstadt der Sudetendeutschen gut zu Gesicht stehen würde. Zu seinem Bedauern teilt das Haus von Staatsministerin Haderthauer diese Ansicht nicht. Aufgrund der zentral gelegenen Kultur- und Begegnungsstätten in München und Nürnberg, wird ein zusätzlicher Bedarf für Regensburg nicht gesehen. Man ist der Meinung das Kunstforum Ostdeutsche Galerie und das Sudetendeutsche Musikinstitut decken den Bereich Vertriebenenkulturarbeit in der Region ausreichend ab. Doch Meierhofer will sich mit dieser Absage nicht zufrieden geben und weiter nach Lösungen suchen.

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