Mieten: „Wo ist Wolli!“

Während die Parteien in Regensburg über eine Kappungsgrenze für Mieterhöhungen diskutieren, ist von Herrn Wollbergs auf der politischen Bühne weit und breit nichts zu sehen. Die SPD tritt zum wiederholten Male auch bei dieser politischen Diskussion mehr als unglücklich auf. Während sich Frau Wild bereits mit ihrer ersten Pressemitteilung zu diesem Thema die Finger verbrannt hat und seitdem in den Hintergrund getreten ist, beglückt uns Herr Hartl tagtäglich mit netten Pressemitteilungen. Aber die politische Arbeit erledigt wieder einmal die CSU. Während sich der CSU-Landtagsabgeordnete und Stadtrat Dr. Rieger im München für eine Mietobergrenze auch in Regensburg starkmacht, weiß die Landtagsabgeordnete der SPD, Frau Margit Wild, nicht einmal, welches Ministerium dafür zuständig ist. „Dieser Schuss im Wahlkampf ging für die SPD nach hinten los“, kommentiert der JU-Kreisvorsitzende Michael Lehner dieses Trauerspiel der SPD. „Aber auch von Herr Hartl kommen zu diesem Thema nur warme Worte, aber keine Taten. Hier ist der Wahlkampf für die SPD wieder wichtiger als das Wohl des Bürgers“, so Lehner weiter. Aber die CSU zeigt auch hier wieder Führungsstärke und den Willen, sich für den Bürger einzusetzen. So hat der CSU-Fraktionsvorsitzende Christian Schlegl umgehend auf die Diskussionen in der Öffentlichkeit reagiert und beantragt, die Stadtbau GmbH müsse sich an sofort an die Deckelung der Mieterhöhungen halten. Des Weiteren wurde von der CSU-Stadtratsfraktion ein Strategiepapier entworfen, das in Regensburg bezahlbaren Wohnraum für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger garantieren soll. „Während die SPD jetzt im Wahlkampf wieder einmal nur heiße Luft ablässt“, so Markus Jobst, „erfüllt die CSU die in sie gesetzten Erwartungen und Pflichten und regiert weiter.“ „Und der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Joachim Wolbergs tritt, wie immer, wenn es um Sachthemen geht am besten gar nicht in Erscheinung“, so Lehner und Jobst unisono und fragen: „Wo ist Wolli?“ In den Augen der Jungen Union zeigt Herr Wollbergs somit einmal mehr seine mangelnde Sachkompetenz und Unfähigkeit, auch auf unvorhergesehene Probleme eingehen zu können und eine für alle tragfähige Lösung zu finden. „Das beweist Herr Wollbergs jedes Jahr aufs Neue, wenn die ersten Schneeflocken in Regensburg ein Verkehrschaos auslösen. Als verantwortlicher Bürgermeister ist Herr Wolbergs schon mit der Organisation des Winterdienstes vollkommen überfordert“, erklärt Michael Lehner. Nicht nur die Junge Union ist erstaunt über das Verhalten des SPD OB-Kandidaten.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (3)

  • Capital-soziale-Union

    |

    Die Herren Michael Lehner und Markus Jobst wissen nicht, „wo Wolli ist“, und starten hier einen öffentlichen Suchaufruf?!
    Den Herren kann geholfen werden:
    der von ihnen gesuchte „Wolli“ hält sich während seiner Dienststunden im Alten Rathaus zu Regensburg im 2. Stock im Zimmer 25 auf, soweit er nicht im „Saueren Gockel“ mit „älteren Mitbürgern“ Jubiläumsumtrünke statthaben läßt.
    Diese Auskunft hätten sich die beiden Herren auch von ihren Parteifreunden/oder -feinden Gerhard Weber und/oder Hans Schaidinger geben lassen können, welche im selben historisch belasteten Gebäude koalitionsamtswalten.
    Bei diesen Beiden könnten die Herren Lehner und Jobst dann auch gleich die richtige Namensschreibweise des von ihnen Gesuchten erfahren: Wolbergs ist keine Null und schreibt sich deshalben mit einem „l“, demzufolge heißt es auch „Woli“.

  • Ernst Aiswürfel

    |

    Die unendliche Geschichte von Woli erweckt bei mir Erinnerungen an den ‚Fliegenden Holländer‘.

    Von einem Juso, der durch einen Fluch dazu verdammt worden ist, bis zum jüngsten Tag mit seiner SPD umherzuirren, ohne in seinen Hafen OB einzulaufen oder Erlösung als Quoten-Männchen nach Margit ein Pöstchen als MdL zu finden.

    (Frei nach Wikitext)

  • Gondrino

    |

    Wahlkampf ..gähn

    Jetzt wird der schwarze Peter von einem Täter zum andern geschoben. CSU und SPD haben in trauter Zweisamkeit fast tatenlos den Mietpreiserhöhungen in Regensburg zugesehen. Jetzt will es aber keiner gewesen sein, ist ja schließlich Wahljahr. Wenn die JU glaubt, die WählerInnen erkennen das nicht, hält sie diese anscheinend für ziemlich dämlich.

Kommentare sind deaktiviert