ÖDP lehnt Stadionkosten ab: „Schönes Luxusstadion – aber viel zu teuer!“

Graf: Kosten für die Stadt dreimal so hoch wie bei Ostumfahrung Regensburg – Stadtrat Joachim Graf begründet für die ÖDP die Ablehnung der Ausgaben für den Stadionbau mit den unverhältnismäßigen Kosten: „Als Mitglied im Sportausschuss würde mir so ein Erst-Liga taugliches Luxusstadion schon irgendwie gefallen. Aber als Mitglied im Finanzausschuss muss ich feststellen: Der Preis für dieses Stadion, das keine 30-mal im Jahr für einen Nachmittag bespielt wird, ist der ÖDP viel zu hoch!“ Neben den 27,27 Mio. € reiner Baukosten stünden weitere Kosten etwa für innere Erschließung, Beratung, die sich allein im Wirtschaftsplan des Regiebetriebes Arena der Stadt mit den Baukosten auf insgesamt 52,71 Mio. € aufsummierten und natürlich letztlich von Steuergeldern der Stadt zu bezahlen seien. Graf: „Damit noch nicht genug, stehen im Haushaltsplan der Stadt selbst noch weitere 6,5 Mio. € für äußere Erschließung und 2,3 Mio. € für die Grundsatzplanung. Der Grunderwerb und die notwendige Umsiedlung des TVS Oberisling sind dabei noch gar nicht erfasst! Von den Kosten für den Unterhalt redet man auch noch nicht.“ Somit komme dieses Vorhaben den städtischen Steuerzahler mindestens dreimal so teuer wie das bisher teuerste Unternehmen der Stadt, die Ostumfahrung, denn dafür habe die Stadt zwei Drittel als Zuschüsse erhalten. Für das Stadion sei kein einziger Euro an Zuschüssen zu erwarten und namhafte Sponsoren nicht einmal zu erahnen. Der ÖDP-Sprecher ist sicher: „Momentan steht die Stadt zwar finanziell gut da, aber wer glaubt, dass dafür auf Dauer nicht doch anderswo spürbare Einschnitte nötig werden, ist blauäugig!“

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