Offener Brief zum Burkini-Verbot In Neutraubling

Offener Brief der GRÜNEN JUGEND Ostbayern und Regensburg an den Bürgermeister der Stadt Neutraubling

Sehr geehrter Bürgermeister Kiechle,

wir, die GRÜNE JUGEND, schreiben Ihnen aufgrund des Burkini-Verbots, das Sie im Schwimmbad Ihrer Stadt verhängt haben. Laut der Mittelbayerischen Zeitung wurde im Eingangsbereich des Hallenbades Neutraublings ein Burkini-Verbotsschild durch die Stadtverwaltung angebracht. Dieses Verbot kritisieren wir scharf und fordern eine sofortige Rücknahme. Artikel 4 des Grundgesetzes gewährleistet in Deutschland Religionsfreiheit und schützt insbesondere die Ausübung eines Glaubens, wozu auch das Tragen vorgeschriebener Kleidung zählt. Wir sehen in diesem Fall nicht nur einen klaren Verstoß gegen dieses Grundrecht, sondern auch ein Zeichen gegen Mitmenschlichkeit und Toleranz.

Wir, die GRÜNE JUGEND, setzen uns für eine offene und inklusive Gesellschaft ein. Diese wird durch den Ausschluss von Neutraublingerinnen muslimischen Glaubens untergraben. Jene unter ihnen, die im öffentlichen Leben ihren Körper aus religiösen Gründen bedecken, tragen in Schwimmbädern Burkinis, Ganzkörperschwimmanzüge, die im Grunde den Neoprenanzügen von Tauchern ähneln. Schwimmen oder an Sportkursen im Hallenbad teilnehmen ist ihnen wegen Ihres Verbotes ab sofort in Neutraubling nicht mehr möglich. Wir verurteilen, dass integrationswilligen Frauen offen und willkürlich der Zugang zum Schwimmbad durch ein Burkini-Verbot verwehrt wird. Ihre Ansicht, der Zugang ins Neutraublinger Bad sei „nur in allgemein üblicher Bekleidung gestattet“, spiegelt ein reaktionäres Gesellschaftsbild wider. Zunächst handelt es sich dabei um kein geeignetes Differenzierungskriterium, vor allem nicht um einen Grundrechtseingriff zu rechtfertigen. Der Begriff der „allgemein üblichen Bekleidung“ ist zudem sehr unbestimmt. Wie viele Jahre nach Einführung des Bikinis wäre er denn üblich genug gewesen, um ihn tragen zu dürfen?

Gerade vor dem aktuellen Hintergrund, dass viele Geflüchtete Zuflucht vor Terror und Diskriminierung in Deutschland suchen, stellen wir uns klar gegen das Verbot und die damit einhergehende Ausgrenzung. Sie setzen ein fatales Signal, welches ein Zusammenwachsen von Neuund Altbürger*innen nicht nur erschwert, sondern ihm geradezu entgegenwirkt. Dass sich manche Neutraublinger*innen durch Burkini-tragende Frauen im Bad eingeschränkt fühlen, zeigt, dass unsere Gesellschaft bei weitem noch nicht so offen ist, wie sie sich selbst gerne sieht. Gerade im Bereich der Toleranz ist die Vorbildfunktion von Politik und Verwaltung an Wichtigkeit nicht zu unterschätzen.

Wir als GRÜNE JUGEND fordern daher: Zeigen Sie Offenheit und Toleranz und geben Sie mit Ihrer Stadt ein klares Zeichen, dass Menschen anderer Kultur und anderen Glaubens in Neutraubling willkommen sind! Schaffen Sie mit sofortiger Wirkung das Burkini-Verbot im Neutraublinger Hallenbad ab! Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung,

Mirjam Körner, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Ostbayern,

Theresa Eberlein, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Regensburg

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Kommentare (15)

  • Jakob Tiefenthaler

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    Sind die Grünjugendlichen noch zu retten? Mit ihrer Verteidigung der mittelalterlichen Ganzkörperbekleidung im Schwimmbad fördern sie die Ungleichbehandlung der Geschlechter und besonders die menschenverachtende Einstellung des Islam gegenüber Frauen. Ich finde es abstoßend wenn so ein Mohammedaner vor seiner vollverhüllten Gattin herstolziert und dabei schamlos Bikinimädchen anstiert.

  • Mr. T

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    Falsch, Tiefenthaler! Nicht die verkehrten vordenken lassen. Wir müssen den Muslima zeigen, dass die in unseren Augen mittelalterliche Ganzkörperbekleidung kein Zwang sein darf. Wenn sie es aus Gründen der Religion oder eines anderen Schambewusstseins freiwillig so wollen, dürfen wir es ihnen nicht verbieten. Man stelle sich vor, man würde eine Ordensschwester vom Strand jagen weil sie keinen Bikini trägt …

  • Jakob Tiefenthaler

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    Falsch, Mister T. du bist nicht im Besitz der Wahrheit. Wir müssen dem politischen Islam entgegentreten, besonders dort, wo er sein hässliches Gesicht zeigt, wie etwa in einem völlig unhygienischen Badeanzug. Was muss eigentlich noch alles passieren, damit sich die Rückwärtsgewandten endlich umdrehen?

  • Mr. T

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    Die Wahrheit gehört niemandem. Aber man kann sich ihr gerne bedienen.
    Wie zeigt der politische Islam sein Gesicht in Badeanzügen? Zeigt sich das politische Christentum sein Gesicht in Priesterkutten? Und wer definiert, was Rückwärts und Vorwärts ist? Wenn, dann hilft nur Aufklärung. Dann aber bitte auch gleich bei den Christen. Und das auch nicht zwangsweise – sowas muss man überzeugend anbieten.

  • mini kini

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    Ich blick nich mehr durch, gehts da um badekleidung oder um berufskleidung?

  • Jakob Tiefenthaler

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    Rückwärts ist, wenn die türkische Diktatur das Kopftuchverbot aufhebt und Journalisten einsperrt, Dichter und Musiker aus dem Land jagd. Dagegen setzt der Neutraublinger Bürgermeister ein Zeichen. Es muss aufhören mit der Toleranz für die Intoleranz einer auch noch gewaltbereiten Religion. Informiert euch über die wahre Geisteshaltung und die Taten des Religionsgründers.

  • Progl

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    Burka – Burkini or what?
    Die grüne Jugend wittert Unheil.
    Ist das schon das journalistische Sommerloch?

  • NannyOgg07

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    Zunächst einmal heißt es nicht zwingend, dass Leute, die gegen ein Burkini- Verbot sind, auch für das Tragen von Burkinis sind. Genau genommen hat das nur wenig miteinander zu tun, sondern die eigentlich angesprochene Frage ist doch, wer darüber entscheidet, was Menschen zum Baden anziehen und was nicht.
    Bezeichnenderweise ist es doch meist so, daß mehrheitlich Männer darüber entscheiden, was denn nun bei Frauen die angemessene Kleidung sei. Natürlich ist es mir nicht entgangen, dass die eigentliche Beschwerde von Frauen kam, nichtsdestotrotz handelt es sich in der Folge fast ausschließlich um männliche Statments, die plötzlich das Recht der Frauen auf Entblößung ihrer Leiber für sich entdeckt haben.
    Mich würde ja viel mehr interessieren, ob sich denn einer der handelnden Personen die Mühe gemacht hat, mit den beiden jungen Frauen darüber zu sprechen, was sie denn am Frauenbadetag dazu bewogen hat, den Burkini zu tragen.
    Zum Thema Hygiene: das erschließt sich mir nicht, inwiefern dieses mehr an Stoff an Stellen, die ohnedies nicht als maximal keimbelastet gelten, denn nun die Hygiene Gefährden sollen. Wir sprechen von einer Bedeckung der Arme und Beine und der Haare. Ich kann mich noch gut erinnern, dass es lange Zeit als hygienisch bedenklich galt. ohne Kopfbedeckung zu baden. Besonders verkeimt sind tatsächlich die Füße (mit Pilzsporen), der Genitaltrakt, der Mund und die Hände. Hier unterscheiden sich Burkinis aber nicht von Bikinis und Co. Ich hätte jetzt auch keine hygienischen Bedenken, wenn jemand partout mit einem Neoprenanzug baden will. Ich denke, dass dieses Argument auch von einem Hygieniker problemlos widerlegt werden könnte.
    Ein größereres Problem stellt nach Aussage der Schwimmmeister die Tatsache dar, dass ca 50% der Badegäste nicht oder nicht ausreichend duschen, ehe sie ins Wasser gleiten.

    Als journalistisches Sommerloch würde ich das Thema nicht sehen, denn hinter den Ressentiment gegen Burkini- Tragende junge Frauen steckt sicher noch viel mehr als nur der Wunsch nach hygienischen Badebedingungen.

  • Tobias

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    Das Problem geht ja sogar viel weiter. In der Mittelmäßigen kamen weitere Punkte auf, etwa ein Frauen-Badetag. Dumm nur, dass der Islam mit seinen kruden Vorstellungen einfach zu weit geht, etwa, dass nahezu alle Hallenbäder verglaste Seitenwände hätten – nicht erlaubt, man könnte ja gaffen. Und: Es müsste eine Bademeisterin angestellt werden, also Kostenfaktor bzw. Diskriminierung eines männlichen Bewerbers (wenn man mal die Feministen-Schiene auch auf die Männer umdeutet).

    Ich persönlich finde das unhygienisch. Man soll sich ja vor dem Baden duschen, und dann mit Bekleidung ins Bad? Irgendwann ist das Maß an Nonsens halt auch mal voll. Es gibt wirklich mehr als genügend (über 50) Länder, in denen man nach diesen Sitten lebt. Ich finde nicht, dass das in bayerische Bäder passt, oder auf die Dult. Da gehören sich Bier, Dirndl und Lederhosen, keine Vollschleier und Alkoholverbot ;-)

  • MacMeadows

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    Den Ansichten im Brief der JungGrünen kann ich mich mehrheitlich nicht anschließen! Hygienische Gründe sehe ich zwar auch nicht. Dennoch finde ich es nicht gut, dass das völlig ausufernde „Bedeckungsbedürfnis“ einiger weniger Frauen (zudem am Frauen-Badetag) an einem Ort zur Schau getragen wird, der der mehrheitlich westeuropäisch geprägten Öffentlichkeit gehört. Niemand zwingt diese Frauen, sich durch das Tragen eines Bikinis zu „entblößen“. Es gibt auch europäische Bademoden, die einem hier angemessenen „Bedeckungsbedürfnis“ ausreichen dürften. Dieser Burkini erweckt halt bei mir einfach das Gefühl, dass sich die Trägerin bewusst gegen eine westliche Sicht des offenen Zusammenlebens stellen möchte. So kann es zum Beispiel auch drehen und wenden , wie ich will: Ein Gesichts-Schleier ist für mich das Gegenteil von „anständig“, denn in meinem -offenbar beengten- Weltbild verdecken nur bewaffnete Spezialeinsatzkräfte, Radikale und Räuber ihr Gesicht. Für mich stellt sich hier die Frage, warum die Mehrheit ihre Werte an die Minderheit anpassen soll. Wobei sich i.S. „Burkini“ wirklich die Frage stellt, ob der Anlass es überhaupt Wert ist, dass man darüber diskutiert. Denn offenbar gab es in Neutraubling gar kein allgemeines Verbot. Da kann man ja gespannt sein, was das „Sommerloch“ an weiteren Schlagzeilen schafft…

  • Mr. T

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    MacMeadows, richtig ist, dass es wirklich kein Anlass zur Diskussion sein sollte. Aber es muss auch nicht die Mehrheit ihre Werte der Minderheit anpassen. Dies wäre der Fall, wenn jede mit einem Burkini baden müsste. Wenn die muslimischen Mädels im Burkini baden wollen, hat dies keinen objektiven Nachteil für irgendeinen anderen Badegast. Außer natürlich denen, die sich trotz ihrem Brett vorm Kopf an der Anwesenheit „ungewohnter“ Personen stören. Das sind aber auch die, die sich dran stören, wenn ihnen ein dunkelhäutiger Mensch in Lederhosen auf dem Volksfest die Maß Bier hinstellt. Denen kann man es eh nie recht genug machen, da sie es am liebsten immer noch so wie „in der guten alten Zeit“ hätten.
    Ich bin auch kein Fan von Burkini, Kopftuch oder Schleier, freue mich über jede Muslima, die sich frei von solchen Zwängen macht, würde es ihnen aber nie übelnehmen, das zu tun. Genauso freue ich mich über jeden anderen Menschen, der sich frei von irgendwelchen religiösen Zwängen macht – mir ist nicht nur der Islam suspekt.

  • Norbert Schnitzler

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    Pro und Contra arbeiten zum Teil mit Grundsätzen, die man unterstützen sollte, Toleranz, Freiheit von Zwang usw. Glaubwürdig ist aber nur, wer diese Argumente nicht beliebig einsetzt. Außerdem sollten die Folgen bedacht werden.

    Wenn die Badekleidung nicht reglementiert wird, könnte auch Nacktbaden erlaubt werden. Nach meiner Erinnerung an die Berichterstattung ging es sowieso um einen Frauenbadetag, und in Hamams, also in der islamischen Badekultur, bei der die Geschlechter getrennt baden, ist die Verhüllung unüblich. Fürchten Muslima hier die begehrlichen Blicke der deutschen Lesben? Oder geht es nur wie in einem Kommentar angedeutet, um die Möglichkeit, durch die Scheiben des Bades zu gaffen? Jedenfalls könnte man ja so tolerant sein, nicht die übliche Badekleidung vorzuschreiben, sondern von Nacktheit bis Verhüllung alles zu ermöglichen. Darauf kommen die Grünen nicht.

    Bei den Folgen denke ich an die immer wieder befürchtete, aber schwer zu beweisende Signalwirkung. Muslima, insbesondere Kinder und Jugendliche, könnten unter familiären oder Peer-Group-Druck geraten, sich zu verhüllen. Das macht sie unfreier.

    Aber geht es Bündnis90/Grüne überhaupt um Freiheit? Die Partei hat eine Neigung zum Spaßbremsen und zur Erziehungsdiktatur. Die angebliche Verteidigung der Religionsfreiheit geschah ja fast zur gleichen Zeit, als in München ein Werbeplakat mit einer brasilianischen Bikinischönheit verboten werden sollte, weil es Frauen ein Körperideal aufdränge. Wenn man beides weiterdenkt und die Folgen überlegt, die grüner Fanatismus haben kann, dann sehe ich Deutschland in 10 bis 20 Jahren eher so wie Michel Houellebecq Frankreich in seinem Roman „Unterwerfung“.

    Die Partei(jugend) verkennt, dass das Private politisch ist. Altachtundsechziger wissen das noch. Einen Kulturkampf, der sich auch im öffentlichen Bad zeigt, führt man nicht mit Appeasement, sondern damit, dass man sich Freiheiten herausnimmt oder erkämpft. Aber tun das nicht die Muslimas im Burkini? Wegen der Tendenz, die als dauernd empfindlich auftretende oder auch nur vermutete Religionsgemeinschaft vor Zumutungen zu schützen, schafft man aber letztlich mehr Freiheiten für den großen Rest ab, als man ihnen gewährt. In der langen Nacht im Deutschlandfunk wurde gestern (14.8.) über den Wannsee berichtet. Dort hatten in den frühen 30er Jahren Nazis Schlägereien angezettelt, weil sie das vorgeschrieben Fähnchen der Strandverwaltung an den Strandkörben durch die Hakenkreuzfahne ersetzten. Ziel war, die Verwaltung zu delegitimieren und den Leiter zu verjagen. Das schafften sie erst nach der Machtübernahme. So wie die damalige Strandbadverwaltung die politische Neutralität verteidigte, scheinen wir heute gefordert, die religiöse Neutralität in unseren Bädern verteidigen zu müssen. Zwar prügeln Burkiniträgerinnen noch nicht auf Bikiniträgerinnen ein, aber am Nacktbadestrand des Xantener „Südsees“ haben jungen männliche Moslems Gäste beleidigt und vor allem Frauen beschimpft und bespuckt. „Wir Frauen seien alle Schlampen und sie würden uns alle ausrotten, so war der Wortlaut.“ Zwischendurch hätten sie immer „Allahu akbar“ gerufen. Opfer möchten aus Angst der Presse ihren Namen nicht nennen. Den Grünen fällt sicher etwas ein, das zu relativieren.

  • Piedro

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    Jakob Tiefenthaler

    6. Juni 2016 um 15:34 | #

    Sind die Grünjugendlichen noch zu retten? Mit ihrer Verteidigung der mittelalterlichen Ganzkörperbekleidung im Schwimmbad fördern sie die Ungleichbehandlung der Geschlechter und besonders die menschenverachtende Einstellung des Islam gegenüber Frauen. Ich finde es abstoßend wenn so ein Mohammedaner vor seiner vollverhüllten Gattin herstolziert und dabei schamlos Bikinimädchen anstiert.

  • Piedro

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    @Jakob Tiefenthaler

    6. Juni 2016 um 15:34 | #

    Sind die Grünjugendlichen noch zu retten?

    – Na, das wollen wir doch hoffen!

    Mit ihrer Verteidigung der mittelalterlichen Ganzkörperbekleidung im Schwimmbad fördern sie die Ungleichbehandlung der Geschlechter und besonders die menschenverachtende Einstellung des Islam gegenüber Frauen.

    – Im Mittelalter gab es keine Badekleidung. Fundamentalistische Moslems lehnen den Burkini ab und erlauben Frauen nicht zu schwimmen, schon gar nicht in öffentlichen Bädern. Menschenverachtend ist es, Frauen auszugrenzen weil sie mehr Stoff tragen als andere.

    Ich finde es abstoßend wenn so ein Mohammedaner vor seiner vollverhüllten Gattin herstolziert und dabei schamlos Bikinimädchen anstiert.

    – Und ich mag keine Blutwurst. Das hat auch viel mit dem Thema zu tun, gelle? Deshalb mußte es unbedingt erwähnt werden, weil das so wichtig ist!

  • Piedro

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    Laut der Mittelbayerischen Zeitung wurde im Eingangsbereich des Hallenbades Neutraublings ein Burkini-Verbotsschild durch die Stadtverwaltung angebracht.

    – Streng genommen ist das nicht das nicht richtig. Für Damen ist ein Bikini oder ein Badeanzug vorgeschrieben. Ein Burkini IST ein Badeanzug. Per Definition.

    Es wäre sinnvoll gewesen darauf einzugehen, dass hier hygienische Gründe angeführt werden, die es de facto nicht gibt. Der Bundesverband öffentliche Bäder hat das klar kommuniziert. Der Herr Bürgermeister hat in einem Interview selbst ausgeführt, daß der Anlaß Besucherinnen aus Regensburg waren, die sich über eine Frau im Burkini beschwerten und ihn per Mail fragten, „wie hygienisch das denn sei“. Daraufhin habe er gründlicher nachgelesen und das Personal befragt. Sie hätten bestätigt, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen einzelnen Badegästen und einer „Burkini-Trägerin“ gekommen sei.

    http://www.focus.de/politik/deutschland … 19673.html

    Der Herr Bürgermeister, selbst bestimmt kein Rassist, gefiel sich darauf hin den xenophoben Beschwerdeführer zu folgen. Wes Geistes Kinder die sind zeigt sich in den Komentaren der lokalen Zeitung, die erstmalig über dieses Verbot berichtete.

    Zitat
    Die Welt:
    Gab es denn überhaupt Frauen mit Burkini im Hallenbad Neutraubling?

    Kiechle: Nur diese eine, vor Jahren bei meiner Bürgermeistervorgängerin auch einmal eine.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/ … asser.html

    Bei einem solchen Ausmaß moslemischer Heimsuchung muß man Verständnis für die geplagte Bevölkerung und ihren politischen Oberhirten entwickeln, da sind Kultur, Religion und Freiheit schwer gefährdet! Und dann kommen halt Wortmeldungen aus dem tiefen Thale…

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