Ostdeutsche: Neue Direktorin stellt sich vor

Dr. Agnes Tieze, neue Direktorin am Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg, stellt sich vor Pressemitteilung 17. April 2012 Seit dem 1. April 2012 ist Dr. Agnes Tieze neue Direktorin am Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Nach mehr als einem Jahr unter kommissarischer Leitung von Dr. Wolfgang Schörnig übernimmt sie den Direktorenposten des Museums. Dr. Agnes Tieze leitete von Oktober 2007 bis März 2012 das Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg. Dort startete die 41-Jährige u.a. einen Prozess der Neustrukturierung und Modernisierung verschiedener Abteilungen der Dauerausstellung. Mit einem ansprechenden Veranstaltungsprogramm, wie z.B. der beliebten Reihe „Prominente führen ihr Lieblingsbild“, gelang es ihr, das Museum einem weiteren Publikum zu öffnen. Ferner setzte sie sich für die Kooperation mit Universitäten ein. Doch auch auf die nach außen hin weniger sichtbaren Aufgabengebiete, vor allem die Organisation der Depots oder eine sachgemäße Konservierung der Papierarbeiten, legte Tieze viel Wert. Agnes Tieze studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Kunsterziehung in Augsburg und Bonn. Berufserfahrung sammelte sie in den Staatlichen Museen Kassel (heute: Museumslandschaft Hessen Kassel) und später im Städel Museum in Frankfurt am Main. An den verschiedenen Stationen erarbeitete sie zahlreiche Ausstellungen und Publikationen u.a. zu Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Max Klinger sowie zur Kunstsammlung von Richard Hamann. „Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie besitzt eine herausragende Sammlung. Eines meiner längerfristigen Projekte ist es, diese in der Schausammlung neu zu präsentieren und aus einer anderen Perspektive zu zeigen,“ erklärt Dr. Agnes Tieze. Wichtig ist es ihr auch, mehr Einblick in den Hintergrund der Tätigkeitsfelder des Hauses zu ermöglichen. Für das Ausstellungsjahr 2013 stehen bereits einige Ausstellungsprojekte fest. Den Auftakt bildet im Frühjahr die Ausstellung Dialog über Grenzen mit Werken aus der Sammlung Riese, die zurzeit in Erfurt gezeigt wird. Es folgt die Präsentation des Lovis-Corinth-Preisträgers 2012 Jiří Georg Dokoupil (*1954 in Krnov/ehemalige Tschechoslowakei). Weitere Themen sind in Bearbeitung. Angestrebt wird eine abwechslungsreiche Mischung von bekannten und weniger bekannten Künstlern. Dabei soll neben dem monografischen Aspekt verstärkt der kulturelle und politische Kontext in den Fokus rücken.

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