Preisanpassung bei Strom und Trinkwasser

„Nach über 16 Jahren Preisstabilität müssen wir zum 1. September unsere Trinkwasserpreise erhöhen“, verkündete REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach auf einer Pressekonferenz am Dienstag, 14. August. Der Preis steigt um 12 Cent brutto je 1.000 Liter Trinkwasser. Das entspricht einer moderaten Erhöhung von rund 8 Prozent. Um durchschnittlich 10 Prozent werden die Preise für rewario.strom zum 1. Oktober steigen. rewario-Trinkwasser Grund für die Anpassung der Trinkwasserpreise für die Stadt Regensburg, für die Ortsteile des Marktes Lappersdorf Kareth und Rehtal sowie für die Gemeinde Zeitlarn sind die gestiegenen Kosten für Förderung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers sowie erhebliche Investitionen. „In den letzten Jahren haben wir hohe Investitionen in den Wasserwerken Sallern und Oberer Wöhrd sowie in unserem Leitungsnetz getätigt“, erläuterte Breidenbach. Trotzdem seien die Preise für das REWAG-Trinkwasser nach wie vor sehr günstig. „Unsere Kunden zahlen ab 1. September 1,26 Euro brutto für 1.000 Liter Trinkwasser“, so der REWAG-Chef. „Hinzu kommt noch der Bereitstellungs- und Verrechnungspreis.“ Rechenbeispiele Trinkwasser Im Regensburger Musterhaus mit einem Verbrauch von 125 Kubikmeter pro Jahr betragen die Gesamtkosten ab September 213,55 Euro brutto statt bisher 198,84 Euro; das ist eine Erhöhung um 7,4 Prozent. In einem Haus mit 12 Wohneinheiten und einem Gesamtverbrauch von 925 Kubikmeter steigt der Preis von 1.353,83 auf 1.462,71 Euro – also um 8 Prozent. rewario-Strom Seit vielen Jahren gehört die REWAG in regionalen und deutschlandweiten Vergleichen regelmäßig mit zu den günstigen Stromanbietern. Gestiegene Kosten und zudem höhere Umlagen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) machen nun eine Preisanpassung zum 1. Oktober notwendig. Fast die Hälfte des Strompreises besteht aus Steuern und Abgaben wie der EEG-Umlage, die im Jahr 2013 wieder ansteigen soll, und der Mehrwertsteuer. Dazu kommen noch die Netznutzungsentgelte – alles Faktoren, die die REWAG nicht beeinflussen kann. „Einkauf und Vertrieb haben also kaum Spielraum, da wir wirtschaftliche, aber auch konkurrenzfähige Preise anbieten müssen“, erklärt Norbert Breidenbach. Dennoch wird das Unternehmen alles daran setzen, die gute Position im Preisranking langfristig zu sichern und die Preise wieder über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Rechenbeispiele Strom Ein Haushalt mit 1.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr zahlt mit rewario.strom.best ab Oktober 430,11 Euro brutto (bisher 391,20 Euro). Bei 3.500 kWh sind es 889,93 Euro (bisher 799,13 Euro). Mit rewario.strom.basis kosten 1.500 kWh ab Oktober 452,90 Euro (bisher 412,20 Euro) pro Jahr. Bei einem Stromverbrauch von 3.500 kWh ergeben sich hier jährliche Kosten von 931,76 Euro statt bisher 836,80 Euro. Die Ersparnis mit dem Jahresvertrag rewario.strom.best gegenüber dem basis-Preis beträgt also 22,79 Euro für 1.500 kWh Jahresverbrauch beziehungsweise 41,83 Euro für 3.500 kWh.

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Kommentare (1)

  • Stromkunde

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    Bei genauerer Betrachtung handelt es sich beim Strom um eine Erhöhung um 2,6ct je KWh von 20,4 auf 23 ct. Das sind 12,75% mehr nach glaube 1 1/2 Jahren!

    Das ist beim Strom durch nichts gerechtfertigt, da die Stomeinkaufspreise im letzten Jahr um 10-15% gesunken sind und eine Erhöhung der EEG-Umlage noch gar nicht feststeht.

    Also: bitte nicht einfach die Presseerklärung der REWAG abdrucken und von „Anpassung“ schreiben.

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