Preise für Neugier, Erfindungsgeist und Leistung

HS.R-Studierende erhalten Preise für Neugier, Erfindungsgeist und Leistung Die Josef-Stanglmeier-Stiftung hat Studierende der Hochschule Regensburg (HS.R) mit insgesamt 20.500 Euro gefördert – HS.R ehrt ihre besten Absolventen „Innovationen, Internationalisierung und Vernetzung machen uns wettbewerbsfähig. Das sind auch die Kriterien, um die es beim Stanglmeier-Preis geht“, sagte Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der Hochschule Regensburg (HS.R) anlässlich der Verleihung der Josef-Stanglmeier- und des Innovationspreises am gestrigen Donnerstag, 10. Mai 2012. Mehr als 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Die Studenten Stefan Amann, Reinhard Bauer und Anne Schütz erhielten die diesjährigen drei Josef-Stanglmeier-Preise zu je 2.500 Euro, um damit ihr praktisches Studiensemester im Ausland zu realisieren. Den mit 2.000 Euro dotierten Innovationspreis gewann der Absolvent Mathias Reisbeck für seinen „Aufbau eines Demonstrators für die magnetische Durchflusszytometrie“. Des Weiteren unterstützte die Stiftung die Auslandsaufenthalte von 89 Studierenden mit insgesamt 11.000,- Euro. HS.R-Präsident Prof. Dr. Baier bedankte sich für die Förderung der Stiftung von insgesamt 20.500 Euro. Wie wichtig ein Auslandsaufenthalt für Studierende ist, unterstrich Festredner Thomas Ebenhöch, Standortleiter Continental Automotive GmbH Regensburg in seinem Vortrag „Mehr als nur mal weg – Auslandserfahrung aus der Sicht eines Global Players“. Des Weiteren ehrte die HS.R anlässlich der Veranstaltung insgesamt 19 beste Absolventen der Hochschule. „Geht hinaus in die Welt! Versucht etwas zu erfinden!“, appellierte Johannes Paintl, Vorstandsvorsitzender der Josef-Stanglmeier-Stiftung, bei seinem Grußwort an die Studierenden. Die Stiftung wolle diesen Schritt der Studierenden ausdrücklich fördern. Stellvertretend für alle Preisträger bedankte sich Stefan Amann, Student der Elektro- und Informationstechnik, für die finanzielle Unterstützung. „Wir lernen im Ausland Dinge, die man nicht in Büchern lernen kann“, so Amann. Für ihn werde durch die Förderung ein Aufenthalt in Australien Wirklichkeit. Von Preisträgerin Anne Schütz erfuhren die Anwesenden, wie bereichernd ein solcher Auslandsaufenthalt sein kann. Sie hat bereits ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kinderheim in Brasilien absolviert, von dem sie berichtete. „Von meinem internationalen Netzwerk lebe ich noch heute“, sagte Thomas Ebenhöch von Continental. Er arbeitete lange Jahre in den USA und in Osteuropa, unter anderem in Tschechien. Der Festredner berichtete zum einen von seinen eigenen Erfahrungen im Ausland, zum anderen davon, welch große Rolle Internationalität und Innovationen in seinem Unternehmen spielen. Erfahrungen aus einem anderen Land gewährleiste den Respekt gegenüber anderen Kulturen, so Ebenhöch und forderte die Studierenden auf, die so gewonnenen Netzwerke zu pflegen. Ebenhöch: „Gehen Sie auf Leute so zu, wie sie es selber erwarten würden.“ Für schwungvolle Musik während der Preisverleihung sorgte der Chor der Hochschule Regensburg unter Leitung von Prof. Renate Kühnel.

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