Schmidle: erst Held, dann Depp!

sport2.jpgImmerhin: Einen 1:3-Rückstand konnten die Eisbären gestern gegen den EHC München wettmachen (0:1, 1:1, 2:1), ehe sie in der Verlängerung mit 3:4 unterlagen. Max Schmidle war es, der 83 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den umjubelten 3:3-Ausgleich erzielte. Doch sein Heldendasein währte nur kurz. Die Overtime war gerade zwei Minuten alt, als Schmidle den Puck vertändelte, der Münchner Mike Kompon sich diese Chance nicht entgehen ließ und die 3:4-Niederlage der Eisbären besiegelte. Abgesehen vom Siegtreffer der Münchner machte Patrick Couture gestern abend endlich wieder einmal eine gute Figur. Vor 1.750 Zuschauern waren die Münchner früh (1.) in Führung gegangen. Masek hatte in Minute 29 zum 1:1 ausgeglichen. Das bremste den Spielfluss der Münchner nicht, die vier Minuten später auf 1:3 erhöhten. Kaltenhauser erzielte in Minute 51 den Anschlusstreffer. Richtig sauer war Trainer Igor Pavolv. „Wir hätten den Sieg nicht verdient. Wir machen unglaubliche Fehler. Wir treiben uns selbst noch in den Wahnsinn”, grimmte der Eisbären-Dompteur. Immerhin: Nach diesem Wochenende stehen die ersten drei Punkte unter seinem Kommando auf dem Konto.

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