SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 27. Januar 2008

„Was könnte mehr parteischädigend sein, als gegen die eigene Partei anzutreten?” Für den CSU-Kandidaten Bernhard Mitko ist die Frage nach einem Parteiausschluss von CSB-Kandidaten mit einem klaren „Ja” zu beantworten. „A bisserl drin, a bisserl draußen – das geht nicht”, hat auch Parteichef Erwin Huber bei seinem Besuch in Regensburg mit Blick auf die CSB betont. Gehandelt wird von Huber nicht. Mitko dagegen hat den fünf „Abtrünnigen” seines Ortsverbandes ein Ultimatum gestellt: Runter von der CSB-Liste oder er setzt ein Parteiausschlussverfahren vor dem Bezirksschiedsgericht der Partei in Gang. Dass sich in der Sache vor der Wahl noch etwas tut, erwartet er gar nicht. Das hält er auch nicht für notwendig. „Grundsätzlich muss diese Frage aber geklärt werden.” Und er bringt einen Vergleich: „Was würde eine Zeitung mit einem Redakteur machen, der nicht nur heftig auf die eigene Zeitung schimpft und für die Konkurrenz Werbung macht sondern dann auch noch für diese Konkurrenz Artikel schreibt?” Rausschmeißen! Mitko will sich nur um die fünf Mitglieder seines Ortsverbandes auf der CSB-Liste kümmern. Und dort gebe es – das gesteht Mitko zu – unterschiedliche Auffassungen darüber, ob ein solches Verfahren sinnvoll sei. Was er nicht versteht: „Warum treten diese Leute nicht von selber aus?” Eine berechtigte Frage. Von Stefan Aigner

Fragen an Hans Schaidinger

Bis zur Stadtratssitzung am 31. Januar, bei der die Korruptionsaffäre bei der Stadtbau GmbH „so transparent wie möglich” aufgeklärt werden soll, sind es noch sechs Tage. SPD und CSB haben umfangreiche Fragenkataloge eingereicht. An dieser Stelle werden Fragen gestellt, die uns oder unsere Leser beschäftigen. Heute ist Einiges eingetrudelt. Stimmt es, dass Sie grob zu […]

Wie viel CSB steckt in der CSU?

„Das ist eine Unverschämtheit”, sagt CSU-Fraktionschef Herbert Schlegl kurz und knapp, als er davon erfährt, dass die Plakate, die von der CSB seit gestern geklebt werden von CSU-Mitgliedern finanziert wurden – solchen, die nicht auf der CSB-Liste kandidieren. Wochenblatt digital liegen gesicherte Informationen vor, denen zufolge die Parteikasse der „Christlich-Sozialen Bürger” insbesondere mit Geldern von […]

Morgen, Regensburg

Morgen wird in Regensburg der Holocaust-Gedenktag begangen. In der Debatte um den zeitgleich geplanten Faschingsumzug (dazu morgen mehr) hat Regensburg gerade noch die Kurve gekriegt – die Gaudi wurde um eine Woche verschoben, während München sich als Hauptstadt der Bewegung profiliert. Narren! Die Forderungen der Regensburger Parteien, den Gedenktag gesetzlich als „Stillen Tag” zu verankern, […]

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