CSU-Mitko dringt auf Ausschluss der CSB-ler

„Was könnte mehr parteischädigend sein, als gegen die eigene Partei anzutreten?” Für den CSU-Kandidaten Bernhard Mitko ist die Frage nach einem Parteiausschluss von CSB-Kandidaten mit einem klaren „Ja” zu beantworten. „A bisserl drin, a bisserl draußen – das geht nicht”, hat auch Parteichef Erwin Huber bei seinem Besuch in Regensburg mit Blick auf die CSB betont. Gehandelt wird von Huber nicht. Mitko dagegen hat den fünf „Abtrünnigen” seines Ortsverbandes ein Ultimatum gestellt: Runter von der CSB-Liste oder er setzt ein Parteiausschlussverfahren vor dem Bezirksschiedsgericht der Partei in Gang. Dass sich in der Sache vor der Wahl noch etwas tut, erwartet er gar nicht. Das hält er auch nicht für notwendig. „Grundsätzlich muss diese Frage aber geklärt werden.” Und er bringt einen Vergleich: „Was würde eine Zeitung mit einem Redakteur machen, der nicht nur heftig auf die eigene Zeitung schimpft und für die Konkurrenz Werbung macht sondern dann auch noch für diese Konkurrenz Artikel schreibt?” Rausschmeißen! Mitko will sich nur um die fünf Mitglieder seines Ortsverbandes auf der CSB-Liste kümmern. Und dort gebe es – das gesteht Mitko zu – unterschiedliche Auffassungen darüber, ob ein solches Verfahren sinnvoll sei. Was er nicht versteht: „Warum treten diese Leute nicht von selber aus?” Eine berechtigte Frage. Von Stefan Aigner

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Kommentare (1)

  • CSU lässt Parteiausschlüsse prüfen | Regensburg Digital

    |

    […] in dezidierter Konkurrenz zur CSU antrat. Auch damals wurden Parteiausschlussverfahren gefordert, just aus dem heutigen BfR-Lager. Der damalige Kreisvorstand unter Vorsitz von Franz Rieger leitete wiederum diese Verfahren nicht […]

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