Entdecke Veranstaltungen in Regensburg Alle Kultur Oekologie Soziales Kino

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus für Regensburg!

Hallo. Schön, dass Sie hier kommentieren wollen. Fast noch mehr freuen würden wir uns, wenn Sie die Arbeit von regensburg-digital mit einem kleinen (gern auch größerem) Beitrag unterstützen. Wir finanzieren uns nämlich nur zu etwa einem Drittel über Werbeanzeigen. Und für die gibt es bei uns auch ausdrücklich keine zusätzliche Gegenleistung, etwa in Form von PR-Artikeln oder Native Advertising.

Mehr als zwei Drittel unseres Budgets stammt aus Spenden – regelmäßige Beiträge von etwa 300 Mitgliedern im Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.

Anders ausgedrückt: Wir bauen auf Sie – mündige Leserinnen und Leser, die uns freiwillig unterstützen. Seien Sie dabei – mit einem einmaligen oder regelmäßigen Beitrag. Herzlichen Dank.

Spenden Sie mit

SprecherInnenrat kritisiert fehlende Barrierefreiheit an der Uni

Presemitteilung des Studentischen SprecherInnenrates der Uni Regensburg Regensburg, 12. Mai 2012 SprecherInnenrat fordert: “Hochschule für alle!” Neue Studie des Studentenwerks belegt massiven Aufarbeitungsbedarf in punkto Barrierefreiheit Eine aktuelle Studie des Deutschen Studentenwerks mit dem Titel “beeinträchtigt studieren” führt drastisch vor Augen, wie mangelhaft die deutschen Hochschulen nach wie vor auf Studierende mit Behinderung eingestellt sind. Demnach sind vor allem die Hilfsangebote für Studierende mit nicht-sichtbarer Beeinträchtigung unzulänglich oder werden aufgrund mangelnder Bekanntheit nicht wahrgenommen. Insbesondere Studierende mit Teilleistungsstörungen wie Legasthenie wenden sich – auch aufgrund fehlender gesellschaftlicher Anerkennung – nicht an offizielle Stellen. 94 Prozent der betroffenen Studierenden, sieht man ihre Einschränkung nicht auf Anhieb an. Dennoch hat der Großteil von ihnen im Alltag mit teilweise erheblichen Beeinträchtigungen zu kämpfen. “Wir fordern bereits seit Jahren einen Ausbau der Hilfsangebote für chronisch erkrankte und behinderte Studierende. Auch in punkto Barrierefreiheit liegt an den Hochschulen noch einiges im Argen”, meint Anja Ebert, Referentin für Soziales im SprecherInnenrat der Universität Regensburg, “die Zahlen des Studentenwerks belegen das eindeutig.” Deutlicher Aufarbeitungsbedarf besteht bei der Bereitstellung adäquater Möglichkeiten zur Studienfinanzierung, aber auch, was die Hilfmittel für sehbehinderte und blinde Studierende betrifft. “Momentan arbeiten wir daran, dass Richtlinien für das Studium chronisch kranker und behinderter Studierender in den Prüfungsordnungen verankert werden. Dadurch wäre etwa eine verlängerte Regelstudienzeit oder eine Befreiung von den Studienbeiträgen rechtsgültig”, sagt Franziska Hilbrandt, Referentin für Hochschulpolitik des SprecherInnenrats.
Print Friendly, PDF & Email

SUPPORT

Ist dir unabhängiger Journalismus etwas wert?

Dann unterstütze unsere Arbeit!
Einmalig oder mit einer regelmäßigen Spende!

Per PayPal:
Per Überweisung oder Dauerauftrag:

 

Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14 7509 0000 0000 0633 63
BIC: GENODEF1R01

drin