Illegale Beschäftigung als Geschäftsmodell?
Laut einer Anklage vor dem Amtsgericht Regensburg griff ein Pizza-Lieferservice offenbar systematisch auf illegale Beschäftigung zurück, um Kasse zu machen. Eine Geschäftsführerin setzte sich nach einer ersten Razzia 2019 ab und wurde ausgetauscht, doch der Betrieb lief nach altem Muster weiter.

Ende 2016 nahm der Pizza-Lieferdienst seine Geschäfte auf. Seitdem gab es zwei Prüfungen und anschließende Razzien durch den Zoll, bei denen illegale Beschäftigung in erheblichem Umfang festgestellt wurde. Foto: as
Männer aus Indien und Pakistan sollen es hauptsächlich gewesen sein, die ein Pizza-Lieferdienst im Stadtosten von Regensburg illegal beschäftigt haben soll. So gut wie keiner von ihnen verfügt über die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie schliefen, so schildern es Zeugen, teils direkt neben der Küche in einem Bettenlager, für das ihnen, das sagen zumindest Betroffene, sogar noch etwas vom Lohn abgezogen wurde. Angemeldet waren sie allenfalls geringfügig, zu einem gehörigen Teil überhaupt nicht.



