Beiträge mit Tag ‘Amtsgericht Regensburg’

Im Prozess um systematische Schwarzarbeit in einer Regensburger Pizzeria verurteilte das Amtsgericht beide Angeklagten zu Geldstrafen. Einer der beiden Geschäftsführer erhielt zudem eine zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe.

Ende 2016 nahm der Pizza-Lieferdienst seine Geschäfte auf. Seitdem gab es zwei Prüfungen und anschließende Razzien durch den Zoll, bei denen illegale Beschäftigung in erheblichem Umfang festgestellt wurde. Foto: as

Zuletzt bezeichnete er sich noch als den „ehrlichsten Menschen der Welt“. Doch auch das hat den 59-jährigen Geschäftsführer eines Pizza-Lieferdienstes im Stadtosten von Regensburg nicht vor einer Verurteilung bewahrt. Im Prozess um systematische Schwarzarbeit hat das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Thomas Schug die beiden Angeklagten zu Geldstrafen von 7.500 (150 Tagessätze) bzw. 8.100 Euro (180 Tagessätze) verurteilt. Einer der beiden erhält zudem eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wird.

Geschäftsführer von Pizza-Lieferdienst vor Gericht

Illegale Beschäftigung als Geschäftsmodell?

Laut einer Anklage vor dem Amtsgericht Regensburg griff ein Pizza-Lieferservice offenbar systematisch auf illegale Beschäftigung zurück, um Kasse zu machen. Eine Geschäftsführerin setzte sich nach einer ersten Razzia 2019 ab und wurde ausgetauscht, doch der Betrieb lief nach altem Muster weiter.

Amtsgericht Regensburg

Haftstrafe nach sexuellem Übergriff auf Minderjährige

Am Donnerstag wurde ein 29-Jähriger vom Amtsgericht Regensburg wegen sexueller Nötigung zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er hatte im Sommer beim Pfaffensteiner Wehr am helllichten Tag eine 17-Jährige ins Gebüsch gedrängt und sie gegen ihren Willen geküsst und angefasst. Er selbst beteuerte, dass dies einvernehmlich gewesen sei. Das Gericht glaubte ihm nicht.

 
drin