Die Stadtbau Regensburg braucht Geld von der Stadt, um ihrer Aufgabe nachzukommen und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das sehen bei einer Befragung durch das Armutsforum alle OB-Kandidaten so – außer Astrid Freudenstein (CSU).

Gilt als Favoritin bei der OB-Wahl: CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein (bei der Nominierungsversammlung der CSU).
Die Debatte, wie Regensburg mehr bezahlbaren Wohnraum schafft, läuft auf Hochtouren. Ende Dezember verbreiteten die großen Bauträger einen Offenen Brief. Ziel: im Wahlkampf Auflagen drücken und das „Regensburger Baulandmodell“ – die Sozialquote – kippen. Unter den Unterzeichnern: auch verurteilte Akteure der Korruptionsaffäre.
Stadtpolitik und Verwaltung wirken darauf bislang hilflos und uneins. Planungsreferent Florian Plajer hat nach mehreren Gesprächsrunden mit Unternehmern und Fraktionen zwei Vorlagen für den Ausschuss am kommenden Dienstag vorgelegt: eine zur Umsetzung des Bauturbos, eine zweite für ein überarbeitetes Baulandmodell.
