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80 Tagessätze für Sascha Roßmüller

Geldstrafe für NPD-Rocker

Die Anklage im Bandidos-Prozess löst sich weitgehend in Luft auf. Es gibt eine Haftstrafe und drei geringfügige Geldstrafen.

Wegen Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung wurde Roßmüller zu 80 Tagessätzen á 20 Euro verurteilt. Foto: Witzgall

Wegen Beihilfe zu gefährlicher Körperverletzung wurde Roßmüller zu 80 Tagessätzen á 20 Euro verurteilt. Foto: Witzgall

In seinem Schlusswort wird Sascha Roßmüller pathetisch. Der NPD-Politiker spricht von einem „Lackmustest für die Rechtsverfassung“. Betont, dass er nicht vorbestraft sei. Und dass auch die jetzige Anklage gegen ihn nur auf Hörensagen basiere. Dann setzt Roßmüller sich wieder. Die übrigen Angeklagten äußern sich nicht. Am späten Nachmittag soll das Urteil fallen. Im Publikum sitzt auch der NPD-Vorsitzende von Niederbayern, Alfred Steinleitner.

„Der Vorsitzende hat nicht die nötige Unbefangenheit.“

Rocker-Prozess: Verteidigung lehnt Richter wegen Befangenheit ab

„Völlig unkritisches Verhalten gegenüber Zeugen, die offensichtlich lügen“, die Weigerung, Verfahrensakten zum Kronzeugen beizuziehen und fehlende Aufklärung zum angeblichen Tatmotiv – das sind die Gründe, mit denen die Verteidigung im Bandidos-Prozess den Vorsitzenden Richter Georg Kimmerl wegen „Besorgnis der Befangenheit“ ablehnt.

Schweigen beim Bandidos-Prozess

Rocker reden nicht

Im Prozess gegen fünf Rocker von den Bandidos schweigen sowohl die Angeklagten wie auch ein erster Zeuge. Der NPD-Funktionär Sascha Roßmüller wird von der Staatsanwaltschaft als treibende Kraft hinter der Attacke auf Mitglieder des konkurrierenden Gremium MC Straubing vermutet.

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