Beiträge mit Tag ‘Betreuungsrecht’

Nach Klage vor dem Sozialgericht: Sachgebietsleiter diffamiert Rechtsanwalt

Ein Mensch wird vergessen

Das Landratsamt Regensburg vergisst schlichtweg die Existenz eines Hilfsbedürftigen, für den es zuständig ist. Als es von dessen Betreuer in die Fürsorgepflicht genommen wird, reagiert das Sozialamt mit neuerlichen Schikanen gegenüber dem Kranken und mit Diffamierung gegen den Betreuer.

Das Sozialamt des Landkreises Regensburg musst schon mehrfach gegen den Rechtsanwalt Otmar Spirk klein beigeben. Nun reagiert der verantwortliche Sachgebietsleiter mit einem diffamierenden Schreiben. Foto: Landkreis Regensburg

Es „drängt sich der Verdacht auf, dass der Betreuer, der auch Rechtsanwalt ist, das Verfahren mit der Absicht angestoßen hat, um auf diesem Wege zusätzlich zu der Vergütung als Berufsbetreuer auch noch weitere Einnahmen durch Rechtsanwaltsgebühren zu generieren.“ Das schreibt der Sachgebietsleiter im Sozialamt des Landkreises an das Sozialgericht Regensburg. Es geht um sage und schreibe 150 Euro Anwaltsgebühr (netto), die das Sozialamt nicht zahlen will. Und um einen vorhergehenden Rechtsstreit, den der mehr als fragwürdige Umgang des Sozialamtes mit einem psychisch Kranken ausgelöst hat. Der Name des Rechtsanwalts und Berufsbetreuers ist Otmar Spirk.

Betroffene von Obdachlosigkeit bedroht

Landgericht verurteilt Machtmissbrauch eines Betreuungsrichters – der reagiert mit Untätigkeit

In einem rechtskräftigen Beschluss hat das Landgericht Regensburg die Tätigkeit eines Betreuungsrichter am Amtsgericht unter die Lupe genommen und exemplarisch aufgezeigt, wie Betreuungsrecht auf keinen Fall sein darf. Die betroffene Rentnerin ist derweil von Obdachlosigkeit bedroht.

Dubiose Machenschaften eines Betreuers

Millionenvermögen in Panama-Konstrukt verschoben

Über zehn Millionen Euro verschwanden von dem Schweizer Bankkonto einer sehr vermögenden Münchner Geschäftsfrau und landeten in einem Stiftungskonstrukt, das an eine Geschichte aus den Panama-Papers erinnert. Direktor jener Stiftung ist Walter K., erst langjähriger Steuerberater, dann gesetzlicher Betreuer der Dame, die er ins Heim stecken ließ. Die Staatsanwaltschaft scheint der Fall nicht zu interessieren.