Volle Hundert beim Greenpeace-Ökostrom-Projekt

Greenpeace-Gruppe Regensburg begrüßt hundertsten Stromwechsel Regensburg, 02.05.2013 – Bei der Greenpeace-Gruppe Regensburg knallen die Ökowein-Korken. Denn beim Projekt „Ökostrom für Regensburg“, das seit etwa zwei Jahren läuft, gibt es Grund zu feiern: Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Geschäfte, Organisationen, Institutionen, Parteien, Arztpraxen etc. zum Umstieg auf echten Ökostrom zu bewegen. Nun ist die Heilpädagogin und Künstlerin Svenja Doyen als Hundertste auf die Stromwechsler-Liste gekommen. Ihr Atelier wird seit wenigen Tagen mit Strom aus regenerativen Energien versorgt. Bei der Gratulation zur Nummer 100 überreichen Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Regensburg ihr am Mittwoch den 08.05.2013 gegen 15.00 Uhr in ihrem Atelier, Franziskanerplatz 6, in Stadtamhof, eine Flasche Wein. Und zwar konsequenterweise eine Flasche Ökowein aus einem Geschäft, das schon seit Jahren echten Ökostrom bezieht und auch auf der Greenpeace-Liste steht. „Erst haben wir die Parteien angeschrieben, die sind sofort umgestiegen. Bei den Kirchen war es etwas schwerer. Manche Bioläden haben den Wechsel schnell vollzogen, von anderen kriegt man leider nie eine Antwort. Bei Apotheken und Cafes haben wir uns fast nur Absagen eingeholt. Dafür waren die Heilpraktiker recht aufgeschlossen: Ganze zehn konnten wir auf unserer Liste aufnehmen.“, so berichtet Wolfgang Feiner, Koordinator der Kampagne. Wen interessiert, welche Geschäfte in Regensburg echten Ökostrom beziehen, findet eine übersichtliche Liste unter http://gruppen.greenpeace.de/regensburg/oekostromeinrichtungen.html Da sich viele Anbieter gern mit dem Prädikat „Öko“ oder „Bio“ schmücken, haben die Umweltschützer einige Kriterien erarbeitet, die „echten Ökostrom“ ausmachen, unter anderem eine angemessene Förderung von neuen Wind- oder Solaranlagen. Als Anbieter echten Ökostroms kommen daher hauptsächlich nur die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energie, LichtBlick, Naturstrom sowie der Tarif „Rewario Natur“ der Rewag in Frage. Nur durch Investitionen in die Regenerativen kann das Ziel in möglichst absehbarer Zeit Deutschland mit 100% ökologischer Energie zu versorgen verwirklicht werden. Die Mehrkosten im Vergleich zu konventionellem Strom, aus hauptsächlich Atom und Kohle, fallen heute kaum mehr ins Gewicht, teilweise liegen die Ökostromtarife sogar unter den durchschnittlichen Strompreisen.

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Kommentare (1)

  • Ökostrom muss nicht teuer sein | Alternative Energien News und Infos

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