Rettet Wahlcomputer 60 plus X ?

Noch bevor es offiziell an die Öffentlichkeit kommt, hat regensburg-digital dank guter Informanten in diversen bayerischen Ministerien, die Sensation schlechthin erfahren: Am 28.09.2008 wird Schluss sein mit der Zettelwirtschaft in den bayerischen Wahlkabinen. Mittels Computer können die wahlberechtigten Bürger ihre Stimme abgeben. Auch die Schar der Wahlhelfer wird sich freuen. Bereits fünf Minuten nach Schließung der Wahllokale ist auch ihr Dienst beendet. Keine lange Rumzählerei mehr, zwischen Bergen von Stimmzetteln. Computer ausschalten, Wahl beendet. Möglich macht es die neuartige Software BVC (Bavarian Vote Computer). Seltsamerweise ist die Bayerische Staatsregierung nach Einführung dieses Computers sehr zuversichtlich, dass das Wahlergebnis 60 Prozent + X zu erreichen ist. Hier ein Vorabfoto des Wahlcomputers: Grafik: Wittmann

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Kommentare (21)

  • Joachim Datko

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    Wenn ich richtig informiert bin, erhalten Wahlhelfer aus dem öffentlichen Dienst Freizeitausgleich für ihre Tätigkeit.

    Mir wäre es wichtig, dass nur Wahlhelfer genommen werden, die keinen Freizeitausgleich beanspruchen.

  • MB

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    Nicht jeder öffentlich Bedienstete bekommt Freizeitausgleich. Wenn jemand in seiner Heimatgemeinde als Wahlhelfer eingesetzt wird, bekommt er nur die Aufwandsentschädigung. Ist wohl von Bundesland zu Bundesland verschieden. Ich bin im öffentlichen Dienst in NRW, sitzte jede Wahl im Wahllokal meiner Heimatgemeinde und habe dafür bisher noch keine Minute Freizeitausgleich bekommen, weil es eben ein Ehrenamt ist.

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