SOZIALES SCHAUFENSTER

Zu wenig für Liechtenstein

Wenn die Berufung Beruf wird: Lydia Hemm.Gastronomen haben es nicht leicht. Sie arbeiten Tag für Tag viele Stunden, um ihren Gästen leckere Gerichte servieren zu können und sorgen dafür, dass uns die Getränke nicht ausgehen. Lydia Hemm hat den Spieß heute umgedreht und sich ausnahmsweise mal bedienen lassen Wohin führt Sie Ihr Weg? Nach Hause. Ich komme gerade vom Essen mit meinen Kindern. Normalerweise stehe ich hinter dem Tresen, heute habe ich Ruhetag und wollte mal etwas anderes sehen und mich bewirten lassen. Sie arbeiten in der Gastronomie? Ich führe eine Schank- und Speisewirtschaft in Kelheim. Doch das ist weniger ein Beruf als eine Berufung. Gelernt hab ich etwas anderes, aber mittlerweile mache ich das schon über zwanzig Jahre und recht leidenschaftlich. Was hat Sie in letzter Zeit besonders bewegt? Der Skandal um die Steuerhinterziehungen ärgert mich. Wir Kleinen müssen alles nach bestem Wissen und Gewissen abführen. Die Großen scheinbar nicht. Wir sollen alles umgehend bezahlen, was das Finanzamt fordert, und das ist nicht wenig. Dummerweise verdienen wir viel zu wenig, um über Konten in Liechtenstein überhaupt nachzudenken…
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