Unterlassung und Gegendarstellung

Jahn-Investor verklagt Mittelbayerische Zeitung

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Am Dienstag saßen sich Philipp Schober und MZ-Chefredakteur Josef Pöllmann vor Gericht gegenüber. Der Jahn-Investor klagt gegen einen Bericht von Anfang August. Vor Gericht erging sich Schober zudem in Andeutungen zu den Gründen des Kesseltreibens gegen ihn. Er wittert offenbar eine Kampagne.

Jahn-Investor Schober:  „Ich will etwas dazu sagen können, warum da passiert, was gerade passiert.“ Foto: pm

Jahn-Investor Schober: „Ich will etwas dazu sagen können, warum da passiert, was gerade passiert.“ Foto: pm

„Der SSV Jahn hat sich entschieden, Investoren zuzulassen. Acht Jahre hat das keinen interessiert. Dann kommt ein Externer und jetzt steht es in der Zeitung, wenn ich fünf Kilometer die Stunde zu schnell fahre.“ Als sich Philipp Schober das erste Mal zu Wort meldet, ist er merklich sauer, aber auch spürbar verunsichert. Der Vorstand der Global Sports Invest AG, die 90 Prozent der Anteile SSV Jahn KGaa hält, spricht davon, dass er faktisch Stadionverbot habe. „Es könne ja sein, dass ich zusammengeschlagen werde.“ Und Schober wittert eine Kampagne gegen sich. Es gehe offenbar darum, ihn aus Regensburg zu vertreiben und sein Leben zu zerstören.

„Mehrere falsche Tatsachenbehauptungen“

Anlass von Schobers Einlassung ist ein Termin vor dem Landgericht Regensburg. Der Jahn-Investor verklagt die Mittelbayerische Zeitung auf Unterlassung. Eine ausführliche Recherche der MZ von Anfang August, die sich mit seiner – folgt man der Berichterstattung – nicht eben ruhmreichen geschäftlichen Vita beschäftigt, enthalte mehrere Falschbehauptungen. Unter anderem geht es um Details zu Schobers früherer Tätigkeit bei VW, Spekulationen um die Geldgeber für das Jahn-Investment – von 3,25 Millionen Euro ist in einem aktuellen Bericht der Bild am Sonntag die Rede – und die Behauptung, Schober habe sein früheres Unternehmen Mainspo/ Phyllos GmbH ins Ausland verkauft.

Schober will diese und weitere Aussagen unterlassen wissen. Sie seien falsch und ehrenrührig, so sein Rechtsanwalt Christian Becker. Man habe mit Schober ins Gespräch kommen wollen, sei also der Sorgfaltspflicht nachgekommen, kontert MZ-Anwalt Dr. Malte Nieschalk. „Aber Sie haben auf Fragen nicht geantwortet und mit einem Globalverbot reagiert.“ Stimmt nicht, erwidert Becker. Aber auch die Presse müsse damit leben, dass eben nicht alles von öffentlichem Interesse sei. „Dann müssen Sie damit leben, dass wir berichten, was wir wissen“, heißt es darauf von der Beklagtenbank. „Aber nicht, wenn es falsch ist“, kommt zurück.

„Außergewöhnlicher Fall – außergewöhnliche Lösung“

Richter Holger Bluhm versucht über zwei Stunden eine gütliche Einigung hinzubekommen. Sein Vorschlag: Die MZ gebe Schober die Gelegenheit an ähnlich prominenter Stelle zu den strittigen Punkten Stellung zu nehmen, „unzensiert“, wie er immer wieder betont. „Dann haben Sie die Möglichkeit zu gestalten und vielleicht das eine oder andere Thema zu erledigen“, sagt er zu dem 31jährigen. Als Chefredakteur Josef Pöllmann den Kopf schüttelt, ergänzt Bluhm: „Das ist ein außergewöhnlicher Fall. Da braucht es eine außergewöhnliche Lösung.“ Er habe schon zwei andere Streitfälle auf diese Weise erledigen können.

Die Sitzung wird unterbrochen. Zwanzig Minuten später flammen allerdings die unterschiedlichen Deutungen der Berichterstattung erneut auf. „Ihre Äußerungen sind nach unseren Informationen unwahr“, sagt Schobers Anwalt zu dem MZ-Bericht. „Nach unseren Informationen sind sie wahr“, erwidert Rechtsanwalt Nieschalk. „Wir haben eidesstattliche Versicherungen“, heißt es von MZ-Seite. „Über die kann ich nur lachen“, erwidert Schober. Zwischen solche Dialogen immer wieder Richter Bluhms Mantra – er wiederholt es gefühlte hundert Mal: „Sie liegen gar nicht so weit auseinander.“

„Ich habe gesammelt, was in den letzten Jahren in diesem Verein passiert ist.“

Auf den Zuhörerplätzen sitzen derweil die verantwortlichen Redakteurinnen für die Schober-Berichterstattung, hörbar genervt. Über Wochen habe man erfolglos versucht, Antworten zu bekommen, flüstern sie. Am Besten solle man das Ganze durch streiten. Eine von ihnen ruft irgendwann vor lauter Ärger dazwischen und muss von Richter Bluhm sanft um Ruhe gebeten werden.

Auf den vorderen Plätzen sieht es dagegen zunehmend nach Einigung aus. Man könne Schober für vier strittige Themenkomplexe jeweils 30 Zeilen einräumen, gibt Pöllmann nach. Schließlich habe man ja ein Interesse an Antworten. Doch Schober will mehr. In all den Wochen sei er nie gefragt worden, was er von diesem Kesseltreiben gegen sich halte. Stattdessen habe man ihn im Rahmen einer „sehr einseitigen Berichterstattung“ fast täglich wie die sprichwörtliche Sau durchs Dorf getrieben. „Da waren Flugblätter gegen mich kaum verteilt und schon stand es in der Zeitung“, erwähnt er. „Ich will etwas dazu sagen können, warum das passiert, was gerade passiert.“

Viel Raum für Spekulationen

Das seien „Verschwörungstheorien“ und „Nonsens-Äußerungen“, wird Rechtsanwalt Nieschalk kurz laut. „So etwas kann ich nicht veröffentlichen“, ergänzt Chefredakteur Pöllmann. Er sei am Ende dafür verantwortlich, was in der Zeitung steht. „Ich habe auch gesammelt und recherchiert, was in den letzten acht Jahren in diesem Verein passiert ist“, erwidert Schober. „Das sind keine Verschwörungstheorien.“ Konkreter wird er allerdings nicht.

Bei den Verstrickungen zwischen den beiden Oberbürgermeistern und Bauunternehmer Tretzel geht es immer wieder um den SSV Jahn. Foto: Archiv/ Staudinger

Bei den Verstrickungen zwischen den beiden Oberbürgermeistern und Bauunternehmer Tretzel ging es immer wieder um den SSV Jahn. Foto: Archiv/ Staudinger

Geht es um die Medienpartnerschaft zwischen der Mittelbayerischen Zeitung und dem SSV Jahn, der ihn unbedingt loswerden will, die Schober ins Spiel bringen möchte? Geht es um Erkenntnisse, die er im Rahmen seiner Einsichtsrechte als 90-Prozent-Aktionär beim SSV Jahn gewonnen hat? Verfehlungen der Jahn-Führung, die von Beginn an massiv gegen Schober vorging? Immerhin ist der Verein nicht nur ein „Spielball“, wie immer wieder von der Führung geäußert wird, sondern nimmt eine Schlüsselrolle beim Korruptionsskandal ein.

Von gefälschten Protokollen war in der Vergangenheit die Rede. Alle vier aktuell Angeklagten (Joachim Wolbergs, Norbert Hartl, Franz W., Volker Tretzel), aber auch Alt-OB Hans Schaidinger, gegen den nach wie vor ermittelt wird, haben oder hatten wichtige Positionen beim SSV Jahn inne – allen voran Schobers Vorgänger als Jahn-Investor, der Bauträger Volker Tretzel. Er hat durch permanente Kapitalerhöhungen in den zurückliegenden Jahren das stetig steigende Millionendefizit des Vereins ausgeglichen und diesen mehrfach vor der Insolvenz bewahrt. Die Staatsanwaltschaft stuft die Finanzspritzen als wesentliches Mittel Tretzels ein, um sich die politischen Entscheider gewogen zu machen. Entsprechende Aussagen gibt es auch von CSU-Stadtrat Christian Schlegl. Anlässlich des angegriffenen Berichts der MZ hatte Schober Anfang August erklärt, er wolle dazu beitragen, dass die Korruptionsaffäre restlos aufgeklärt werde.

„Ich glaube Ihnen nicht.“

Doch am Dienstag vor Gericht will er sich auch auf Nachfragen von MZ-Anwalt Nieschalk dazu nicht näher äußern. Schober will sich offen halten, was er auf diesen 30 Zeilen zu dem „Warum“ schreibt und sich diese Möglichkeit im Rahmen des Vergleichs absichern lassen. „Ich glaube Ihnen nicht“, sagt er irgendwann an Josef Pöllmann gerichtet, als dieser Interesse an Schobers Informationen bekundet. „Dann braucht es eben eine gerichtliche Entscheidung“, hört man dazwischen immer wieder von beiden Anwälten.

Doch irgendwie schafft es Richter Bluhm erneut, die Wogen zu glätten. Er könne diesen Themenkomplex ja bei anderer Gelegenheit ansprechen. Die MZ könne sich ja im rahmen des Vergleichs zu einem Hintergrundgespräch mit Schober verpflichten, schlägt Chefredakteur Pöllmann vor. Als abschließenden Satz könne man dann bei Schobers zu veröffentlichender Stellungnahme ergänzen:

„Die Mittelbayerische Zeitung und Herr Schober haben vereinbart, ein Hintergrundgespräch darüber zu führen, wie es zu der aktuellen Situation rund um das Investment kommen konnte.“

Ein Satz, der zwar wenig Erhellendes für den Leser bringt und vielfältig gedeutet werden kann, der aber nichtsdestotrotz auf fruchtbaren Boden fällt. Schober stimmt zu.

Nur wenige Minuten später ist der Vergleich gescheitert. Keine Seite ist bereit, die Hälfte der Verfahrenskosten zu tragen. „Dann machen wir hier Schluss“, sagt Richter Bluhm nun kurz und bündig. Am 14. September will er seine Entscheidung verkünden. Wie er zu den angegriffenen Aussagen steht, ließ er sich am Dienstag völlig offen. So oder so wird der Fall sicher mehrere Instanzen beschäftigen.

MZ verpflichtet sich zu „30minütigem Hintergrundgespräch“

In einem zweiten Verfahren unmittelbar darauf konnten sich Schober und die Mittelbayerische Zeitung einigen. Anstelle einer Gegendarstellung zu der Berichterstattung rund um Beschäftigungsverhältnis bei VW und dem Verkauf der Mainspo/ Phyllos GmbH bekommt der Jahn-Investor dieses Mal die Möglichkeit einer „unzensierten Stellungnahme“ auf Seite 2 der MZ. Zum Erscheinungstermin verpflichtet sich die MZ darüber hinaus, keine weitere Berichterstattung zum Thema Jahn-Investment zu veröffentlichen. Im Rahmen des Vergleichs – es schien vor allem MZ-Anwalt Nieschalk wichtig – ging der Verlag darüber hinaus die Verpflichtung ein, Schober die Gelegenheit für ein „mindestens 30minütiges Hintergrundgespräch“ zu geben. Ob er diese Möglichkeit wahrnimmt, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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Kommentare (12)

  • Renate Ulmer

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    Mich würde schon auch mal interessieren welche Beweggründe ‚Schobers Vorgänger als Jahn-Investor, der Bauträger Volker Tretzel‘ hatte, dem Jahn die Anteile nicht zu überlassen.

  • Mr. T

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    Entweder der Kerl ist komplett jenseits jeglicher Realität – oder er hat Recht.
    Ich bin gespannt wie das weitergeht beim Jahn. Irgendwie versteh ich das nicht. Der will gegen falsche Tatsachenbehauptungen vorgehen, will sie aber nicht widerlegen. Dafür will er die Hoheit über die Berichterstattung. Sehe ich das verkürzt richtig?

  • Tobias

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    Von weiter weg betrachtet ist das mit Investoren immer so eine Sache. Klar, die Geldspritze ist wichtig, aber ich glaube, man hätte lieber einen sympathischen Sponsor – am besten selber noch Jahn-Fan, als eine „Invest AG“ und ähnlich miefigen Geschäftsbezeichnungen.

    Jetzt steht das Ganze unter einem schlechten Stern und auf einmal wird mit Klagen um sich geworfen, vermutlich weil man eben nicht als Held, sondern von den Fans des Vereins als reiner Geschäftsmann gesehen wird, der bis vor wenigen Tagen offiziell noch keine Anteile hatte, laut MZ. Ich glaube, Schober ist ein wenig bockig..

  • auch_ein_regensburger

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    Ein Möchtegern mit intransparentem Geschäftsmodell, übersteigertem Ego und null Substanz, der mit dem Geld eines ominösen „väterlichen Freundes“ auch mal wichtig sein wollte … Hat er sich verschätzt, auf so einen Provinz-Ismaik kann Regensburg gut verzichten.

  • onki

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    ja, auf das Geschreibsel vom Investor bin ich ja auch mal gespannt.
    Bis jetzt kam ja nichts konkreteres als ein kindhaftes „stimmt ja alles gar nicht“…

    Dass Schober+Anwälte hier nur aufs gerade Wohl und taktisch agieren, scheint offensichtlich.
    Ansonsten hätte man mit Leichtigkeit sehr konkret in Bezug auf bestimmte Behauptungen des MZ-Artikels im Stile einer Unterlassungsklage vorgehen können.

    So blieb man bewusst vage und diffus allgemein in der Formulierung, um öffentlich den Eindruck zu erwecken, sämtliche aufgedeckten Einzelheiten entsprächen nicht der Wahrheit und erfüllten lediglich einen unlauteren Kampagnen-Zweck gegenüber dem „Geschädigten“…

  • Whistleblower

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    Wahrscheinlich steht ein Geschreibsel auf einem anderen Wochenblatt !

  • wissender

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    @Mr.T – ich sage dir: ersteres!
    haben diverse Erfahrungen selber gemacht

  • Lothgaßler

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    Ja, das wird lustig. Wenn der Richter Humor hat, dann verpflichtet er die MZ zu einer Seite nach des Investors Geschmack.
    Aber wir sollten den Hr. Schober weiter ärgern, dann rutscht ihm evtl. noch was raus. Gar nicht auszudenken, wenn der tatsächlich was in der Hand hält.
    Auch die MZ könnte bisher vermisste Qualitäten zeigen, und etwas mehr Power hinter die Recherche stecken. Aber Vorsicht, nicht dass alte Bekannte hinter dem Investment stecken;-)

  • tom

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    Ich verfolge die ganze Angelegenheit nur am Rande, und offensichtlich hat der Investor Schober einen durchaus nicht durch geschäftlichen Erfolg geprägten Lebenslauf.

    Was mich aber schon ein wenig wundert ist, dass in der ganzen Angelegenheit ein Aspekt NIEMALS diskutiert wird.

    Es sind die gleichen Verantwortlichen beim Jahn (vorneweg der Präsident Rothammer) , die jetzt öffentlich den Wechsel eines Investors verurteilen, die damals offensichtlich ein Gesellschaftskonstrukt inkl. aller Verträge konstruiert haben, das genau so einen Wechsel zulässt!!!

    Das ist doch lächerlich, wenn ich will, dass der Jahnvorstand grundsätzlich mitbestimmen kann, wer Gesellschaftsanteile hält oder erwirbt, dann muss ich halt vorher die Verträge entsprechend formulieren.

    Ich darf mich doch nicht wundern, dass Gesellschaftsanteile veräußert und gekauft werden, wenn ich keine entsprechende Klausel in den Verträgen verankert habe, welche das verhindert.

  • christian

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    @ tom
    Hans Rothammer war zur Gründung der KGaA noch nicht in Funktion. Er kam erst ca. 8 Jahre später.
    Unabhängig davon ist der Konstrukt absolut üblich. Die meisten der Profivereine sind so konstruiert. Es stellt dem Grunde nach auch kein Problem dar. Das Problem dass der Verein (in Person vertreten durch Rothammer Dr. Keller etc.) nun sehen ist eben dass der Hauptanteilseigner (ca. 90% der Anteile gehören der Firma ich weiß nicht wie sie heißt und diese wiederum gehört Schober) eben unseriös ist und nicht zum Jahn passt. Sie sehen einen Imageschaden und eine mittel- und langfristig schlechtere Entwicklung durch die Person Schober. Der Verein hat Hr. Tretzel ein Angebot zum Kauf der Anteile unterbreitet. Zu dieser Zeit saß Tretzel in U-Haft in der JVA Regensburg. Schober hat wohl mehr geboten (ob er auch gezahlt hat wissen nur Schober Tretzel und das Finanzamt) und so hat Tretzel vollkommen legitim an Schober verkauft.
    Solange kein Abhängigkeitsverhältnis wie bei 1860 München entsteht hat der Jahn überhaupt kein Problem. Das bedeutet dass der Jahn halt auch bodenständig bleiben muss und nicht über seine Verhältnisse leben darf. Heißt sollte die sportliche Situation kritisch werden muss man halt auch mal einen Abstieg akzeptieren. Man sollte und wird keine verrückten Sachen machen. Bei 60 dagegen benötigt man vor jeder Saison Millionenzahlungen von Ismaik um die Saison überhaupt finanzieren zu können und eine Spielgenehmigung zu erhalten. Die Ausgaben das Jahn sind jedoch seit 3 Jahren nicht höher als die Einnahmen.
    Passt alles.
    Zur Person Schober würde ich sagen dass er mich sehr an Joachim Wolbergs erinnert. Darstellungskünstler. Blender. In Bayern würde man sagen „Schmatzer!“. Er hatte sogar ein gefaktes Xing Profil welches er gelöscht hat. Auf diesem waren wohl Angaben zu seinem Lebenslauf die nicht korrekt waren. Ausbildung Arbeitstätigkeit etc. So ist halt die Zeit heute. Das Fernsehen ist voll von diesen dick auftragenden geleasten Porsche 911 Fahrern die wenig bis gar nichts vorzuweisen haben. Netzwerker eben.
    Aber das denke ich hat er sich anders vorgestellt. Dieses Modell des auf Kredit und Versprechungen lebenden Geschäftsführer funktioniert nur solange der Ruf nicht ruiniert ist. Baulöwe Schneider. Felix Krull. Wenn es irgendwann publik wird und alle bescheid wissen über „das Blaue vom Himmel“ dann geht man durch keine Vordertür mehr rein! Das scheint jetzt der Fall zu sein. Ich würde sagen dass er als Geschäftspartner für Sportvereine verbrannt ist. Würzburg Köln Bayern München und ich weiß nicht wer noch haben da schon geplaudert bzw. Anzeige erstattet. Das weiß man bei jedem Regionalligisten. Den greift keiner mehr mit der Kneifzange an. Guter Invest Herr Schober. Gut gemacht :-)
    Und der Spießrutenlauf wird mit Sicherheit weiter gehen bis der wirkliche Geldgeber der Mann im Schatten einen anderen an die Front stellt. Dann geht das ganze Spiel wieder von vorne los.
    Von Bayern München hat er wohl 9 oder 12 Eintrittskarten für ein Champions League Spiel gekauft (ca. 75 € pro Stück) und hat sie mit Aufschlag weiter verkauft. Ich unterstelle mal dass er damit dann so zwischen 200 – 400 € Gewinn gemacht hat. Das ist nach den AGB’s von BM wohl verboten weshalb sie auch Anzeige erstattet haben. Nebenbei soll er die Karten auch gar nicht bezahlt haben. Aber das ist eine andere Geschichte. Und wegen dieser banalen Summe von 200 – 400 € macht unser Superinvestor unser Warren Buffet der Nordoberpfalz der einen Porsche Carrera fährt so einen Aufriss und verstößt gegen AGB’s und macht sich angreifbar und verbrennt seinen Namen? Total lächerlich. Ich würde ihm in der Kantine keine 20 € leihen weil ich befürchten müsste dass ich es nicht wieder kriege.

  • Jahn-Investor scheitert mit Unterlassungsklage » Regensburg Digital

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    […] Wie berichtet wollte der Jahn-Investor der Tageszeitung per einstweiliger Verfügung mehrere Aussage…, die diese in einem Bericht Anfang August publiziert hatte. Schober sah sich dadurch in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Unter anderem ging es um Spekulationen zur Herkunft des Geldes für den Kauf der Jahn-Anteile, Aussagen ehemaliger Mitarbeiter zu seinem früheren Unternehmen mainspo und den angeblichen Verkauf dieser Firma ins Ausland sowie Angaben zu seiner früheren Tätigkeit bei VW. […]

  • Wie geht es weiter mit Norbert Hartl? » Regensburg Digital

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    […] sein Mandat in der Kapitalgesellschaft weiterhin aus. Das hatte zuletzt für Irritationen beim viel gescholtenen Investor Philipp Schober gesorgt, der die 90 Prozent Jahn-Anteile vom Bauteam Tretzel erworben hat. Im Zuge der […]

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