„Nibelungenkasernenareal soll Null-Emissions-Stadtquartier werden!“

ÖDP will Potenzial für Energieeffizienz nutzen Benedikt Suttner: „Nibelungenkasernenareal soll Null-Emissions-Stadtquartier werden!“ Regensburg. In seiner heutigen Sitzung befasst sich der Planungsausschuss mit zwei ÖDP-Anträgen zum Thema Energieeffizienz. Zum einen soll das Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne als Null-Emissions-Stadtquartier beplant werden, zum anderen soll im Welterbebereich das weitere Potential für „Wärme aus Abwasser“ geprüft werden. Antragsteller Benedikt Suttner: „Das Areal der Nibelungenkaserne bietet enorme Möglichkeiten. Hier könnte ein Modellprojekt für zukunftsfähige Wohn- und Arbeitsformen entstehen. Die Null-Emissions-Strategie wäre hierfür ein wesentlicher Baustein. So sparen sich die Bewohner die zweite Miete und leisten schon von Anfang an einen großen Beitrag zum Klimaschutz.“ Mit einem Leuchtturmprojekt Nibelungenkaserne könnte sich die Stadt auch für das Zertifikat „Nachhaltige Stadtquartiere“ bewerben. Dieses wird seit dem letzten Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) vergeben und dient unter anderem als ebenso wertvolles wie aussagekräftiges Qualitätszeichen im Baubereich. Enttäuscht zeigt sich Suttner darüber, dass eine jüngst im Planungsausschuss von der ÖDP geforderte Bevorzugung von Genossenschaftswohnungen und Wohnraum in Baugemeinschaften auf keine Zustimmung stieß. „Dadurch wären auch im Hinblick auf unterschiedliche Wohnformen Signale gesetzt worden. Ich hoffe dennoch, dass die Stadtspitze zusammen mit der Verwaltung unsere Vorschläge aufgreift und in ihr Konzept integriert. Wir werden jedenfalls weiterhin versuchen, konstruktive Vorschläge in den städtischen Entwicklungspool einzubringen“, so Suttners Ausblick.

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