SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 30. Dezember 2018

Beim aktuellen Korruptionsprozess gegen den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs und Bauträger Volker Tretzel sind eine Vielzahl von Details bekannt geworden, die ungeahnte Einblicke in die städtische Immobilienwirtschaft ermöglichen. Dennoch ist weiterhin ungeklärt, aufgrund welcher Kriterien die Stadtverwaltung die diversen Kaufangebote für das ehemalige Nibelungenareal etwa hinsichtlich der jeweils favorisierten Energiekonzepte verglich und bewertete. Diesbezügliche Nachfragen bei der Stadtverwaltung werden mit Ausflüchten beantwortet. Recherchen haben hingegen ergeben, dass sowohl das städtisches Leitbild Klima und Energie als auch Fachexperten dem angeblich innovativen Energiekonzept des BTT-Konzerns von Volker Tretzel eine Absage erteilen und am Nibelungenareal im Sommerhalbjahr sogar Wärmeenergie vernichten werden muss.

„Nibelungenhain“ nennt sich das Tretzel-Areal auf dem Gebiet der ehemaligen Nibelungenkaserne.

Es war kurz nach dem Amtsantritt von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, als der Stadtrat im Juni 2014 die Umsetzung eines Energienutzungsplans beschloss. Erklärtes Ziel: die Potenziale für Einsparung und Effizienzsteigerung von Energie zu nutzen und den Einsatz regenerativer Energieträger im Stadtgebiet voranzubringen. Dieser Energienutzungsplan (ENP) sollte als strategische Grundlage dienen, um die „Energiewende“ in der Stadt verwirklichen zu können.

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