SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 3. Dezember 2021

Die Stadt Regensburg möchte den aktuell noch bestehenden „Straßenstrich“ in der Guerickestraße abschaffen. Das Gebiet änderte zuletzt rasant und grundlegend seinen Charakter, doch ihren Ruf ist die Straße vor allem bei Freiern noch immer nicht losgeworden. Frauen und Mädchen werden nach wie vor belästigt.

Der ehemalige „Straßenstrich“ Guerickestraße/Zeißstraße. Foto: om

Seit 1974 gibt es in Regensburg eine Sperrbezirksverordnung. Sie regelt, wo in der Stadt Prostitution erlaubt ist und wo nicht. In der engeren Sperrzone, die nach späteren Anpassungen (zuletzt 2014) im Grunde die Altstadt, die Wöhrde und Stadtamhof umfasst, ist jede Ausübung von Prostitution verboten. In der äußeren Sperrzone ist Prostitution im öffentlichen Raum untersagt, darf in Gebäuden jedoch ausgeübt werden. Die äußere Zone ist bis auf zwei Ausnahmen das gesamte Stadtgebiet.

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