Abzug aus Afghanistan 2014 – Ende oder Beginn eines Albtraums?

Donnerstag, 22. November 2012, 19.00 Uhr, 93047 Regensburg, Diözesan-Zentrum, Obermünsterplatz 7 – der eintritt ist wie immer frei. – eine anmeldung nicht erforderlich Hinweis des Veranstalters KEB zum Thema: „Abzug aus Afghanistan 2014 – Ende oder Beginn eines Albtraums? Bis Ende 2014 soll die Sicherheit Afghanistans vollständig in die Verantwortung der Afghan  National Security Forces (ANSF) übergeben. Darin besteht Konsens zwischen der NATO und der afghanischen Regierung. Der Abzug der Allianz-Truppen mit Kampfauftrag wird einen tiefgreifenden Wandel im Aufgabenspektrum von ISAF und damit auch der Bundeswehr zeigen: die Einleitung einer Ausbildungsmission. Auf dem Sicherheitssektor ist das Land von den vorgegebenen ambitionierten Zielsetzungen jedoch noch weit entfernt. Regierungsstrukturen sind noch zu instabil, um hinreichende staatliche Kontrolle über die ANSF zu entfalten. Vor diesem Hintergrund ist die Frage zu stellen: Wie geht es weiter? Nur wenige Deutsche sind mit den wirklichen Verhältnissen im Land vertraut. Kaum einer kennt das Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan. Einer dieser Wenigen ist zweifellos Dr. Reinhard Erös. Seit 1986 engagiert er sich privat für Afghanistan. Insbesondere in den ehemaligen Talibanhochburgen Ost-Afghanistans ist er zuhause. Der ehemalige Bundeswehrarzt baut und betreibt in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung mehrere Dutzend Schulen, Krankenstationen und Waisenhäuser – ohne militärischen Schutz durch die NATO. Für ihren selbstlosen Einsatz wurden Erös und seine Frau Annette erst vor wenigen Wochen mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.“

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