Amokfahrer tötet fünfjähriges Mädchen

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom: 01.08.2013 Pkw-Fahrer verursacht mehrere Verkehrsunfälle im Stadtgebiet Regensburg – Ein Mädchen wird tödlich verletzt REGENSBURG. Ein Pkw-Lenker verursachte am Donnerstag, 01.08.2013 in der Zeit von etwa 14:45 Uhr bis 15:00 Uhr im Stadtgebiet Regensburg mehrere Unfälle, bei denen ein fünfjähriges Mädchen getötet und mindestens drei weitere Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Eine erste Meldung ging bei der Polizei ein, als der Fahrzeugführer mit seinem silberfarbenen Mazda Cabriolet in der Thundorferstraße durch eine Baustelle fuhr und dabei mit dem Fahrzeug die Baustellenabsperrung vor sich her schob. Als nächstes gab es eine Mitteilung über einen Verkehrsunfall im Bereich Albertstraße. Hier kam ein 60jähriger Fußgänger zu Schaden. Der Mann wurde zur Behandlung seiner mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein weiterer Anruf erfolgte, als der Mazda mit einem Pkw in der Alfons-Auer-Straße kollidiert war. Hier wurden die beiden Insassen nach derzeitigem Stand nicht verletzt. An dem Fahrzeug entstand aber erheblicher Sachschaden. Einer Streifenbesatzung fiel der Wagen im Bereich des Justizgebäudes in der Kumpfmühler Straße wegen seiner rücksichtslosen Fahrweise auf. Ab wann die Beamten zu dem Fahrzeug, das bereits vorher mit sehr hoher Geschwindigkeit durch das große Verkehrsaufkommen gelenkt wurde, aufschließen konnten, bedarf noch der Abklärung. Letztlich endete die Fahrt des Mazda in einem Schaufenster eines Waschsalons im Hofgartenweg im Stadtteil Kumpfmühl. Hier erfasste das Fahrzeug zwei Schwestern, die sich vor dem Geschäft aufgehalten haben. Ein dreijähriges Mädchen erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass es kurze Zeit nach dem Unfall im Krankenhaus verstarb. Das zweite Mädchen im Alter von fünf Jahren befindet sich mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in einem Krankenhaus. Die 27jährige Mutter der Mädchen erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Zu dem Fahrzeuglenker, einem 46jähriger Regensburger oder einem Motiv der Irrfahrt können derzeit keine genaueren Angaben gemacht werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde bei dem Mann, der ebenfalls schwere aber nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitt, eine Blutentnahme durchgeführt. Der gesamte Sachverhalt stellt sich als sehr komplex dar. Wir bitten um Verständnis, dass detailliertere Angaben insbesondere zum Ablauf, zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich sind. Zu den Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen.

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Kommentare (2)

  • Ele

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    Er war freiwillig in Behandlung …. . D.h. daß er – im Gg.satz zu vielen psychisch Kranken – sehr reflektiert gewesen ist___Es stellt sich die Frage, was für Psychopharmaka er verordnet bekam und wie die wirken …..

  • frage

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    @ele: im wochenblatt was aufschnappen, ein blödsinns video ansehen und dann so einen schmarrn zusammen zu schreiben ohne zu denken. er war auf freigang! wissen sie, ob er die psychopharmaka genommen hat bzw. nicht genommen hat? wissen sie, was ihm gefehlt hat?

    wie kann man gleich wieder von verschwörungstheorien ausgehen? wie kann man versuchen, hier anderen was anzuhängen ohne kenntnisse was überhaupt mit dem täter los war? was sie schreiben ohne irgendwelche kenntnisse bzw. medizinisches fachwissen ist charakterlos und ein schlag ins gesicht für die opferfamilie und für jeden, der in der psychiatrie ist!

    aber hauptsache auch mal was dazu gesagt. egal wie schäbig es ist.

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