Arbeitsmarktbericht August

Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat August 2012 Sommerflaute: Zunahme Arbeitslosigkeit jahreszeitlich üblich Hier die komplette Statistik als PDF Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 8.649 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 657 Personen oder 8,2 Prozent mehr als im Vormonat und 244 oder 2,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 2,9 Prozent. Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist im August ganz normal. Ein wichtiger Grund dafür sind die Schulabgänger und Ausbildungsabsolventen, die sich in der Sommer- beziehungseise Ferienzeit arbeitslos melden. Das schlägt sich deutlich in der Statistik bei den jungen Leuten von 15 bis 25 Jahren nieder. Gleichzeitig nehmen die Betriebe in der Sommerflaute weniger Neueinstellungen vor, sodass hier ein vorübergehender „Stau“ auf Bewerberseite entsteht. Dass der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit saisonal bedingt ist, zeigen Zugang und Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen, was letztlich den anhaltend hohen Personalbedarf der Unternehmen unserer Region ausdrückt.“ Im Agenturbezirk Regensburg sind im Berichtsmonat 8.649 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 657 Personen oder 8,2 Prozent mehr als im Vormonat und 244 oder 2,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Diese Entwicklung schlägt sich in fast allen Gruppen des Arbeitslosenbestandes nieder. Besonders bei den jungen Leuten im Alter von 15 bis 25 Jahren. In dieser Gruppe sind aktuell 1.241 Arbeitslose gemeldet. Das sind 380 Personen oder 44,1 Prozent mehr als im Vormonat und 128 oder 11,5 Prozent mehr als im August vorigen Jahres. Deren Anteil am Arbeitslosenbestand liegt bei 14,3 Prozent. Bei den 15 bis 20-jährigen sind aktuell 323 junge Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 119 Betroffene oder 58,3 Prozent mehr als im Vormonat jedoch fünf oder 1,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 3,7 Prozent. Deutlich geringer fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Gruppe ab 50 Jahren und älter aus. Hier sind im Berichtsmonat 2.967 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 60 Personen oder 2,1 Prozent mehr als im Vormonat und 49 oder 1,7 Prozent mehr als im August 2011. Deren Anteil am Arbeitslosenbestand beträgt 34,3 Prozent. Ähnliches gilt für Diejenigen ab 55 Jahren und älter. In dieser Altersklasse sind aktuell 1.951 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 48 Meldungen oder 2,5 Prozent mehr als im Vormonat und 38 oder 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 22,6 Prozent. Erfreulich die Tendenz bei schwerbehinderten Arbeitslosen. In dieser Gruppe sind derzeit 861 Personen arbeitslos. Das sind zwei Betroffene oder 0,2 Prozent mehr als im Vormonat jedoch 59 oder 6,4 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 10,0 Prozent. Wiederum weniger positiv ist die Entwicklung bei den ausländischen Arbeitslosen. Hier sind im Berichtsmonat 1.124 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 86 Personen oder 8,3 Prozent mehr als im Vormonat und 105 oder 10,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 13,0 Prozent. Verhältnis zwischen Zu- und Abgängen Im Berichtsmonat haben sich im Agenturbezirk Regensburg 3.490 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 662 Meldungen oder 23,4 Prozent mehr als im Vormonat jedoch 141 oder 3,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 25.353 Menschen. Das sind 1.457 Zugänge oder 5,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich ließen. So haben sich im Berichtsmonat 2.812 Personen abgemeldet. Das sind 211 Abgänge oder 8,1 Prozent mehr als im Vormonat und 246 oder 8,0 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Seit Jahresbeginn beendeten 24.517 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit. Das sind 3.441 Abgänge oder 12,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Arbeitslosenquoten bleiben auf Top-Niveau Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Regensburg beträgt aktuell 2,9 Prozent und liegt damit um 0,3 Prozentpunkte höher als im Vormonat und 0,1 Prozentpunkte über August 2011. Der Blick in die einzelnen Gruppen des Arbeitslosenbestandes zeigt, dass sich die Werte gegenüber dem Vormonat zwar verschlechtert haben jedoch im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben sind. So beträgt die Arbeitslosenquote der 15 bis 25-jährigen aktuell 3,3 Prozent. Damit liegt diese um 1,0 Prozentpunkte höher als im Vormonat und 0,2 Prozentpunkte über dem Wert von August 2011. Bei den 15 bis 20-jährigen liegt die Quote bei 2,6 Prozent und damit 0,9 Prozentpunkte höher als im Vormonat jedoch exakt auf Niveau des Vorjahresmonats. Konstant mit leicht positiver Tendenz verhalten sich die Quoten bei den älteren Arbeitslosen. So beträgt die Arbeitslosenquote bei den 50 bis 65-jährigen derzeit 3,7 Prozent. Diese liegt damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonat aber 0,1 Prozentpunkte unter dem Wert von August 2011. Entsprechende Entwicklungen zeigen sich bei den 55 bis 65-jährigen. Hier beträgt die aktuelle Arbeitslosenquote 4,4 Prozent. Diese liegt damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vormonat aber 0,2 Prozentpunkte unter August letzten Jahres. Bei den ausländischen Arbeitslosen beträgt die Quote im Berichtsmonat 6,8 Prozent und liegt damit um 0,5 Prozentpunkte über dem Vormonat aber exakt auf dem Wert von August 2011. Gemeldete Arbeitsstellen: Bestand deutlich über Vorjahresniveau Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben im Berichtsmonat 1.521 Stellen gemeldet. Das sind 22 Meldungen oder 1,4 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 63 oder 4,3 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Die Anzahl gemeldeter Arbeitsstellen seit Jahresbeginn beträgt 12.242 und liegt damit auf Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen umfasst 4.077 Angebote. Das sind 32 Vakanzen oder 0,8 Prozent mehr als im Vormonat und 672 oder 19,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen summiert: Zum einen die Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit sind auch alle die Personen erfasst, die im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht als arbeitslos gelten oder in einem arbeitsmarktpolitischen Sonderstatus zu sehen sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in Weiterbildung oder Altersteilzeit befinden, aber auch Selbständige, die Existenzgründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der tatsächlichen Beschäftigungssituation. Dazu die aktuelle Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 8.649 Menschen arbeitslos. Dazu kommen weitere 4.039 Personen in Unterbeschäftigung. Damit gelten insgesamt 12.688 Männer und Frauen als unterbeschäftigt. Das sind 317 Betroffene oder 2,6 Prozent mehr als im Vormonat jedoch 862 oder 6,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ausbildungsmarkt August 2012 – Deutlich mehr Stellen als Bewerber Im Agenturbezirk Regensburg haben die Arbeitgeber seit Beginn des Berichtsjahres (01.10.2011 bis 30.09.2012) 4.547 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 484 Ausschreibungen oder 11,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Diesen Ausbildungsstellen stehen 3.980 junge Berufsstarter gegenüber. Das sind 29 Bewerber oder 0,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zurück zum Arbeitsmarkt – Blick in die Regionen Regensburg Stadt/Land – Hauptagenturbezirk Im Hauptagenturbezirk sind im Berichtsmonat 5.780 Menschen arbeitslos. Das sind 12 Personen oder 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dieser insgesamt leichte Anstieg der Arbeitslosenzahl schlägt sich in den einzelnen Gruppen des Arbeitslosenbestandes unterschiedlich nieder. So trifft es auch hier vor allem die jungen Leute von 15 bis 25 Jahren. In diesem Alter sind aktuell 750 Personen arbeitslos. Das sind 57 Betroffene oder 8,2 Prozent mehr als im August 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 13,0 Prozent. Nahezu unverändert seit einem Jahr ist die Situation bei den Jugendlichen von 15 bis 20 Jahren. Hier sind derzeit 184 Personen arbeitslos. Das sind eine Meldung oder 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 3,2 Prozent. Leicht positiv die Entwicklung bei den älteren Arbeitslosen. So sind in der Gruppe von 50 Jahren und älter derzeit 1.869 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 89 Betroffene oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand beträgt 32,3 Prozent. In der Altersklasse ab 55 und älter sind aktuell 1.181 Menschen in Arbeitslosigkeit. Das sind 28 Personen oder 2,3 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 20,4 Prozent. Deutlich unter Vorjahresniveau ist die Arbeitslosenzahl schwerbehinderter Menschen. Hier sind im Berichtsmonat 552 Personen arbeitslos. Das sind 88 Menschen oder 13,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 9,6 Prozent. Dagegen ist die Zahl ausländischer Arbeitsloser angestiegen. In dieser Gruppe sind aktuell 897 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 97 Personen oder 12,1 Prozent mehr als im August 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 15,5 Prozent. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich im Berichtsmonat 2.272 Männer und Frauen. Das sind 145 Personen oder 6,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 16.296 Menschen. Das sind 890 Zugänge oder 5,2 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich ließen. So haben sich im Berichtsmonat 1.887 Personen abgemeldet. Das sind 179 Abgänge oder 8,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 15.694 Männer und Frauen. Das sind 1.959 Abgänge oder 11,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,2 Prozent und liegt damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen zeigt auch im Hauptagenturbezirk den hohen Personalbedarf. So haben die regionalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 1.133 Stellen gemeldet. Das sind 110 Angebote oder 10,8 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Seit Jahresbeginn haben die Unternehmen 8.698 Arbeitsstellen ausgeschrieben. Das sind 127 Meldungen oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst aktuell 2.756 offene Stellenangebote. Das sind 403 Vakanzen oder 17,1 Prozent mehr als im August 2011. Regensburg Stadt Im Berichtsmonat sind im Kreis Regensburg Stadt 3.403 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 128 Personen oder 3,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.349 Menschen. Das sind 109 Zugänge oder 7,5 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 9.288 Männer und Frauen. Das sind 809 Meldungen oder 8,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich ließen. So haben sich im Berichtsmonat 1.120 Personen abgemeldet. Das sind 124 Abgänge oder 10,0 Prozent weniger als im letztjährigen August. Seit Jahresbeginn haben 8.981 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 1.330 Abgänge oder 12,9 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 4,5 Prozent und liegt damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen ist auch im Stadtgebiet positiv. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 768 Stellen gemeldet. Das sind 64 Ausschreibungen oder 9,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 5.974 Stellen ausgeschrieben. Das sind 19 Angebote oder 0,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der aktuelle Bestand umfasst 1.834 Ausschreibungen. Das sind 251 Vakanzen oder 15,9 Prozent mehr als im August 2011. Regensburg Land Im Landkreis Regensburg sind im Berichtsmonat 2.377 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 140 Personen oder 6,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 923 Menschen. Das sind 36 Zugänge oder 3,8 Prozent weniger als im August letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 7.008 Männer und Frauen. Das sind 81 Meldungen oder 1,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich ließen. So haben sich im Berichtsmonat 767 Personen abgemeldet. Das sind 55 Abgänge oder 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn haben 6.713 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 629 Abgänge oder 8,6 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 2,3 Prozent und liegt damit 0,1 Prozentpunkte über August 2011. Die Bilanz der gemeldeten Stellen ist ungebrochen positiv. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 365 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 46 Angebote oder 14,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.724 Stellen gemeldet. Das sind 108 Ausschreibungen oder 4,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst aktuell 922 Stellenangebote. Das sind 152 Vakanzen oder 19,7 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Agenturbezirk Kelheim Im Agenturbezirk Kelheim sind im Berichtsmonat 1.371 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 89 Personen oder 6,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 587 Menschen. Das sind 13 Zugänge oder 2,3 Prozent mehr als im August letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 4.079 Männer und Frauen. Das sind 381 Meldungen oder 8,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich ließen. So haben sich im Berichtsmonat 455 Menschen abgemeldet. Das sind 27 Abgänge oder 5,6 Prozent weniger als im letztjährigen August. Seit Jahresbeginn haben 3.998 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 833 Abgänge oder 17,2 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 2,6 Prozent und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat. Die Bilanz der gemeldeten Stellen ist auch im Agenturbezirk Kelheim letztlich positiv. So haben die regionalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 161 Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 48 Angebote oder 23,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.408 Stellen gelistet. Das sind 217 Meldungen oder 13,4 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Der Bestand umfasst 596 Arbeitsstellen. Das sind 80 Vakanzen oder 15,5 Prozent mehr als im August 2011. Agenturbezirk Neumarkt Aktuell sind im Agenturbezirk Neumarkt 1.498 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 143 Personen oder 10,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 631 Menschen. Das sind neun Zugänge oder 1,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleiches taten seit Jahresbeginn 4.978 Männer und Frauen. Das sind 186 Zugänge oder 3,6 Prozent weniger als in den ersten acht Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich ließen. So haben sich im Berichtsmonat 470 Personen abgemeldet. Das sind 40 Abgänge oder 7,8 Prozent weniger als im letztjährigen August. Seit Jahresbeginn haben 4.825 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 649 Abmeldungen oder 11,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 2,1 Prozent und liegt damit um 0,1 Prozentpunkte höher als im August letzten Jahres. Der Personalbedarf der Neumarkter Unternehmen ist ungebrochen hoch, wie die Bilanz der gemeldeten Stellen zeigt. So haben die regionalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 227 Arbeitsplatzangebote gemeldet. Das sind eine Ausschreibung oder 0,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 2.136 Stellen gelistet. Das sind 90 Meldungen oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Bestand stehen aktuell 725 Angebote zur Wahl. Das sind 189 Vakanzen oder 35,3 Prozent mehr als im August 2011.

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Kommentare (7)

  • erik

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    Meiner Meinung entsorgt die Arbeitsagentur Arbeitslosen nur, anstatt sie anständig zu vermitteln.
    Es wird versucht gute Stimmung zu verbreiten, Menschen sollen ins Land gelockt werden, denn der Politiker und seine Lakaien haben Angst um ihre Privilegien, die von irgendwen bezahlt werden müssen. Politiker die Wasser predigen und Wein saufen und skrupellos Nachschlag trotz vollem Glas verlangen wie z.B: der ehemalige Finanzminister Eichel, dem seine 6stellige Pension zu wenig war und sich jeden zusätzlichen Cent dem ihn in seinen Augen zustand eingeklagt hat oder der ehemalige Bundespräsident der sich nach 18 Monaten (was bei anderen gerade mal die Probezeit ist) über seine überaus üppige ebenfalls sechstellige Pension freunen darf.
    Mit der gefakten Arbeitslosenstatistik als Grundlage für die gute Wirtschaftlage werden dann im gleichen Atemzug die eigenen Bezüge angeglichen, natürlich nach oben. Der Hund wackelt also mit dem Schwanz und der Schwanz mit dem Hund, beide wackeln. Meiner Meinung ist Deutschland auf den Weg ein Land zu werden, in dem man die Arbeitslosen vor lauter Arbeitslosen nicht mehr sieht bzw. sehen will. Meiner Meinung kommt das Jobwunder größten Teils nur durch statistische Tricks zu stande
    Folgende Menschen (!) gelten nicht als „arbeitslos“ und werden daher nicht in der Statistik als solche erfasst:
    -wer über 50 ist,
    -wer Altersteilzeit, Vorruhestand, hat, BfA Grundsicherung, Zwangsverentet etc,
    -wer sich in einer Quali oder ABM befindet,
    -sehr z.Zt krank ist,
    -wer sich in einer „Massnahme“ befindet,
    -wem die Leistungen ganz / teilweise gestrichen wurden, wer Sanktionen hat,
    -wer Reha, Kur macht, schwanger ist, Kind bis 4 J hat,
    -wer einen Termin beim Fallmanager hat,
    -wer sich Bewerbungsprozess befindet,
    -wer als „integrationsfern“ bei H4 bzw als „nicht vermittlungsfähig“ klassifizert wurde.
    Hinzu kommen noch Arbeitslose die von der Arbeitsagentur in die „stille Reserve“gedrängt wurden. Wirtschaftswissenschaftler schätzen, das sich inzwischen 1 bis 2 Millionen Menschen in der „stillen Reserve“ befinden, also eine Stadt wie München, Hambung oder Köln, deren Existenz aus politischen Gründen geleugnet wird.
    Das sind die Menschen die ihre Knochen für die Priviligierten hinhalten und hinhalten werden müssen, die bis 67 oder 69 oder vielleicht 71 Jahre buckeln dürfen, während in den Nachbarländern das Rentenalter wieder auf 60 Jahre gesenkt wurde. Das ist und war das Ziel der Arbeitsmarktreformen bzw. Hartz-Reformen!
    Mag sein das der eine oder die andere eine Neiddebatte zu erkennen glaubt, aber ich will ehrlich sein, ich finde es pervers und schäbig wenn sich Politiker und ihre Spitzenbeamten, nachdem sie mit ihren Arbeitsmarktinstrumenten die ihnen die Hartz-Gesetzgebung bietet wieder Tausende aus der Stitistik geekelt oder erst garnicht in die Statistik erfasst haben, hinstellen und das Ergebnis für sich und die Öffentlichkeit als Erfolg ihrer Arbeit bzw ihrer Politik verkaufen
    Überdies, die guten Arbeitsstellen sind größtenteils in diesem Land, eigentlich weis oder ahnt es jede/r, nur bestimmten Bevölkerungsgruppen wie Parteibuchträgern usw. und dem eigenen Klüngel vorbehalten. Als Beispiel sei, wie vor kurzem zu lesen war, die vom Rechnungshof beanstandete Mauschelei bei der Arbeitsagentur selbst zu nennen, bei der nach Gutdünken des Vorstandes Gehälter bis zu 200.000 Euro im Jahr für Behördenmitarbeiter festgelegt wurden und weder habe die BA das zuständige Arbeitsministerium über die Gehälter informiert noch die Stellen ausgeschrieben. Die Bewerberauswahl habe sich nach „Einzelfallentscheidungen des Vorstandes“ gerichtet. Auch vor skurrilen Konstruktionen schreckte die BA nicht zurück, was in einem Brief monierte wurde. Demnach versetzte die Behörde einen außertariflich Beschäftigten für eine „logische Sekunde“ in ein Beamtenverhältnis, um ihm eine Pension zu sichern. Anschließend wurde er beurlaubt und mit einem übertariflichen Privatgehalt ausgestattet und das alles trotz Milliarden-Defizite bei der Arbeitsagentur.
    Die Anderen, die nicht über so einen Klüngel verfügen, sind was früher im 19 Jahrhundert die Sklaven in Nordamerika waren (zumindest die, die sich als Zeitarbeiter, Arbeiter mit Werkvertrag, Ein-Euro-Jobber usw. verkaufen müssen) nämlich die Baumwollpflücker des 21 Jahrhunderts auf dem Europäischen Kontinent.

  • grass

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    Ach Erik,

    du wiederholst dich… immer noch Semester 1 vwl???
    Du bist so langweilig, dass selbst Indianer „Fettauge“ juckreiz von deinem bla,bla bekommt…

  • erik

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    ich bin der Meinung, spätestens wenn die Wahlen 2013 wieder vorbei sind wird wieder über eine Erhöhung des Rentenbeitrags, Erhöhung der Lebensarbeitszeit und eine Agenda 2020 (die vorallem die Unter-und abgestiegene Mittelschicht negativ betreffen wird) diskutiert und wie bei den Hartz-Reformen bzw. Agenda 2010 wird die Umsetzung unabhängig davon was vor den Wahlen gesagt oder beschlossen wurde durchgeführt. Müntefering von der SPD hat es ja gesagt: „dass es „unfair“ sei, die CDU und die SPD an ihren Wahlkampfversprechen zu messen.“ und Röttgen von der CDU sagte:“Bedauerlicherweise entscheiden die Wähler“. Meiner Meinung sagt das alles über Denke dieser Parteien. Ich sehe Deutschland auf den Weg zum Armenhaus von West-Europa, wenn es das nicht schon längst ist! Nur Beschäftige mit Tarifvertrag, im öffentlichen Dienst, usw. werden wohl einen sorgenfreien Lebensabend geniesen könnten!

  • erik

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    @grass – zumindest haben meine Darlegungen „Substanz,Inhalt und Wahrheit“! Mit deinen Zitaten aus irgendwelchen Kinderbüchern kannst du sicher niemanden zum lachen bringen bzw. hinterm Ofen
    hervorlocken. Meiner Meinung ist dein Geschreibsel nicht nur langweilig sondern hochgradig inhaltsfrei,
    wohl zuviel rtl oder rtl2 bzw. sat1 und vox geguckt. Superstar wirst du bestimmt nicht, obwohl „ich hab die Haare schön“
    liegt voll im Trend. Deine Chance!

  • grass

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    Ruuuuhhhig, ganz ruuuhhhig, Erik!
    Wollte dich nicht in Wallung bringen, aber deine Mähr über die Arbeitslosen bringst du nicht das erstemal, sondern bei jedem Artikel der in diese Richtung geht, und das langweilt…
    Merkst du nicht, dass außer mir deinen alten Scheiß (… wer als arbeitslos gilt bzw. wer nicht) ist schon über 30 Jahre alt und jedem bekannt. Egal wie oft du es noch postet, daran ändert sich nichts, sondern zeigt nur, wie beschränkt du bist, hast halt nichts anderes zu schreiben…, doch etwas anderes hast du noch: Deutschland wird das Armenhaus West-Europas…, selten so gelacht muuuahha und Spanien, Italien, Portugal, Irland etc. werden uns dann stützen und werden Programme starten und deutsche Fachkräfte anwerben…, ich zieh den Hut vor dir, du bist einfach der Vollchecker, der weiß, wie man die Welt rettet…

    P.S.: Pro7 hast noch vergessen, oder war das vielleicht Absicht, weil du selbst ein Stefan Raab-Jünger bist???!!!

  • erik

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    @grass – meine Informationen und Darlegungen sind akuteller denn je! Und lieber beschränkt auf ein Thema als inhaltlich zu sabbern wie du!

  • erik

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    Apropos Rente und Altersarmut, die Agenda 2010 Reformen der damaligen SPD/Grünen Regierung und der weitere Sozialabbau der CDUCSU/FDP Regierung (bei Rente, Sozialversicherung usw.)zeigen ihre von den Politikern gewünschte Wirkung. Langzeitarbeitslose, geringfügig Beschäftigte, Zeitarbeiter usw. dürften noch viel schlechter dran sein. Ich sehe Deutschland auf den Weg zum Armenhaus von West-Europa, wenn es das nicht schon ist! Nur Beschäftige mit Tarifvertrag, im öffentlichen Dienst, Wulff und seine Politikerkollegen usw. werden wohl einen sorgenfreien Lebensabend geniesen könnten!
    Das erstaunen und entsetzen über den Umfang der Altersarmut in Deutschland ist meiner Meinung nur Heuchelei, da Wahlen vor der Türe stehen!
    Mein Tipp informiert euch unter http://www.theonussbaum.de wie ihr von den da ober mit den Hartz-Reformen als Paukenschlag abgezockt werdet und haltet die Augen offen der schleichende Sozialabbau geht weiter, siehe z.B. Streichungen von Leistungen im Gesundheitswesen usw.

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